»A reader lives a thousand lives before he dies.
The man who never reads live only one.«
                                                                            - George R.R. Martin

Der Sommer unseres Lebens

Autorin: Carley Fortune
Klappentext: Frische Luft. Endloser Himmel. Glitzerndes Wasser. 15 Jahre liegt Alice' erster Sommer in Barry's Bay zurück. Als ihre Grandma einen Unfall hat, weiß sie sofort, dass die malerische Landschaft am See der perfekte Ort für eine Auszeit ist. Kaum sind sie angekommen, trifft Alice auf ihren Nachbarn – und traut ihren Augen nicht: Vor ihr steht Charlie Florek. Sie waren Jugendliche, als sie zufällig das Foto von ihm machte, mit dem ihre Karriere als Fotografin begann. Heute versteckt sich Alice die meiste Zeit hinter der Kamera und hält das Leben auf Abstand. Charlie hingegen ist unbeschwert, selbstbewusst und charmant. Nach und nach reißt er Alice' Mauern ein, und schnell ist er mehr als nur ein Sommerflirt. Doch immer, wenn es um die Zukunft geht, blockt er ab. Und Alice muss sich fragen, ob ihre Grandma recht hatte und am See wirklich immer nur gute Dinge geschehen …

Rezension: Der Sommer unseres Lebens 

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⭐️⭐️⭐️⭐️⭐

Es hätte mich doch sehr gewundert, wenn mir dieses Buch nicht gefallen hätte und siehe da, ich kenne meinen Lesegeschmack mittlerweile wohl doch ziemlich gut! Nachdem ich mich letztes Jahr in Carley Fortune und ihre Bücher verliebt habe, war für mich direkt klar, dass ich auch dieses lesen muss!


Dieses Mal kehren wir (wie auch schon in „Fünf Sommer mit dir") nach Barrys Bay zurück, was die herrlichen Sommergefühle und Leichtigkeit, die ich an Fortunes Büchern so liebe, direkt wieder aufleben lässt! Das Setting ist wie immer ein Traum, die Idylle zum Greifen nah! 

In Barrys Bay begleiten wir Alice und Charlie — zwei Protagonisten, die sich nach einer langer Zeit und einem sehr einschneidenden Moment wiedersehen, ein Trope, der mich eigentlich immer abholen kann! Alice ist eine tolle Protagonistin — sympathisch, aufgeschlossen und ein klein wenig verloren. Nach einer Trennung stürzt sie sich in Arbeit, wobei die Auszeit am See mit ihrer Großmutter genau das ist, was sie eigentlich gebraucht hat, um sich selbst zu finden. Charlie, der der Bruder von Percy (Fünf Sommer mit dir) ist, bildet hierbei eine tolle Ergänzung zu ihr und die beiden harmonieren ab der ersten Sekunde perfekt! Auch wenn Charlie zu Beginn wie der typisch, charmante Casanova wirkt, wird schnell klar, dass mehr in ihm steckt, als es auf den ersten Blick scheint.

Irgendwie schafft Fortune es, ihre Bücher mit viel Tiefe, Zufällen und Bauchkribbeln zu füllen, ohne dabei zu kitschig oder unrealistisch zu werden, sodass man die gesamte Zeit über mitfiebern und mitfühlen kann! Trotz der ganzen Harmonie wird es nicht langweilig und auch Tiefgründigkeit und Spannung kommen nicht zu kurz! 

Wer Fortunes Bücher bisher geliebt hat, wird es auch hier wieder tun und wer noch nichts von der Autorin gelesen hat, wird nach diesem Buch nicht mehr damit aufhören wollen! 

Deadly Little Scandals

Autorin: Jennifer Lynn Barnes
Klappentext: Ein Geheimbund, ein mysteriöser Fund im See und ein schockierendes Familiengeheimnis

Sawyer ist der High Society, in deren Kreisen sich ihre neu gefundene Familie bewegt, nur sehr widerwillig beigetreten. Dabei hat sie nur ein Ziel: herauszufinden, wer ihr Vater ist. Doch dann wird sie mit ihrer Cousine Lily in den mysteriösen Debütantinnen-Geheimbund der White Gloves eingeführt. Und als die Mädchen bei einem der Initiationsriten am See einen schockierenden Fund machen, wird schnell klar, dass es noch ganz andere Geheimnisse aufzudecken gilt – Geheimnisse, die seit Jahrzehnten streng gehütet wurden und alles zerstören könnten.

Rezension: Deadly Little Scandals

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⭐️⭐️⭐️⭐️

Wow, was ein Ritt! Dieses Buch in erster Linie mindestens genauso chaotisch wie spannend. Wer dachte in Band 1 ist schon viel los, hat definitiv nicht mit Band 2 gerechnet, wobei das bei Jennifer Lynn Barnes ja auch nichts ungewöhnliches ist. Dadurch ist natürlich auch viel Spannung aufgekommen, es gab einige Fragen zu klären und irgendeinen Plottwist gab es dann doch immer, den man eben nicht vorhergesehen hat. Trotz allem ist der Grad zwischen spannendem Trubel und überspitztem Chaos für mich hier wirklich nur haarscharf und an manchen Stellen war es mir dann auch etwas zu viel Überraschungseffekt, da es hierbei auch nicht immer allzu realistisch zur Sache ging. 


Alles in einem konnte mich das Finale der Dilogie aber doch etwas mehr begeistern als der Auftakt. Besonders mochte ich die Entwicklung der Charaktere, insbesondere was die Beziehung der vier Debütantinnen (Sawyer, Lily, Campbell, Sadie-Grace) untereinander anging. Hier waren sehr viele tolle Züge zu erkennen und alle haben sich auf ihre eigene Weise zum Positiven entwickelt, was sehr schön zu lesen war. Wie auch in Band 1 gibt es hier stellenweise Szenen mit dem Love Interest der Protagonistin, was jedoch nie im Vordergrund stand, was mir sehr gut gefallen hat!


Der Fokus des Buches liegt in meinen Augen eher auf dem Spannungsbogen als auf der Tiefe des Buchs. Zumindest hat mir etwas Tiefgründigkeit und Emotion an manchen Stellen dich gefehlt. Wer jedoch Jennifer Lynn Barnes Schreibstil und Bücher mag, schnell durch Seiten fliegen und eine Vielzahl an Plottwists haben will, ist mit dieser Dilogie in jedem Fall goldrichtig!

Shattered Silence

Autorin: Josi Wismar
Klappentext: (Achtung Band 2) Wem kannst du vertrauen in einer Welt aus Lügen, in der die Wahrheit tödlich sein kann?
Isabelles Zeit als Holly läuft ab. Der Prozess gegen Vee rückt immer näher, und noch immer fehlen ihr Beweise, die ihre Schwester retten könnten. Holly ahnt, dass Max' Witwe Florence ein Geheimnis hütet. Und damit ist sie nicht die einzige. Während Holly immer tiefer in das Netz aus Lügen und Machtspielen der Davenports eintaucht, stößt sie auf Hinweise, die bis in die höchsten Kreise Londons reichen. Und dann ist da noch Carter. Der Mann, den sie anlügen musste. Der Mann, den sie benutzt hat. Der Mann, den sie niemals lieben wollte, aber für den sie eindeutig Gefühle entwickelt hat. Der Mann, der vielleicht doch mehr weiß über die Nacht, in der Max starb. Mit jedem Schritt wird die Schlinge um Holly enger. Die Wahrheit über Max' Tod ist zum Greifen nah - doch was, wenn sie am Ende mehr zerstört als eine Familie?

Rezension: Shattered Silence

⭐️⭐️⭐️⭐️✨

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Während Band 1 in meinen Augen ganz spannend und nett für zwischendurch war, hat mich Band 2 wirklich vollends überzeugt und in seinen Band ziehen können! 

Es wird direkt an Band 1 angeknüpft, was ich schon mal sehr gut fand! So konnte man direkt wieder in das Geschehen eintauchen und der Spannungsbogen wurde hoch gehalten. Das übrigens auch über das ganze Buch hinweg, denn Band 2 ist nur so gespickt von schockierenden Enthülllungen und überraschenden Plottwists, die mich das ein oder andere Mal erstmal kurz schlucken lassen mussten! 

Auch die Charaktere werden in Band 2 noch einmal viel intensiver und tiefgründiger beleuchtet. Wir bekommen tiefere Einblicke in wichtige Schlüsselfiguren und lernen noch einmal ein paar ganz andere Seiten der einzelne Charaktere kennen, wodurch ich mich viel besser in das Geschehen und somit in den ganzen Plot fühlen konnte! Das hatte mir in Band 1 etwas gefehlt. 

Insgesamt birgt Band 2 für mich alles, was ich mir für Band 1 erhofft hatte und wendet die Dilogie so nocheinmal um 180 Grad. Ein paar Kleinigkeiten am Schreibstil haben mir zwar nicht so zugesagt, doch alles in einem überzeugt das Buch definitiv mit den sich überschlagenden Ereignissen und dem konstant hohen Spannungsbogen!

PS: Für das Gewinnspiel schaut gerne mal auf meinem Instagram Account (bookiesandbees) vorbei.

TSTEM

Titel: Two sides to every murder 
Autorin: Danielle Valentine
Klappentext: Wer in der Vergangenheit gräbt, muss damit rechnen, auf einen Killer zu stoßen ...

Das einsam an einem See in den Wäldern gelegene Camp Lost Lake wurde vor siebzehn Jahren zum Schauplatz einer schrecklichen Mordnacht, in der drei Menschen grausam starben. Seitdem traut sich niemand mehr, das ehemalige Ferienlager zu betreten. Doch bevor es abgerissen wird, fasst die junge Olivia sich ein Herz und sucht auf dem unheimlichen Gelände nach Hinweisen auf ihren leiblichen Vater. Dort trifft sie auf Reagan, deren Mutter bis heute im ganzen Land für die Camp Lost Lake Morde gesucht wird. Reagan glaubt nicht an die Schuld ihrer Mutter und will Beweisen dafür finden. Gemeinsam tauchen die jungen Frauen in die Vergangenheit ein – und werden dabei selbst zur Zielscheibe …

Rezension: TSTEM

⭐️⭐️✨

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Wie die Sternebewertung es schon erwarten lässt, konnte mich dieses Buch leider nicht richtig von sich überzeugen. Vorab sei jedoch gesagt, dass der Grundplot und die Idee, die dahinter lag, sehr spannend war! Der Klappentext verspricht da nicht zu viel und ich war vor allem am Anfang auch direkt sehr angefixt und lesebegeistert. 

Woran es bei mir dann letztlich gescheitert ist, ist tatsächlich leider der Schreibstil. Irgendwie bin ich damit so gar nicht warm geworden. Für mich wirkte er eher flach, hatte wenig Tiefe und hat das Geschehen einfach erzählt, ohne mich irgendwie auch mal zwischen den Zeilen zu berühren oder nachdenken zu lassen. Stellenweise kamen mir manche Aussagen und Handlungen einfach auch merkwürdig verpackt rüber und ich hatte nicht selten ein paar Fragezeichen im Kopf, weil ich die Handlung nicht so ganz verstanden habe. Dazu sei gesagt, dass das ganze Buch eigentlich (mit ein paar Ausnahmen durch Rückblicke) an einem Abend spielt, an dem für meinen Geschmack dann auch einfach viel zu viel zwischenmenschlich passiert ist, dass für mich wenig greifbar war. Für meinen Geschmack braucht es da zum Beispiel kein eingespieltes Teenie-Liebesdrama, wenn man gerade von einer Mörderin gejagt wird. 

Dementsprechend konnte ich einfach nicht mehr Sterne geben, auch wenn der Plottwists am Ende doch noch einmal für etwas Wirbel und Spannung gesorgt hat! Wobei es an der auch nicht gescheitert ist, denn wenn mich ein was am Lesen gehalten hat, dann definitiv das Bedürfnis die Wahrheit herauszufinden. 

𝐃𝐚𝐬 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐢𝐧 𝐄𝐦𝐨𝐣𝐢𝐬: 🔪🧙🏻‍♀️🌲🌙🏹🩸⛺️📹

Miss Swan

Titel: Miss Swans zauberhafte Pension für magische Gäste
Autorin: Sangu Mandanna
Klappentext: Sera Swan hätte die mächtigste Hexe Englands werden können. Aber aus Liebe beging sie einen unverzeihlichenFehler und verlor ihre Magie. Seither leitet sie eine kleine Pension in Lancashire und kümmert sich um ihre außergewöhnlichen Gäste. Da entdeckt sie eine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zurückzugewinnen. Doch dafür benötigt sie die Unterstützung des abweisenden Historikers Luke Larsen. Der hat allerdings ganz eigene Gründe, sich nicht in die Machenschaften einer gewissen grummeligen Gastwirtin zu verstricken. Und niemand ist überraschter als er selbst, als er es doch tut – und es genießt.

Rezension: Miss Swan

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⭐️⭐️⭐️⭐️


Gemütlich, herzlich und voller chaotischer Konstellationen — so würde ich den Roman beschreiben. Denn hier treffen wir auf allerhand komische und einzigartige Charaktere, die alle ihre Macken haben und zusammen dann doch irgendwie ganz toll harmonieren. Found Family kommt hier also nicht zu kurz und man schließt jeden einzelnen dieser Chaoten schnell ins Herz!


Neben ganz viel (kaputter) Magie treffen wir hier also auf tolle Freundschaften, eine kleine Liebesgeschichte und auch ein paar spannenden Elemente, die dank Miss Swans Versuchen, ihre einstige Magie zurückzuerlangen, entstehen. Der Wechsel zwischen gemütlichen Wohlfühlroman und seichten Abenteuer hat mir sehr gut gefallen, ebenso der Humor, der das ganze Buch über begleitet hat und mich nicht nur einmal hat schmunzeln lassen. Trotz der ganzen Leichtigkeit bringt der Roman zwischen den Zeilen auch tiefgründigere Themen unter und vermittelt hier und da ganz beiläufig wichtige Elemente. 


Wie schon erwähnt ist der Spannungsbogen, auch wenn er vorhanden ist (!), eher seicht gehalten. Ich würde den Roman definitiv in das Subgenre "cozy Fantasy" einordnen, da hier auf jedenfall die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Wohlfühlatmosphäre im Vordergrund stehen und der Fantasyanteil zwar vorhanden, trotz des Hauptplots des Magieverlusts irgendwie nebensächlich wirkt. Fans dieses Genres werden hier auf jeden Fall fündig!


Alles in einem war das Buch für mich sehr schön für zwischendurch und perfekt für die goldenen, gemütlichen Tage im Herbst! 

Juniper Hill

Autorin: Devney Perry
Klappentext: Es ist der fünftschlimmste Tag ihres Lebens, als Memphis in Montana ankommt. Mit ihrem kleinen Sohn auf dem Rücksitz einmal quer durchs Land zu ziehen ist mit Abstand das Verrückteste, was sie je gemacht hat. Aber vielleicht muss sie jetzt verrückt sein, um noch mal neu anzufangen? Auch wenn das bedeutet, dass sie ihr privilegiertes Leben zurücklässt und von nun an als Hausmädchen im Eloise Inn arbeitet. 

Am fünftschlimmsten Tag ihres Lebens trifft Memphis aber auch auf Knox Eden – einen der attraktivsten Männer, den sie je gesehen hat. Knox ist ein gefeierter Gourmet-Koch … und ihr Vermieter. Mit seinem Dreitagebart, den tätowierten Oberarmen und seiner direkten Art ist er alles, was sie will, aber nicht haben kann. 

Denn am allerschlimmsten Tag ihres Lebens muss Memphis lernen, alle Träume aufzugeben. Und dazu gehört auch der Traum von einem Leben mit Knox.

Rezension: Juniper Hill

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⭐️⭐️⭐️⭐️

Die herrlich schöne und heimliche Atmosphäre in Quincy, einer Kleinstadt in Montana, kennen wir ja schon aus Indigo Ridge und ich kann euch sagen, dass es in Juniper Hill nicht weniger herzlich, ehrlich und tiefgründig wird. Die Geschichte von Knox und Memphis ist eine ganz tolle, denn die beiden harmonieren von Anfang bis Ende perfekt miteinander. Die Spannung und das Knistern war toll, echt und greifbar. Kurz gesagt: Die beiden haben mein Herz! 


Ebenso wie der Schreibstil, der einen flüssig und leicht durch die Seiten fliegen lässt. Hier kann ich absolut nichts bemängeln und würde jederzeit wieder ein Buch von Devney Perry lesen! 

Nicht zuletzt, weil sie und neben der ganzen Harmonie auch mit vielen Spannungselementen dazu bringt, weiterlesen zu wollen. 


Etwas, das mich leicht gestört hat und vielleicht auch der Grund, warum Juniper Hill für mich nicht ganz an Indigo Ridge herankommt, war ein Thema, das ich in Büchern ehrlich gesagt grundsätzlich nicht mag. Das ist eine absolute persönliche Präferenz und das Thema hatte auch wirklich keinen großem Teil im Buch inne, trotzdem ist es einfach nichts für mich. Um nicht zu Spoilern, verrate ich allerdings lieber nicht worum es genau ging. 


Alles in einem konnte mich das Buch aber absolut abholen! Besonders die Momente zwischen Knox und Drake waren ganz toll und einfach nur zuckersüß. Die Edens sind einfach eine ganz tolle Familie, deren Herzlichkeit und Harmonie zwischen den Seiten spürbar ist, weshalb ich mich auch riesig auf den dritten Band rund um Talia freue!

Alles, was wir niemals sagten

Autorin: Holly Miller
Klappentext: Als Neve auf Ash trifft, hat sie das Gefühl, ihn schon ewig zu kennen. Er erinnert sie an ihre große Liebe Jamie, der bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist. Sie sind sich so ähnlich! Neve glaubt in ihrem neuen Freund die Reinkarnation Jamies zu erkennen, um den sie noch immer trauert. Es kann doch kein Zufall sein, dass Ash genau an dem Tag von einem Blitz getroffen wurde, an dem Jamie starb … 

Sind manche Liebesgeschichten einfach zu stark, um wirklich zu enden? Und wie soll man sich auf eine neue Liebe einlassen – so ähnlich sie auch ist –, wenn die alte Liebe noch da ist?

Rezension: Alles, was wir niemals sagten

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„𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘳 𝘬ö𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘪𝘦 𝘝𝘦𝘳𝘨𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯𝘩𝘦𝘪𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘦𝘩𝘦𝘯 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯. 𝘋𝘪𝘦 𝘞𝘦𝘭𝘵 𝘩𝘢𝘵 𝘴𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘨𝘦𝘥𝘳𝘦𝘩𝘵. 𝘌𝘪𝘯 𝘱𝘢𝘢𝘳 𝘓𝘦𝘶𝘵𝘦 𝘴𝘪𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘴𝘵𝘰𝘳𝘣𝘦𝘯, 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦 𝘭𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘪𝘮 𝘚𝘵𝘦𝘳𝘣𝘦𝘯. 𝘜𝘯𝘥 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦 𝘮ü𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘦𝘳𝘴𝘵 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘪𝘨 𝘭𝘦𝘣𝘦𝘯.“


⭐️⭐️⭐️✨

Auf dieses Buch habe ich mich schon lange gefreut und tatsächlich habe ich es auch schon vor gut einem Monat begonnen. Leider bin ich aber nicht so leicht wie erwartet durch die Seiten geflogen, sodass ich es erst jetzt beenden konnte. 

Holly Millers Schreibstil (und die Übersetzung dazu) ist toll! Hiervon kann ich einfach nur schwärmen!! Ich habe mir auch so einige Zitate markiert und konnte mich sehr leicht in der Tiefe ihrer Worte fallen lassen. Überhaupt bin ich sehr gut in das Buch gestartet, fand den Start spannend und tiefgründig zugleich! Besondere die sich abwechselnden Kapitel aus der "Damals" und "Jetzt" Perspektive mochte ich sehr gerne. 

Anfänglich konnte ich Neve sehr gut nachfühlen, das hat sich über das Buch allerdings immer etwas mehr ins Gegenteil gewandelt. Hierzu sei gesagt, dass ich nicht erwartet hätte, dass das Thema Reinkarnation so viel Platz in der Geschichte einnehmen würde. Eingebaut war es richtig gut und vor allem zu Beginn fand ich es auch ziemlich interessant, irgendwann hat sich das bei mir dann geändert. Für mich persönlich ist es einfach nicht mein liebstes Thema, kann für den ein oder anderen aber super passend sein! 

Gegen Ende wird das Buch noch einmal sehr emotional, was mich sehr berührt hat und weshalb ich das Buch auch wärmstens empfehlen kann, wenn man eine tiefgründige Liebesgeschichte sucht, die nicht 0815 sein soll! Da hier aber auch viele verschiedene Themen behandelt werden, würde ich euch empfehlen vorher die Triggerwarnung zu lesen! 

Bevor ich jetzt gehe

Titel: Bevor ich jetzt gehe — die letzten Worte eines Arztes an seine Tochter
Autor: Paul Kalanithi
Klappentext: Mit gerade einmal 36 Jahren wird bei Paul Kalanithi, der kurz vor dem Abschluss seiner zehnjährigen Ausbildung zum Neurochirurgen steht, Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. An einem Tag noch Arzt, der Sterbende behandelt, wird er am nächsten Tag zum Patienten, der um sein Leben kämpft. Seine berufliche Karriere, die gemeinsame Zukunft mit seiner Frau Lucy, alles löst sich in Luft auf. Doch Paul gibt nicht auf. Er beginnt zu schreiben: Was macht das eigene Leben lebenswert? Was tun, wenn die Lebensleiter keine weiteren Stufen bereithält? Was bedeutet es, ein Kind zu bekommen, wenn das eigene Leben zu Ende geht? Bewegend schildert der junge Arzt in diesem Vermächtnis an seine Tochter seine Gedanken über die ganz großen Fragen und seinen Abschied vom Leben. 

Rezension: Bevor ich jetzt gehe

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⭐️⭐️⭐️⭐️✨


Das Wissen, dass dieses Buch eine wahre Geschichte erzählt, hat es noch einmal viel besonderer gemacht und mich auf eine sehr direkte, ungeschönte Weise berührt. Wir begleiten hier Paul, einen Arzt, der durch Krebs selbst zum Patienten wird und beginnt, die Welt aus einem anderen Blickwinkel zusehen. Besonders begleiten wir jedoch einen starken, mutigen Mann, der sich der Welt und ihren schönen Seiten trotz seiner schrecklichen Krankheit stellt, sie schätzt und genießt.

Ich hatte aufgrund des Titels ehrlich gesagt gedacht, dass das Buch wie ein Brief an seine Tochter verfasst ist. Davon gibt es jedoch nur am Ende ganz wenig, dafür ist es mehr eine Erzählung seines Krankheitsverlaufs, was mich letztlich wenig gestört.

Gerade zwischen den Zeilen gibt Paul Kalanithi uns hier wichtige Dinge mit auf den Weg. Dinge, die man vermutlich erst dann auf diese echte und nahe Weise betrachten und vielleicht auch begreifen kann, wenn man wie er auf der Schippe zwischen Tod und Leben steht. Pauls Geschichte hat mich bis aufs Tiefste berührt und mir gleichzeitig auch Mut gemacht. Denn wenn er, der mit einem Mal nicht nur eine schreckliche Krankheit, sondern auch noch eine sehr kurze Lebenszeit, körperliche und emotionale Herausforderungen und eine völlige Umstellung seines Alltags ertragen musste, noch Freude, Glück und Dankbarkeit in seinem Leben empfinden kann — wieso sollten wir das dann nicht auch können? 

Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! 

Brightstone College

Titel: Brightstone College — Hinter der Fassade lauert das Böse
Autorin: Elisabeth Herrmann
Klappentext: Als du in die Rolle von Jen schlüpfen und an ihrer Stelle das Eliteinternat Brightstone College besuchen sollst, musst du nicht lange überlegen. Einflussreiche Mitschüler, ein Elitepoloteam und Unterricht in einem alten Schloss – so eine lebensverändernde Chance lässt man nicht einfach verstreichen. Doch was glamourös erscheint, ist in Wahrheit eine schillernde Scheinwelt, in der jeder nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist. Schon bald häufen sich Unfälle, die sich als gezielte Anschläge auf dich erweisen und dir wird klar: Jen hütet ein Geheimnis, für das nun du verantwortlich gemacht wirst.

Rezension: Brightstone College

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⭐️⭐️⭐️⭐️✨


In diesem Buch begleiten wir Jen, die an das Elite College Brightstone kommt, um dort unter falscher Identität ihren Abschluss zu machen. Was sie nicht weiß ist, dass sie dort alles andere als willkommen ist und dass es jemanden auf Brightstone gibt, der ihren Tod will. Kurz und knapp: Ein wirklich spannendes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe!


Der Einstieg fiel mir aufgrund des sehr bildlichen Schreibstil, der viel und genau erzählt hat, nicht direkt so leicht, da ich etwas überrumpelt war mit den ganzen neuen Informationen und vielen Fragen, die dadurch aufgekommen sind. Dennoch bin ich dann doch schnell damit warm geworden und hab mir auch einige Zitate im Buch markiert! 


Besonders gefallen hat mir der Einblick in den Polosport, der einen essentiellen Teil des Buchs ausmacht und über den ich so sonst noch nicht gelesen habe. Überhaupt war das Setting rund um das Elite College Brightstone sehr authentisch beschrieben und hatte definitiv Dark Academia Vibes. Auch die Charaktere waren für mich allesamt authentisch und greifbar, auch wenn man manche sicher mehr und andere definitiv weniger sympathisch finden wird. 


An manchen Stellen hat sich das Buch etwas in die Länge gezogen, was ich aber nicht weiter schlimm fand, da auch die Nebenhandlungen in meinen Augen sehr interessant waren und so die Spannung nie ganz abgefallen ist. Das Ende war dann etwas ruckartig, in sich aber schlüssig und ich kann nur sagen, dass mich das Buch im Ganzen definitiv von sich überzeugt hat! Wer mal wieder Lust auf einen Jugendthriller in elitärem Setting hat, ist hier definitiv richtig!

Fractured Fates

Titel: Fractured Fates 
Autorin: Josi Wismar
Klappentext: Ein Mord in Londons High Society. Zwei verbotene Liebesgeschichten. Drei Monate, um den wahren Schuldigen zu finden – und nur eine Chance auf Rettung.

Isabelle bleiben drei Monate, um zu beweisen, dass ihre Schwester Vee unschuldig ist, und herauszufinden, wer wirklich hinter dem Mord an Maxwell Davenport – dem einflussreichen Sprössling der Londoner High Society – steckt. Als Holly begibt sie sich in eine Welt, in der Macht und Geld alles bestimmen. Dort trifft sie auf Carter, den Bruder von Max – ihr perfekter Zugang zu der Familie, die Vee vernichten will. Je näher sie ihm kommt, desto schwieriger wird es für Holly, zwischen vorgetäuschten Gefühlen und echter Zuneigung zu unterscheiden. Und hinter der perfekten Fassade der Davenports lauern Lügen, Verrat – und eine Vergangenheit, die nie ans Licht kommen sollte. Zwischen gefährlichen Wahrheiten und einem Mann, der sie zu durchschauen droht, muss Holly sich fragen, was sie bereit ist zu opfern. Vor allem, wenn die Wahrheit tödlich ist.

Rezension: Fractured Fates

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⭐️⭐️⭐️⭐️


𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Mein erstes Buch von Josi Wismar und ich kann gleich sagen, dass ich das Lesen sehr geliebt habe! Das Buch hatte für mich definitiv seine Stärken und (!) Schwächen, konnte mich letztendlich aber überzeugen und macht mit einem fiesen Cliffhanger definitiv Lust auf Band 2! 

Fangen wir mit dem Positiven an und das war definitiv die Spannung, die das ganze Buch sehr hoch gehalten wurde und dafür gesorgt hat, dass man förmlich durch die Seiten fliegt! Mit Holly zu ermitteln hat super Spaß gemacht, ein Hinweis jagt den nächsten und man ist dabei einfach mittendrin! 

Auch die Rückblicke, die uns die Beziehung von Vee und Max näher bringen haben mir sehr gefallen, auch wenn ich mich manchmal ermahnen musste, die beiden zusammen nicht zu sehr zu shippen — schließlich gehen sie immer noch fremd… 

Was mich etwas gestört hat war der Einstieg, der mir irgendwie zu einfach gelöst wurde. Natürlich muss Holly irgendwie einen Fuß in die High Society bekommen, wie es aber letztlich passiert, dass sie mit einem Mal mitten im Geschehen ist, kam mir etwas sehr zufällig und auch zu einfach vor. 

Auch der Schreibstil war nicht sofort meins und ich musste mich etwas daran gewöhnen, was auch mit dem schnellen Einstieg zusammen hing — spätestens ab der Mitte war das aber kein Problem mehr und ich konnte mich richtig ins Buch fallen lassen. 

Sehr gespannt bin ich übrigens was uns in Band 2 noch mit Florence erwartet! Wir lesen ja auch aus ihrer Perspektive und auch wenn das super interessant war, hab ich noch nicht ganz verstanden, wohin uns ihre Kapitel führen sollte — kam mir also etwas Spanisch vor, vielleicht macht es in Band 2 dann ja klick? 

Kein Zurück

Titel: Kein Zurück
Autor: Stephen King
Klappentext: Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.

Rezension: Kein Zurück

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⭐️⭐️⭐️⭐️


𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Das war mein erstes Buch von King und ich denke, viele King Fans werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass ich vermutlich eher ein anderes Buch als Einstieg hätte wählen sollen. Tatsächlich war mir gar nicht bewusst, dass das Buch auch Bezug auf vorherige King Bücher nimmt. So zum Beispiel mit Holly, die schon ihr eigenes Buch bekommen hat und dort wohl ein sehr beliebter Charakter war — das konnte ich definitiv verstehen, denn auch mir war sie sehr sympathisch! In vielen Rezensionen habe ich hier zu ihrer Entwicklung bzw. Darstellung auch schon viele positive wie negative Meinungen gelesen, kann dazu aber leider selbst nichts sagen.


Der Plot des Buchs war trotz meiner King-Lücken problemlos lesbar, gut verständlich und definitiv spannend! Wir erleben mehrere Handlungsstränge, die natürlich irgendwie miteinander verwoben sind und letztlich im Finale zusammen kommen. Kings Art Geschichten zu erzählen, hat mir hier auf jeden Fall sehr gefallen und ich kann verstehen, dass viele seine Bücher lieben. Er erzählt sehr geschickt, wortgewandt, gleichzeitig kompliziert wie auch verständlich. Außerdem greift er auch aktuelle politische Themen auf, so widmet sich Kein Zurück vor allem der "my Body my Choice" Bewegung, was mir sehr gut gefallen hat!


Ein für mich negativer Punkt war für mich definitiv die Länge. Die Spannung war durchwegs da, wurde aber doch durch eher zähe Passagen und für mich unnötige Längen etwas geschmälert. Darauf schiebe ich es auch, dass ich für mich eher unverhältnismäßig lang für ein Buch dieser Dicke gebraucht habe, weil der Leseflow einfach nicht immer da war. 


Ein weiteres Gefühl, dass ich nicht so richtig erklären kann, war, dass das Buch irgendwie unrund gewirkt hat. Irgendetwas hat mich gestört, dass ich einfach nicht benennen kann. Da King in seinem Nachwort aber selbst schreibt, dass er nicht ganz zufrieden mit seinem Werk ist, fühle ich mich in diesem Gefühl auch irgendwo bestätigt. 


Dennoch ist es ein gelungenes Buch, das ich aber nicht noch einmal als ersten King lesen würde. Nach viel Austausch mit King Fans möchte ich jetzt aber als Nächstes 𝘐𝘯 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘚𝘵𝘢𝘥𝘵 von ihm lesen, von dem ich mir tatsächlich noch etwas mehr erwarte! 


Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! 

Dieser Sommer wird anders

Titel: Dieser Sommer wird anders
Autorin: Carley Fortune
Klappentext: Sonnendurchflutete Buchten, rostfarbene Klippen, wogendes Dünengras. Normalerweise löst der Anblick von Prince Edward Island Glücksgefühle in Lucy aus. Doch diesmal ist sie notgedrungen ihrer besten Freundin gefolgt, die neun Tage vor ihrer Hochzeit auf die kanadische Insel geflüchtet ist. Lucys Mission steht fest: Bridget durch die Krise helfen und sie so schnell wie möglich zurück nach Toronto bringen. Und Bridgets Bruder Felix nicht zu nahe kommen. Doch als sie das erste Mal wieder in seine gletscherblauen Augen blickt, schwindet plötzlich ihre Willenskraft. Lucy wird von Erinnerungen überfallen, bei denen ihr heiß wird: an sonnige Tage am Strand und leidenschaftliche Nächte. An Felix‘ Grübchen und die magisch wirkende Anziehungskraft zwischen ihnen. Und an ein Versprechen, das sie geschworen hat, um jeden Preis zu halten. Lucys Entschluss steht fest: Dieser Sommer wird anders. Diesen Sommer werden sie und Felix der Versuchung widerstehen.

Rezension: Dieser Sommer wird anders

"𝘈𝘣𝘦𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘳𝘥𝘦 [𝘮𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘨𝘳öß𝘵𝘦𝘯 𝘍𝘦𝘩𝘭𝘦𝘳] 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘩𝘰𝘭𝘦𝘯. 𝘕𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘴 𝘔𝘢𝘭. 𝘋𝘪𝘦𝘴𝘦𝘳 𝘚𝘰𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘸𝘪𝘳𝘥 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘴. 𝘋𝘢𝘴 𝘮𝘶𝘴𝘴 𝘦𝘳 𝘢𝘶𝘤𝘩." — S. 46


⭐️⭐️⭐️⭐️✨


𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: Mein erstes Buch von Carley Fortune und was soll ich sagen? Es war wirklich ganz ganz toll, ich mochte das Setting und den gesamten Vibe auf Prince Edward Island sehr. So sehr, dass ich jetzt am liebsten sofort den nächsten Flieger nach Kanada nehmen würde. Es war wirklich ein Traum! 


Außerdem hat mir auch sehr gefallen, dass die Freundschaft zwischen der Protagonistin und ihrer besten Freundin auch sehr im Vordergrund stand und es sich nicht allein auf die Liebesgeschichte konzentriert hat, welche für mich aber auch sehr authentisch war. Felix und Lucy haben für mich sehr gut harmoniert und auch die Rückblicke haben einen nur noch mehr mit ihnen fühlen lassen. 


Ein kleiner Kritikpunkt war das Ende, das für mich irgendwie eher unrund war. Ich möchte hier nicht Spoilern, weshalb ich nicht näher darauf eingehe, aber für mich hätte es einen anderen Weg für die beiden zu ihrem Happy End gebraucht. Vielleicht ist das aber auch einfach Geschmackssache. 


Ich bin jetzt sehr gespannt auf die anderen Bücher der Autorin, ein Glück, dass 𝘍ü𝘯𝘧 𝘚𝘰𝘮𝘮𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘪𝘳 schon zuhause auf mich wartet! 

Die Betrogene 

Titel: Die Betrogene
Autorin: Charlotte Link
Klappentext: Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. In ihrer Einsamkeit gibt es nur einen Menschen für sie: ihren geliebten Vater. Als er ermordet aufgefunden wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Sie macht sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens, und entlarvt dabei die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild. 

Zur gleichen Zeit bricht eine Familie aus London in die Ferien nach Yorkshire auf. Nicht ahnend, dass die Ermittlungen um Kates ermordeten Vater sie dort in Lebensgefahr bringen werden: Ein flüchtiger Verbrecher ist in den Hochmooren auf der Suche nach einem Versteck ...

Rezension: Die Betrogene

⭐️⭐️⭐️⭐️✨

Kate Linvilles erster Fall (für mich schon ihr zweiter) und was soll ich sagen? Was ein Buch! Ich wusste vorher schon, dass ich Charlotte Link und ihre Art, Geschichten zu erzählen, mochte. Doch spätestens jetzt bin ich mir sicher, dass ich es liebe! 

Das Buch war durchweg spannend, absolut nicht vorhersehbar und obwohl manches banal erschien, war es dann doch irgendwie wichtig. Das Ende habe ich bis kurz vor knapp so gar nicht kommen sehen, fand es aber definitiv einen gelungenen Plottwist, der auch nicht zu weit hergeholt, sondern genau passend war! 

Ein kleiner Minuspunkt war die Länge. Während der Großteil des Buchs absolut spannend waren, gab es doch die ein oder andere Stelle, die zwar viel Liebe zum Detail hatte, bei der dann aber doch einfach um den heißen Brei geredet wurde. Hier und da hätte eine Kürzung vermutlich nicht weh getan, wobei ich auch sagen muss, dass ich besonders die Nebenhandlung super interessant fand — hab mich immer gefreut, wenn sich ein neues Kapitel darum handelte! 

Wer mal ein Buch von Charlotte Link lesen will oder eine neue Thrillerautorin zum durchsuchten sucht, macht mit "Die Betrogene" sicherlich nichts falsch!

TIUTFFYE

Titel: The Irresistible Urge to Fall for Your Enemy — Wie man sich (nicht) in seinen Erzfeind verliebt
Autorin: Brigitte Knightley
Klappentext: Wie zur Hölle kann ausgerechnet ein Assassine todkrank sein? Natürlich ist die einzige Person, die Osric noch helfen kann, die schlagfertige Heilerin Aurienne. Das Problem daran: Beide können sich überhaupt nicht ausstehen. Nachdem Aurienne sich weigert, von Osric entführt zu werden, besticht er sie erfolgreich mit Geld für ihre Forschung. Keiner ist wenig begeistert von ihrer erzwungenen Zusammenarbeit, und während ihrer gemeinsamen Zeit versuchen sie vehement ihre Anziehung zu leugnen – was die Stimmung zwischen ihnen allerdings nur noch mehr zum Knistern bringt …

Rezension: TIUTFFYE

⭐️⭐️⭐️⭐️

Dieses Buch hat mich wirklich auf mehrere Weisen überrascht — im positiven Sinne! Ich mein, Fantasy kombiniert mit RomCom — klingt doch auch schon ziemlich gut, oder? 

Zuerst hatte ich etwas Angst, dass der Fantasy Part zu kurz kommen würde und um ehrlich zu sein, liegt der Fokus auch ganz klar auf dem Enemies-to-Lovers geschehen. Wer hier also ein komplexes Worldbuilding erwartet, wird zwangsläufig enttäuscht werden, was nicht bedeutet, dass man mit Fantasyelementen völlig im Regen stehen gelassen wird. Im Gegenteil, ich fand die ganze Ordensthematik tatsächlich sehr spannend gemacht und gut aufgebaut. Hier und da hätte man auch gerne mal etwas Tiefer auf das Magiesystem eingehen können, aber das soll in diesem Buch auch einfach nicht Fokus sein. 

Im Vordergrund stand also ganz klar der Romance Part mit zwei Protagonistin, die sich endlich mal wirklich nicht ausstehen konnten! Der Hass der beiden war so fundamental, dass ich mich anfangs wirklich gefragt habe, wie um alles in der Welt die beiden von Enemies zu Lovers werden sollen… Einen erwartet hier also eine sehr "slowe" Slowburn Romance, die mit viel Neckereien und Humor gespickt ist, was mir sehr gut gefallen hat!

Auch die Protagonisten wurden mir auf ihre Art und Weise mit der Zeit sympathisch. Aurienne mit ihrer ernsten, sarkastischen Art und Osric mit seiner lockeren Einstellung und losen Zunge. Besonders mit ihm habe ich anfangs etwas gehadert, da er schon sehhhrrr fragwürdige Ansichten hat (Auftragskiller hin oder her, ein Gewissen hätte meiner Meinung nach gerne mal durchblitzen können). Mit seiner Zuneigung zu Aurienne hat er es für mich dann gegen Ende aber gerade noch so gerettet. 

Alles in einem für mich ein sehr gelungenes Buch, das man aber nur dann lesen sollte, wenn man sich bewusst ist, dass es mehr eine RomCom mit ein bisschen Fantasy als ein Fantasyroman mit ein bisschen RomCom ist!

Bad Blood

Titel: Bad Blood
Autorin: Sarah Hornsley
Klappentext: Es ist der Moment, auf den Justine gewartet hat: ihr erster Mordfall und ihr großer Durchbruch als Staatsanwältin. Doch als sie das Foto des Angeklagten in der Akte sieht, reißt ihr der Blick in vertraute Augen den Boden unter den Füßen weg. Jake Reynolds war ihre Jugendliebe, bis er vor 18 Jahren aus Justines Leben verschwand. Nun soll er in ihrer Heimat zwei Morde begangen haben. Justine kann nicht glauben, dass Jake dazu fähig ist; andererseits weiß sie genau, dass sich Menschen ändern. Auch sie ist nicht mehr dieselbe wie damals, als alles auseinanderbrach. Eigentlich wäre es nun ihr Job, Jake hinter Gitter zu bringen – doch zuvor muss sie einfach herausfinden, was in jener Nacht vor 18 Jahren passiert ist. Entschlossen fährt Justine nach Maldon an die britische Küste, wo sie beunruhigt feststellt, dass sich dort einiges verändert hat. Und je länger sie bleibt, desto klarer wird ihr, welch dunklen Geheimnisse nicht nur Jake, sondern auch ihre Familie hütet – mindestens so dunkel wie ihre eigenen …

Rezension: Bad Blood

Ein Thriller rund um eine Staatsanwältin, ihre alte Jugendliebe auf der Anklagebank, familiäre Geheimnisse und alte Wunden? Klingt direkt schon einmal genial, oder? Leider muss ich hier sagen, dass viele Elemente, die ich mir nach dem vielversprechende, spannendem Klappentext erhofft hatte, leider eher wenig bis gar nicht verwirklicht wurden. 

Während ich mir einen Gerichtsthriller mit hitzigen Verhandlungen und inneren Spannungen zwischen der Protagonistin und dem Angeklagten vorgestellt habe, bekam ich eher das genaue Gegenteil. Der Prozess wird hier überhaupt nicht beleuchtet und die ehemalige Jugendliebe tritt mit Ausnahme von ein paar Rückblicken kein einziges Mal in Persona auf dem Plan. Dabei hatte ich mir genau vorgestellt wie er in den Gerichtssaal geführt wird und unsere Protagonistin als Staatsanwältin erblickt… Die Enttäuschung war hier dementsprechend anfänglich schon sehr groß und das obwohl der Plot an sich so einige Spannungen aufzuweisen hatte.

Der Einstieg war sehr seicht, eher langsam voranschreitend und hatte tatsächlich mehr etwas von einem Familiendrama als einem Thriller. Die Rückblicke halten die Spannung hier dennoch einigermaßen hoch und es stellen sich viele Fragen, die beantwortet werden wollen! Erst gegen Ende kommt der Thriller in dem Buch so richtig zum Vorschein, dafür kommt hier der ein oder andere Plottwist ans Licht, den ich so nicht erwartet hätte, was mir dann auch sehr gut gefallen hat! 

Das Buch war anders als erwartet, aber keinesfalls schlecht! Trotzdem spielt meine Enttäuschung und vorangegangene Erwartungshaltung natürlich in die Gesamtbewertung mit ein. Das Potential war definitiv da, der Schreibstil gut und flüssig, nur die Umsetzung hätte für noch etwas Luft nach oben gehabt. Für Zwischendurch aber sehr angenehm und mit knapp 400 Seiten (es hat sich definitiv nach weniger angefühlt) auch gut wegzulesen!

Die Wahrsagerin kleiner Schicksale

Titel: Die Wahrsagerin kleiner Schicksale
Autorin: Julie Leong
Klappentext: Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit streift die junge Magierin Tao mit ihrem gutmütigen Maultier durch die Lande und sagt den Leuten für ein paar Münzen die Zukunft voraus. Aber nur die kleinen Dinge, denn große Schicksale haben meist große Konsequenzen, wie Tao aus leidvoller Erfahrung weiß. Dann begegnet sie eines Tages einem ehemaligen Söldner, der auf der Suche nach seiner Tochter ist. Begleitet wird er von seinem besten Freund, einem Ex-Dieb, der das Gaunern aber doch nicht so ganz lassen kann. Als Tao sich den beiden anschließt, gerät sie nicht nur in das größte Abenteuer ihres Lebens, sondern findet dabei auch etwas, mit dem sie nicht gerechnet hat – eine Familie ...

Rezension: Die Wahrsagerin kleiner Schicksale

Ach herrje, wenn da Cover nicht mal ein Traum ist! Und was, wenn ich euch sage, dass die Geschichte mindestens genauso traumhaft ist! Denn genau das war es: absolut cozy, wholesome und verträumt. Es war ein ganz tolles Leseerlebnis und hat einen den Alltag definitiv für ein paar Stunden vergessen lassen. 

Viel Worldbuilding gibt es hier nicht, aber Cozy-Fantasy Liebhaber kommen trotzdem auf ihre Kosten! Alles in einem ist es sehr einfach und nachvollziehbar gehalten. Für manche Elemente gibt es auch keine wirkliche Erklärung, sondern man musste sie so hinnehmen, was mich da aber gar nicht weiter gestört hat. Ein sehr positiver Punkt war für mich der Realitätsbezug, der zwischen dem Zeilen mitgeschwungen ist. So ist die Protagonistin Tao, die wir im gesamten Buch begleiten, eine Shinn und in ihrem Land, in dem sie lebt für manche eine Außenseiterin. Durch ihre multikulturelle Herkunft erlebt sie hier manchmal Anfeindungen, was sich auf unsere Welt leider
nur zu gut übertragen lässt.

Der Kernpunkt der ganzen Geschichte ist ihr Aufeinandertreffen mit mehreren Personen, mit den sie ihre einst einsame Reise fortsetzt und die für sie schnell von Freunden zu Familie werden. Die Entwicklung und das Zusammenschweißen der Charaktere war hier sehr schön zu beobachten und hat beim Lesen großen Spaß gemacht! Alle haben ihre eigenen Geschichten und Weisheiten und doch passen sie super zusammen. Der Wohlfühlfaktor ging durch diese familiären Verhältnisse so gut wie nie verloren, auch wenn es die ein oder andere langatmige Stelle gab, in der eher weniger passiert ist.

Julie Leongs Schreibstil ist ruhig und sanft und hat der Geschichte die nötige Prise Magie verliehen, um das Buch zu etwa ganz Besonderem machen !


Alles in einem war das Buch sehr gemütlich und toll für Zwischendurch! Es hat gut unterhalten und gleichzeitig gut verpackt auch ernste Themen behandelt . Für Fans von cozy Fantasy und dem found Family Trope definitiv ein Muss!

HTFOOLM

Titel: How to fall out of love madly
Autorin: Jana Casale
Klappentext: Joy und Annie sind Freundinnen und WG-Bewohnerinnen, deren Leben in den Dreißigern nicht gerade so verläuft, wie sie es sich vorgestellt haben. Um über die Runden zu kommen, beschließen sie, ihr zusätzliches Zimmer an Theo zu vermieten, der Joy nicht nur mit seiner Verehrung für ihre einäugige Katze bezaubert. Als Annie zu ihrem Freund zieht, richten sich Theo und Joy zu zweit ein. Und werden unzertrennlich, so denkt Joy zumindest. Doch dann bringt Theo Celine mit nach Hause, die bezaubernde Freundin, von der er nie gesprochen hat. Joy beschließt, alles zu tun, was nötig ist, um ihn zu halten, und gerät dabei immer tiefer in eine emotionale Achterbahnfahrt.

Rezension: HTFOOLM

Mir fiel es sehr schwer in das Buch zu kommen und irgendwie habe ich das auch bis kurz vor Ende nicht wirklich getan. Das hat mir das Lesen natürlich sehr erschwert und auch dazu geführt, dass ich nur sehr sehr lang vorangekommen bin, da sich für mich kein richtiger Lesefluss ergeben hat. 

Woran das lag? Der Hauptgrund war vermutlich, dass ich mich mit keiner der drei Frauen, von denen ich übrigens keine so wirklich sympathisch fand, wirklich identifizieren konnte. Was auf keinen Fall daran lag, dass sie nicht authentisch geschrieben fahren. Denn mit Annie, Joy und Céline schafft Casale drei Protagonistinnen, die mit sehr realistischen und nachvollziehbaren Problemen in ihrem Alltag zu kämpfen haben. Auch ich hatte ein paar Punkte, bei denen ich mich in eine der drei wiedergefunden habe und ich glaube, dass jede Frau wenigstens einen der Zweifel oder Hürden kennt, um sie e in dem Roman gehen. Alles in einem waren die drei aber doch in einer ganz anderen Lebensphase und -Situation als ich es bin und der Funke zwischen uns ist einfach nicht übergesprungen. 

So haben die drei auch oft Dinge getan oder gesagt, die ich so nicht nachvollziehen konnte und die ich manchmal auch einfach sehr wirr fand. Generell bin ich in Büchern kein Fan von unklarer Kommunikation und vor allem Joy, die Theo erst stillschweigend anschmachtet und dann komische Aktionen unternimmt, um ihn eifersüchtig zu machen, hat mich da manchmal sehr aufgeregt. 

Nichtsdestotrotz glaube ich, dass es viele Frauen gibt, die sich sehr gut mit dem Buch identifizieren können und die manchmal sehr banalen, aber gewichtigen Probleme des täglichen Alltags werden hier gut zur Geltung gebracht.  Der Schreibstil war dabei etwas gewöhnungsbedürftig, da er etwas chaotisch wirkte, was aber sehr zum Buch und den Protagonistinnen gepasst hat. Von mir gibt es drei Sterne!

Little White Lies

Titel: Little White Lies
Autorin: Jennifer Lynn Barnes
Klappentext: Wenn alle lügen ... Wer kennt dann noch die Wahrheit?
Seit Sawyers Geburt vor achtzehn Jahren sind sie und ihre Mom sehr gut ohne ihre reiche Südstaatenfamilie ausgekommen. Doch als Sawyers Großmutter plötzlich vor ihr steht und ihr eine halbeMillion Dollar bietet, wenn sie an der diesjährigen Debütantinnensaison teilnimmt, kann sie nicht ablehnen. Das ist ihre Chance, endlich herauszufinden, wer ihr Vater ist! Und schon befindet sich Sawyer mitten in einer Welt voller Geld, Perlenschmuck und Intrigen. Schnell merkt sie, dass hier jeder ein Geheimnis hat und wer zu viel nachfragt leicht in Gefahr gerät. 

Rezension: Little White Lies

Geheimnisse, Skandale und Intrigen in Little White Lies bekommen wir hier eine ordentliche Portion davon! Denn nachdem Sawyer von ihrer Großmutter, die sie noch nie zuvor gesehen hat, 500.000 $ geboten bekommt, um bei ihr zu wohnen und an der diesjährigen Debütantinnen Saison teilzunehmen, jagt eine skandalöse Enthüllung die nächste — nicht zuletzt, weil sie wild entschlossen ist herauszufinden, wer denn ihr Vater ist…

Mit "Cold Case Academy" konnte mich die Autorin damals nicht so überzeugen, weshalb ich hier anfangs etwas kritisch war. Tatsächlich haben sich die ersten Seiten für mich auch etwas verwirrend angefühlt, da ich das Gefühl hatte, dass Informationen gefehlt haben, um das Gelesene verstehen zu können. Ungefähr ab Seite 70 fand ich das Buch dann aber super spannend und war absolut im Geschehen drin!

Die Autorin schafft es durch ständige kleine Plottwists und Cliffhanger am Ende vieler Kapitel einem das Gefühl zu geben, unbedingt weiter lesen zu wollen, weshalb ich das Buch auch in drei Tagen gelesen haben. Hier hat mir auch der Inhalt der Plottwists gut gefallen und ich fand sie sehr nachvollziehbar und passend. Auch das Debütantinnen Thema in den Südstaaten war genau meins und kam hier sehr schön rüber! Insgesamt hat mir das Ganze dabei auch starke "Pretty Little Liars" Vibes gegeben! Wenn ihr das Buch lest, versteht ihr sicher warum. 

Auch die Charaktere fand ich ihr gut gemacht, in ihrem Handeln nachvollziehbar und realistisch geschrieben. Manche waren mehr andere eher weniger sympathisch, haben trotz der kurzen Zeit aber auch eine Entwicklung durchgemacht, die mir gut gefallen hat und die mein Interesse für Band 2 besonders weckt! Was in dem Buch übrigens auch nicht gab war eine Romanze, was ich aber gar nicht schlimm fand, weil es in sich alles stimmig war und das Buch absolut keine gebraucht hat!

Was mich etwas gestört hat, war die Wendung nach der Wendung am Schluss, da es sich da dann doch etwas konstruiert angefühlt hat — das ist jedoch meckern auf hohem Niveau, denn alles in Allem war das Buch in meinen Augen sehr gelungen! Sehr verdiente 4🌟 Sterne :))

Pembroke Wrath

Titel: Pembroke Wrath — Gestern in einem Jahr
Autorin: Dunja Kasem
Klappentext: Für Darcy Pembroke gibt es keinen Zweifel, ihr Bruder ist unschuldig. Doch das Gericht hat anders entschieden. Und schuld daran ist nur einer – Rafe Kennedy. Der ehemals beste Freund ihres Bruders. Der Sohn des Richters. Der Verräter.
Darcy schwört, ihn zu täuschen und ihn fühlen zu lassen, was ihr Bruder fühlt. Ihr Plan ist perfekt, bis Rafe hinter ihre Fassade blickt. Bis seine Berührungen mehr bedeuten.
Je tiefer sie in ihr Spiel eintaucht, desto mehr arbeitet ihr Herz gegen sie. Rafe ist nicht nur gefährlich, er ist auch der Einzige, der sie versteht. Doch während Darcy nach der Wahrheit sucht, muss sie sich einer viel gefährlicheren Frage stellen: Was, wenn die Wahrheit über Rex alles verändert? Und was, wenn aus ihren Rachegedanken etwas wird, das sie niemals zulassen wollte?

Rezension: Pembroke Wrath 

Dark Academy, he falls first and harder, forbidden love, London — Ich glaub, ich muss wohl kaum noch mehr sagen, oder? Die Tropes und der Klappentext haben mich sofort angesprochen und ich habe so so doll gehofft, dass mich das Buch nicht enttäuschen wird… und zum Glück hat es das auch nicht!

Wir begleiten die Geschichte von Rafe und Darcy abwechselnd aus beiden Perspektiven, was ich ja immer total liebe! Besonders hier hat das die Geschichte noch viel spannender gemacht, weil man nicht nur eine Seite mitfühlen konnte und so einfach alles hinterfragt hat. Aber worum geht es überhaupt? Darcys Bruder sitzt nämlich unschuldig im Gefängnis und daran ist niemand anderes als Rafe Schuld. Genau aus diesem Grund möchte Darcy sich rächen. Aber was, wenn sie nicht alles weiß?

Ahh die Spannung hat mich die ganze Zeit soo neugierig gemacht. Und das Knistern zwischen Darcy und Rafe, das erst durch ihren Hass und später durch ganz andere Dinge geschürt wird, war so so gut zu lesen! Darcys Gefühle zu Beginn waren natürlich total nachvollziehbar, genauso nachvollziehbar wie der Wandel, den sie im Laufe des Buches durchmacht. Das fand ich wirklich sehr sehr gut und hab ihre Perspektive deshalb auch fast einen Tick lieber gelesen als die von Rafe.

Aber auch Rafes Sicht war gut zu verfolgen! Er weiß mehr als Darcy und rückt erst nach und nach mit der Sprache raus. Die ständigen Andeutungen haben den Spannungsbogen natürlich gut hochgehalten! 

Hier und da gabs natürlich ein paar Klischees, was mich jedoch nicht weiter gestört hat. Am Anfang gab es für mich dafür ein paar etwas anstrengenden Gespräche, was die Kommunikation anging, da die beiden sich irgendwie etwas im Kreis gedreht haben — was in ihrer Situation zwar super nachvollziehbar war(!), trotzdem war ich froh als wir vom haters langsam zum lovers Part gewechselt sind. Die Chemie zwischen den beiden hat nämlich absolut gestimmt!

Ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne New Adult liest, aber ich warne euch jetzt schon vor, der Cliffhanger ist nämlich super gemein!!! Ein Glück, dass ich gleich mit Band 2 weiter machen kann :))

Indigo Ridge

Titel: Indigo Ridge
Autorin: Devney Perry
Klappentext: Als Winslow in die Kleinstadt Quincy in Montana kommt, hat sie nur ein Ziel: Die Vergangenheit hinter sich lassen und allen beweisen, dass sie den Job als neue Polizeichefin verdient hat. Dumm nur, dass sie gleich am ersten Abend ihren Ruf aufs Spiel setzt. 

Der One-Night-Stand mit Griffin Eden war ein Fehler. Ein attraktiver Fehler … Aber das ändert nichts an dem Problem. Denn die Edens haben in Quincy das Sagen und damit auch Winslows Karriere in der Hand. Daher versucht sie, die Nacht zu vergessen und sich auf ihren Job zu konzentrieren.

Doch als auf dem Grundstück der Edens eine Frau tot aufgefunden wird, können die beiden einander nicht mehr ignorieren. Und Griffin merkt, dass er Winslow unterschätzt hat. Sie ist eigenwillig, clever, und sie ist unwiderstehlich. Für Griffin – und den Killer.

Rezension: Indigo Ridge

Ach, war das ein herrliches Buch! Indigo Ridge hat so einiges, was ich mir von einem guten Buch erwarte! Denn neben einem total cozy Kleinstadtfeeling, tollen vielschichtigen und sympathischen Charakteren, etwas Cowboy Romance und einer ganz tollen Harmonie zwischen den Protagonisten gab es auch noch einen Kriminalfall zu lösen, der das ganze einfach perfekt abgerundet hat! 

Ich habe Winn und Griffin sehr gerne begleitet und fand ihren Weg von Fremden zum Paar sehr nachvollziehbar, ehrlich und schön zu lesen! Die beiden hatten eine tolle, offene Kommunikation, bei der es einfach Spaß gemacht hat Teil davon zu sein. Außerdem gab es natürlich dicke Pluspunkte, dass Griffin ganz leichte Cowboy Vibes versprüht hat und der Besitzer einer großen Ranch in Montana ist! 

Da Winn neue Polizeichefin in der Kleinstadt Quincy ist, verfolgen wir außerdem auch noch einen Kriminalfall. Für mich als alter Krimi/Thriller Fan der absolute Jackpot (für meinen Geschmack hätte es da gerne noch mehr Ermittlungsarbeit geben dürfen)! 

Ein kleiner Kritikpunkt ist das Ende, das an sich schon sehr Stimmung und passend war, durch den Epilog dann aber irgendwie zu kitschig und "perfekt" wurde. Das hätte nicht noch sein müssen. Und auch die Protagonistin für Band 2 (auf den ich mich sehr dolle freue) wurde gegen Ende noch so schnell schnell erwähnt, was man auch etwas geschickter in das gesamte Buch hätte einbauen können. 

Doch daran soll es nun wirklich nicht scheitern, denn ich hatte sehr sehr viel Spaß beim Lesen und mochte das ganze Ambiente, die Charaktere und die gemütliche Atmosphäre ziemlich doll! Klare Empfehlung und verdiente 4,5 🌟

Very Bad Company

Titel: Very Bad Company
Autorin: Emma Rosenblum

Klappentext: Einmal im Jahr lädt das trendige Tech-Start-Up Aurora seine Top-Führungskräfte in ein luxuriöses Fünf-Sterne-Resort nach MiamiBeach. Mit Jetski-Rennen als Teambuilding-Maßnahme, exklusivem Dinner beim Nobel-Japaner und Champagner-Cocktail-Party. Dieses Jahr neu dabei: Caitlin Levy, die gerade von Auroras exzentrischem Gründer John Shiller abgeworben und als Head of Events eingestellt wurde. Denn sind wir mal ehrlich: Wer kann zu einem sechsstelligen Jahresgehalt, plus Aktienpaket und einem geradezu unverschämten Bonus schon Nein sagen?


Als Caitlin ihre neuen Kollegen kennenlernt, stellt sie schnell fest, dass bei Aurora nicht alles Gold ist, was glänzt. Hinter den Kulissen gibt es Spannungen, Konflikte, Affären – und die Aussicht auf Millionen beim bevorstehenden und absolut geheimen Verkauf des Unternehmens. Als nach der ersten Nacht eine Kollegin verschwindet, bedroht das den Deal – und darf deshalb auf keinen Fall an die Öffentlichkeit geraten. 

Sie alle wollen ihren Anteil. Sie alle haben ein Geheimnis. Sie können einander nicht trauen, und das wissen sie genau. Doch sie haben nicht damit gerechnet, dass unter ihnen ein Mörder ist …

Rezension: Very Bad Company 

In Very Bad Company begleiten wir die Führungskräfte eines erfolgreichen Tech-Unternehmens auf ein Retreat, bei welchem der CEO John Shiller, ein ziemlich schräger Vogel mit einer Vorliebe für Winston Churchill, verkündet, dass das Unternehmen für eine sehr hohe Summe verkauft werden soll. Daraufhin widmet jeder der Anwesenden seine Chance durch den Verkauf selbst Profit zu machen, doch als John die Anteile verteilt kommt deutlicher Unmut auf und eine der Führungskräfte wird tot aufgefunden. Natürlich liegt da die Vermutung nahe, dass der Tod kein Unfall war…

Ich bin von Anfang an gut in das Buch hinein gekommen. Alle Charaktere waren auf ihre Weise interessant und auch wenn sie nicht zwingend sympathisch waren, konnte man ihnen gut folgen und sie nachfühlen. Wir lesen aus mehreren Perspektiven, was ich für gewöhnlich nicht schlimm finde, doch hier hat es mich leider teilweise etwas überfordert die einzelnen Details den richtigen Personen zuzuordnen, da es doch sehr viele Informationen und sehr viele relevante Personen waren, was schnell zur Verwirrung geführt hat. Auch hatte ich 70% des Buches das Gefühl nur über die Vergangenheit der Führungskräfte zu lesen und nie wirklich im "hier und jetzt" zu sein. Die gegenwärtige Handlung, die ja eigentlich super spannend war, stand während den Kapiteln irgendwie oft im Hintergrund und es wurde sich in detailreichen Geschichten aus der Vergangenheit verloren.

Wirklich los ging das Buch für mich deshalb auch erst, nachdem ich über zwei Drittel gelesen hatte, was passend gewesen wäre, wenn das Buch noch ein paar Seiten mehr gehabt hätte. So kam die eigentliche Handlung für mich etwas spät ins Rollen, wobei ich auch sagen muss, dass ich nie das Gefühl von unnötigen Längen hatte. Ich bin gut durch das Buch gekommen, fand es durchgehend spannend, wenn auch keine Sogwirkung entstanden ist und habe es sehr gerne gelesen!

Das Ende und die Auflösung des ganzen hat mir sehr gut gefallen — im Vergleich zu den üblichen Geheimnissen der einzelnen Charakteren, die allesamt spannend aber nicht bahnbrechend originell waren, hat mir der Schluss hier sehr gut gefallen und das Buch perfekt abgerundet, sodass ich besten Gewissens 4 🌟 vergeben kann!

Minus 22 Grad

Titel: Minus 22 Grad
Autorin: Quentin Peck
Klappentext: Ein Tag im Winter, kurz vor Mitternacht. Laura Gehler ist mit ihrem Trekkingrad im tief verschneiten Wald unterwegs. Wie aus dem Nichts taucht hinter ihr ein SUV auf. Der Fahrer drängt sie vom Weg ab und überwältigt sie. Stunden später erwacht sie in einem Käfig aus Plexiglas. Zwischen Laura und ihrem Entführer beginnt ein tödliches Spiel: Sie muss das Rätsel des Käfigs lösen – sonst wird sie sterben.


Lauras Mutter bekommt zeitgleich eine unheimliche Botschaft: eine Barbiepuppe mit Sterbedatum. Kommissar Lukas Johannsen erkennt darin die Handschrift eines nie gefassten Mörders. Soll Laura sein nächstes Opfer werden? Lukas macht sich bereit, in der Winterkälte ein Phantom zu jagen ...

Rezension: Minus 22 Grad

Ein gelungener Thriller, mit mehreren kleinen Schwachstellen, der sich vor allem gegen Ende sehr zugespitzt hat. Während ich die erste Hälfte des Buches wirklich keine Ahnung hatte, wo die Reise hinführen und was ich mit manchen Perspektiven anfangen sollte, hat sich das ab der zweiten Hälfte stark geändert. 


Der Anfang war etwas schleppend und obwohl die Kapitel aus der Sicht des Opfers sehr neugierig gemacht haben, hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis, weiterlesen zu müssen. Auch der Ermittler Lukas Johannsen war mir nicht von Anfang an sympathisch, was das Lesen etwas erschwert hat.


Mit sich immer mehr anhäufenden Fragezeichen, stieg dann aber auch die Spannung und man konnte sich die ersten Theorien zusammen reimen, die bei mir (Überraschung) alle falsch waren. Die Lösung des ganzen hat mich dann anfänglich sogar etwas enttäuscht, nach und nach dann aber doch emotional sehr abgeholt, was mich letztlich dann doch von dem Thriller überzeugt hat! Nachträglich mochte ich die anfängliche Verwirrung, den undurchsichtigen Schreibstil und die wenigen Hinweise auf den Täter sehr und fand sie absolut passend. Ich kann euch also versprechen, dass es sich am Anfang definitiv lohnt dranzubleiben! Wenn ihr es gelesen habt, versteht ihr sicher auch, warum mir das Ende etwas unter die Haut ging. 


Nichtsdestotrotz bleibt ein gewisser Punkt der Ermittlungen für uns bis zum Ende ungeklärt. Etwas, das der Thrillerleser in mir für gewöhnlich ganz schrecklich finde haha — Ich muss doch wissen was da los ist !! Aber so wie der Cliffhanger formuliert ist, hoffe ich stark darauf, die Lösung meiner restlichen Frage im Band 2 "39 Grad" beantwortet zu bekommen. Zwar erscheint das erst 2026, aber wie sagt man so schön? Vorfreude ist die schönste Freude! 

Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister

Titel: Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister
Autor: George R. R. Martin
Beschreibung: Tyrion Lennister, der wohl beliebteste und berühmteste Charakter aus George R.R. Martins Serie Das Lied von Eis und Feuer / Game of Thrones ist bekannt für seine spitze Zunge, seinen beißenden Sarkasmus und seinen gnadenlosen Spott. In diesem illustrierten Geschenkbuch wurden seine besten Sprüche zusammengetragen. Von der Macht der Worte über die Liebe bis zur Realpolitik – Tyrion Lennisters Weisheiten unterstützen in jeder Lebenslage.

Rezension: Witz und Weisheiten des Tyrion Lennister 

Ein nettes kleines Extra für alle Fans der Serie und der Bücher! Als riesiger Game Thrones Fan (der Serie UND der Bücher) hab ich mich sehr über das Rezensionsexemplar gefreut — ein großes Dankeschön an das Bloggerportal an der Stelle! Zwar dachte ich, dass in dem Buch etwas mehr stehen als wirklich nur reine Zitate, fand das letztendlich aber auch gar nicht weiter schlimm. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht jeden Abend ein paar Zitate zu lesen und mich an die einzelnen Szenen zu erinnern — habe mir hier auch sehr viel markiert! Als Fan der Reihe also definitiv empfehlenswert, besonders wenn man Tyrion gerne mag, was bei mir definitiv der Fall ist! 

Für Leute, die sich selbst nicht als eingeschweißte Fans bezeichnen würde, finde ich das Buch allerdings nicht ganz passend, da es wie gesagt bis auf die Zitate keinen weiteren Inhalt mit sich bringt :))

Kann mir das ganze super als kleines Geschenk vorstellen und werde es auch auf jedem Fall meinem Papa zum Geburtstag schenken!

Vanity Falling

Titel: Vanity Falling: Academy of Sins
Autorin: Kari Vanadis
Klappentext: »Sie war kein Albtraum, sondern etwas weitaus Schlimmeres: ein verlockender, unerreichbarer - ein verbotener Traum.«  
Rahel gebietet über den Hochmut, eine der sieben Todsünden. Menschen wie sie werden von den unbarmherzigen Tugendwächtern, den Wardens, gejagt. Als man sie erwischt, wird sie gegen ihren Willen in die Academy of Sins gebracht. Dort soll sie lernen, mit ihrer Macht umzugehen - oder bei dem Versuch sterben. Für den Warden Asher ist Rahel die Chance, sich endlich zu beweisen. Freiwillig übernimmt er ihre Bewachung, nicht ahnend, dass sie alles infrage stellen wird, woran er glaubt. Und eine verbotene Leidenschaft in ihm weckt, die immer wieder in Konflikt mit seiner Pflicht gerät ...

(Bild folgt :)

Rezension: Vanity Falling

Wow, Vanity Falling war für mich bisher wirklich die größte (positive) Überraschung in 2025! 

Der Einstieg fiel mir etwas schwer. Viele Informationen, kompliziertes Worldbuilding und ein Haufen Details, die zu Beginn auf einen einprasseln und die man erstmal sortieren und durchschauen muss. Auch wenn es mich am Anfang etwas erschlagen hat, war ich danach sehr froh über die vielen Infos, die der Geschichte gleich zu Beginn eine gewisse Tiefe verliehen haben, die sich nicht das ganze Buch über erhalten konnte. 

Was mir sehr gut gefallen hat, war die düstere Stimmung, die sich wirklich konstant durch das ganze Buch gezogen und das Setting perfekt untermalt hat! Die Academy of Sins wird ihrem Namen definitiv gerecht und bringt ein sehr interessantes Magiesystem mit sich, das anfangs gar nicht so leicht zu durchschauen war. Auch mit den Protagonisten bin ich gut zurecht gekommen, auch wenn ich die Kapitels aus Rahels Perspektive (Erzähler in der 3. Person) dann doch etwas lieber gelesen habe als die von Asher! Hin und wieder hat er mich nämlich dann doch etwas aufgeregt, da er Rahel manchmal etwas unnötig herabschätzend behandelt hat, was nur daran lag, dass er sich seine Gefühle nicht eingestehen wollte, also nicht gerade die feine englische Art.

Den Forbidden Love Teil fand ich natürlich auch super! Lieb sowas ja sowieso und fande es hier auch sehr passend und schlüssig erzählt! Auch wenn es mich vor allem gegen Ende etwas genervt hat, dass die beiden sich ihre Liebe erst so spät eingestanden haben, aber das ist ja oft so.

Spätestens ab der Mitte war ich total drin im Buch und hab es förmlich verschlungen! Für mich also eine sehr gelungene Geschichte, mit kleinen Schwächen, die dem Großen Ganzen aber keinen Abschlag getan haben! Hier gibt es 4 Sterne!

Palace of Glass

Titel: Palace of Glass — die Wächterin
Autorin: C.E. Bernard
Klappentext: Sie muss das Leben des englischen Kronprinzen retten - doch sie ist sein größter Feind ... 

Stellen Sie sich vor… 


London wäre ein Ort, an dem Tugend und Angst regieren. Ein hartes Gesetz untersagt den Menschen, die Haut eines anderen zu berühren. Denn die Bevölkerung und insbesondere das Königshaus fürchten die Gefahr, die von den sogenannten Magdalenen ausgeht – Menschen, deren Gabe es ist, die Gedanken anderer durch Berührung zu manipulieren. Die junge Rea zeigt so wenig Haut wie möglich. Einzig während illegaler Faustkämpfe streift sie ihre Handschuhe ab. Doch wie kommt es, dass die zierliche Kämpferin ihre körperlich überlegenen Gegner stets besiegt? Und warum entführt sie der britische Geheimdienst? Bald erfährt Rea, dass sie das Leben des Kronprinzen beschützen muss. Doch am Hof ahnt niemand, dass sie selbst sein größter Feind ist.

Rezension: Palace of Glass

Palace of Glass ist Band 1 der vierteiligen Reihe von C.E. Bernard und ehrlich gesagt war ich mir sicher, dass mir die Reihe sofort gefallen würde. Letztendlich war leider das Gegenteil der Fall, zumindest was Band 1 angeht. Aber fangen wir von vorne an…

Palace of Glass führt uns in ein London der Zukunft, in dem die Magdalenen (sozusagen Gedankenleser), stark gefürchtet und verfolgt werden. Das Konzept der Magdalenen, die durch Berührung in den Geist anderer eindringen konnten, fand ich absolut genial und war demnach auch direkt gecatcht. Was mich dann aber zu Beginn direkt irritiert hat, war dass das ganze ja in der Zukunft spielt, beim Lesen doch immer wieder stark an die Vergangenheit erinnert hat. Natürlich ist das auch irgendwo der Sinn, ich bin nur leider immer kein Fan davon wenn er mittelalterliche Dinge mit modernen gemischt werden und fand es einfach immer wieder super irritierend, wenn die Protagonistin dann ein Handy benutzt hat. 

Auch die Grundidee des Plots hat mir gut gefallen. Denn natürlich soll ausgerechnet Rea, die eine Magdalene ist, die Wächterin des Prinzen werden. Dies jedoch undercover, wodurch wir mit dem Fake dating Trope bedient werden, was mir an sich auch gut gefallen hat. Weniger gefallen und ich denke, das war mein Hauptkritikpunkt, hat mir der Prinz. 

Es gab selten einen Charakter, der mich so unheimlich genervt hat. Er war in meinen Augen absolut  naiv, egoistisch und in so vielen Weisen unattraktiv, dass ich die Liebesgeschichte zwischen den beiden nicht im Ansatz fühlen konnte. Gleichzeitig hatte ich auch das Gefühl, dass diese ganze Wächter Sache total unnötig war, da Rea den Prinzen so gut wie nie gerettet haben und die beiden sich — meist auf Wunsch des Prinzen — oftmals so vorhersehbar und unnötig in Gefahr gebracht haben, dass ich beim Lesen hin und wieder tief durchatmen musste. 

Ich finde es wirklich schade, dass mich das Buch so enttäuscht hat, da es definitiv gute Ansätze hat und ich auch nach dem Lesen gut verstehen kann, weshalb es vielen so gut gefällt. Vielleicht wird es im Laufe der Reihe noch besser, das hoffe ich jedenfalls! Aktuell kann ich nur 2,5 Sterne vergeben.

Da das Bloggerportal mir dankenswerter Weise alle 4 Bände als eBook zur Verfügung gestellt hat und ich auch immer noch vor habe, diese zu lesen, werden hier auch noch Rezensionen zu den anderen Teilen folgen! Leider hatte ich aber nach Band 1 keine Lust, die Reihe an einem Stück wegzulesen und werde die Rezensionen deshalb nach und nach hier veröffentlichen :))

Das Paradies

Titel: Das Paradies — Hier kannst du glücklich werden. Oder sterben
Autorin: Sara Ochs
Klappentext: Tauchlehrerin Cass führt ihre Schüler zu ihrem ersten Tauchgang vor der wunderschönen Küste von Koh Sang, Thailandsweltberühmter Partyinsel. Es soll eine lebensverändernde Erfahrung sein, aber die Dinge geraten schnell außer Kontrolle. Als sie an den Strand zurückkehren, ist einer von Cass’ Schülern tot, ein anderer schwer verletzt, und sie weiß, dass ihr idyllisches Leben auf der Trauminsel vorbei ist. Denn es gibt einen Mörder im Paradies – und Cass ist sich sicher, dass sie sein nächstes Opfer sein könnte...

Rezension: Das Paradies

Auch wenn ich das Genre-Typische Cover ganz schrecklich finde, fand ich die Geschichte, die sich dahinter verbirgt, sehr gut zu lesen! Das Buch war spannend, hatte einen gewissen Sog-Effekt und war gleichzeitig eher leichte Lektüre für einen Thriller. Zwar haben wir natürlich ein paar klassische Thriller Elemente, alles in einem ist es aber doch sehr seicht und vielleicht auch gut für Anfänger geeignet.

Gelesen wird hier aus zwei Perspektiven. Einmal aus der Perspektive von Cass, der Tauchlehrerin des Resorts, die ein dunkles Geheimnis verbirgt und dann aus der Perspektive von Brooke, einer Reiseinfluencerin, deren Beweggründe anders sind als man zu Beginn vermuten würde. Beide Sichtweisen haben mir sehr gut gefallen und beide Protas waren mir auch sehr sympathisch! Die beiden Perspektiven waren außerdem sehr geschickt gewählt, da sich hier immer wieder neue Theorien und Verdachte aufgetan haben, die sich oftmals durch die andere Perspektive schnell aufgelöst oder vertieft haben!

Zugegeben für einen Thriller passiert vor allem am Anfang nicht ganz so viel in dem Buch, was mich aber gar nicht gestört hat. Die Spannung war trotzdem da und ich mochte das eher angenehme Leseerlebnis sehr! Sicher wäre es auch toll gewesen, das Buch am Strand oder allgemein im Urlaub zu lesen, der Balkon hat’s aber auch getan ;)

Ein kleiner Kritikpunkt war das Ende für mich, das dafür, dass vorher alles recht sachte voranging, dann doch sehr viel und chaotisch war. Das hätte man vielleicht etwas besser strecken können. Pluspunkte hat dafür der Plottwist bzw. die Auflösung am Ende gesammelt, mit dem ich so nicht gerechnet habe und der den Thriller dann doch noch einmal ein Stück besser gemacht hat!

Alles in einem also toll zu lesen, vielleicht nichts außergewöhnliches, aber definitiv gute Unterhaltung! Von Sara Ochs würde ich definitiv wieder etwas lesen und gebe hier 4 Sterne :))

Garden of the Cursed

Autorin: Katy Rose Pool
Klappentext: Seit Marlow aus dem prächtigen Evergarden ins zwielichtige Hafenviertel fliehen musste, verdient sie ihren Lebensunterhalt als Fluchbrecherin. Und sie ist die beste in ganz Caraza. Trotzdem kann sie sich in der illustren Gesellschaft nicht sehen lassen, seit ihre Mutter plötzlich verschwunden ist. Bis ausgerechnet Adrius Falcrest, Erbe der angesehensten Familie der Stadt und ihr Ex-Schwarm, sie um Hilfe bittet. Mit ihm will sie nie wieder zu tun haben, denn er hat sie tödlich gekränkt. Doch als klar wird, dass sie so herausfinden kann, was mit ihrer Mutter passiert ist, lässt sie sich widerwillig auf eine Fake-Beziehung mit ihm ein, um seinen Fluch zu brechen. Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf gefährliche Geheimnisse, die ganz Caraza ins Wanken bringen könnten ... 

Rezension: Garden of the Cursed

Was ein Buch! Es hat mich wirklich so so sehr überrascht, im aller positivstem Sinne!! Aber fangen mit mal von vorne an, der Einstieg war etwas holprig, da es direkt sehr viele Informationen zu einem für mich ganz neuem Magiesystem gab, die ich erst einmal einordnen musste. Zauber werden hier nämlich in Form von Karten angewandt, ebenso wie Flüche. Auch das Worldbuilding hat mir sehr gut gefallen, war definitiv gut durchdacht und in sich schlüssig. Nach ein paar wenigen Kapiteln war ich dann auch total drin! 


In Garden of the Cursed geht es vor allem um Flüche und um unsere Protagonistin Marlow, die als Fluchbrecherin arbeitet. So kommt es, dass sie für niemand anderen als Adrius Falcrest, dem Sohn des mächtigsten Mannes der Stadt und ihrer heimlichen Jugendliebe, die ihr damals das Herz gebrochen hat, einen Fluch brechen soll. Was nicht nur dazu führt, dass Marlow und Adrius sehr viel Zeit miteinander verbringen, sondern auch eine Beziehung vortäuschen, die schnell in Frage stellen lässt, ob ihre Gefühle wirklich nur gespielt oder nicht doch echt sind. 


Als jemanden, der kein Fan von Fake Dating ist, konnte mich der Trope hier durchaus überzeugen! Überhaupt gefiel mir die Dynamik zwischen den beiden sehr gut! Es gab genug Spannung und Knistern, außerdem mochte ich auch den leichten Second Chance Trope dank ihrer gemeinsamen Vergangenheit sehr gerne!


Um einen Fluch zu brechen, muss man außerdem herausfinden, wer ihn gewirkt hat, weshalb das ganze Buch auch einen sehr starken Krimi Charakter hatte, der mir gepaart mit den Fantasyelementen wirklich wirklich gut gefallen hat! 


Alles in einem war ich also mehr als nur gut unterhalten, hab das Buch sehr gemocht und freue mich schon sehr auf Band zwei! Vielen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar! Ich hoffe, dass ich den nächsten Band auch rezensieren darf :))

Stadt der Sterne

Autorin: Georgia Summers
Klappentext: Seit Jahrhunderten lastet ein Fluch auf der Familie Everly: Ihre schönsten und klügsten Kinder werden von der mysteriösen Penelope mitgenommen, als Sühne für ein Verbrechen, an das sich niemand mehr erinnern kann. Violet Everly war zehn, als ihre Mutter Marianne verschwand. Nicht einmal Penelope kann sie aufspüren, und so stellt sie Violet ein Ultimatum: Sie hat zehn Jahre Zeit, um Marianne zu finden. Schafft sie es nicht, holt sich Penelope stattdessen Violet. Ihre Suche führt Violet durch ganz Europa – und in eine andere, geheime, magische Welt voller Götter und Monster. Sie ist das Zuhause von Penelopes Assistenten Aleksandr, von dem Violet sich geradezu magisch angezogen fühlt. Doch kann sie ihm wirklich trauen? In ihrem Wettlauf gegen die Zeit bleibt Violet keine andere Wahl …

Rezension: Stadt der Sterne

Puhh, das war leider so gar nicht meins. Auf der einen Seite war dieses Buch so anders, total magisch und irgendwie sehr märchenhaft, was mir eigentlich zu sagt, auf der anderen Seite hat es mich dann aber so gar nicht abholen können.


Summers schreibt mit einem sehr märchenhaften Schreibstil, der sehr viel zwischen Perspektiven wechselt und oft eher schwammige Sätze benutzt. Was mich anfänglich auch irgendwie begeistert hat, da ich so einen Schreibstil zuvor noch nicht gesehen hatte. Schnell wurden die verwirrenden Sätze und Sprünge anstrengend zu lesen und verhinderten für mich etwas den Lesefluss. Es war schwer dem Geschehen zu folgen und mir hat sehr lange der rote Faden gefehlt. Ich wusste nicht so wirklich wo das Buch hinführen sollte, was sich auch gegen Ende dann kaum geändert hat.


Gleichzeitig gab es auch wenige Chancen sich in die Protagonistin hinein zu fühlen, was meiner Meinung nach auch an den vielen Perspektivwechseln lag und an den eher oberflächlichen Kapiteln, die die Gefühlslage nicht immer beleuchtet haben. 


Ich hätte mir gewünscht, dass ich besser mit dem Schreibstil zurecht gekommen wäre, vielleicht hätte mir das Buch dann besser gefallen. Denn der Klappentext und die Grundidee haben tatsächlich sehr spannend und vielversprechend geklungen. Auch die magische Atmosphäre war toll und hatte definitiv Potential, was für mich dann aber leider nicht ausgeschöpft wurde. Schade, aber so ist das eben manchmal. Ich kann dem
Buch nur 2 Sterne geben.

Last Time We Met

Autorin: Emily Houghton
Klappentext: 
EIN VERSPRECHEN 


Im Alter von dreizehn Jahren sind die besten Freunde Eleanor und Fin unzertrennlich. Überzeugt davon, dass das immer so bleiben wird, schließen sie einen Pakt: Sie wollen zusammen zur Uni gehen, immer in der Nähe des anderen wohnen und heiraten, wenn sie mit 35 noch Single sind. 


ZWEI JAHRZEHNTE 


Eleanor und Fin haben seit fünfzehn Jahren nicht mehr miteinander gesprochen. Das Leben ist ihnen dazwischen gekommen, und sie sind beide weit von dem entfernt, wovon sie vor all den Jahren geträumt haben. 


DIE GROSSE LIEBE? 


Durch tragische Umstände tritt Fin wieder in Eleanors Leben. Seit ihrer letzten Begegnung hat sich alles verändert. Ist es zu spät, um ihre Verbindung zu kitten? Oder gibt es eine Chance für die beiden, ihr Versprechen doch noch zuhalten?

Rezension: Last Time We Met 

In Last Time We Met begleiten wir die Kindheitsfreunde Eleanor und Fin, die sich das Versprechen gegeben haben, mit 35 zu heiraten, sollten sie zu diesem Zeitpunkt noch Single sein. Doch sie entfremden sich und treffen Jahre später wieder aufeinander, genau dort setzt das Buch dann auch ein! 

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und kam gut mit dem Schreibstil der Autorin klar, den ich bereits aus einem anderen ihrer Bücher kannte. Leider fand ich dennoch, dass die Chemie zwischen Eleanor und Fin nicht zu 100% rüber gekommen ist. Normalerweise finde ich gerade das altbekannte Knistern, die lang verborgenen Gefühle und die bereits bekannte Vertrautheit bei Second-Chance Romanzen so toll (nicht das es diese hier nicht gab, ich hätte es mir nur etwas mehr gewünscht!) 

Das Buch behandelt neben humorvollen Szenen, die es zu einer guten Strandlektüre machen, auch emotionale Themen, die in meinen Augen mal besser, mal schlechter behandelt wurden. Durch diese kam dann aber doch eine gewisse Tiefe beim Lesen auf, die mir bei der Romanze etwas gefehlt haben. 

Das Buch erinnert mich etwas an einen schnulzigen Netflixfilm und ganz ehrlich, genau dieses Gefühl wollte ich beim Lesen auch haben, weshalb es alle in einem dann doch sehr positive 3,5-4⭐️ bei mir geworden sind! 

Flutnacht

Titel: Flutnacht — Eine Familie. Eine Nacht. Ein tödliches Geheimnis.
Autorin: Alice Feeney
Klappentext: Familien sind schwierig. Diese hier ist tödlich.

Daisy Darker hatte schon immer ein schwieriges Verhältnis zu ihrer Familie. Jahre ist es her, dass sie alle im selben Raum waren. Als Daisys Großmutter zu ihrem achtzigsten Geburtstag an Halloween einlädt, gleich es daher einem Wunder, als sich alle in der alten Villa auf einer Klippe in Cornwall einfinden. Dorthin gelangt man nur bei Ebbe. Sobald die Flut einsetzt, ist die nicht gerade harmonische Familie für acht Stunden in dem düsteren Haus gefangen. Plötzlich wird ein Familienmitglied tot aufgefunden. Hilfe von außen lässt sich nicht rufen, ein Sturm kappt jegliche Verbindung. Alle sind verdächtig. Bei einer Leiche bleibt es nicht, und Daisy entdeckt Dinge über ihre Familie, die sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht hätte ausmalen können.

Rezension: Flutnacht

In Flutnacht begleiten wir die Familie Darker, die allesamt dunkle Geheimnisse mit sich herumtragen — manche davon ein wenig dunkle als andere. Die Protagonistin ist Daisy Darker, die jüngste der drei Darker Schwestern (und vermutlich die netteste von ihnen) und wir folgen ihren Erzählungen aus der Ich Perspektive. 

Das ganze Buch basiert auf der Idee eines Familientreffens, in einem Haus, das dank der Flut nicht verlassen werden kann. Und wie es so will, werden es auch nach der Flut nicht alle Familienmitglieder lebend nach draußen schaffen. Doch wer ist der Mörder? Wem kann man noch trauen und wer bringt seine eigene Familie um?

Die Fragen begleiten einen während des ganzen Buches, was die Spannung aufrecht erhält, besonders dann, nachdem ein Verdächtiger nach dem anderen dem Mörder zum Opfer fällt. Zwischen durch erleben wir immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit der Familie Darker, Daisys Kindheit, wobei die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren abgerundet und verständlich gemacht werden. Die Darkers sind allesamt sehr unsympathische Charaktere, um nicht zu sagen eine eher düstere und kaputte Familie, die lieber ihren eigenen Bedürfnissen nachgeht, als sich um ihre Familienmitglieder zu kümmern. 

Ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn es einzelne Längen gab. Gut gemacht fand ich auch die Gedichte, die immer wieder auftraten und dem ganzen mit ihrem Inhalt eine sehr düstere Stimmung verliehen. Der Vibe eines Thrillers ist hier definitiv rübergekommen und doch war es nichts außergewöhnliches — zumindest nicht bis zum Ende, das alle Vermutungen und Theorien noch einmal um 180 Grad gedreht hat. Zwar lag ich mit einzelnen Teilen schon richtig, die Lösung des ganzen war jedoch um einiges komplexer und definitiv überraschend. 

Besonders für Fans von Familiendrama-Thrillern ein gutes Buch für einen spannenden Leseabend. Ich vergebe 3,5 ✨

Because of you 3

Titel: Because of you I want to love
Autorin: Nadine Kerger 
Klappentext: Beste Freunde für immer – aber warum bricht dein Herz, wenn es zwischen ihm und einer anderen ernst wird?

Hannah und Flynn kennen sich bereits ihr ganzes Leben. Schließlich haben sie seit ihrer Kindheit jeden Sommer zusammen auf Martha’s Vineyard verbracht. Mittlerweile träumt Hannah davon, auf der Insel ein eigenes Café zu eröffnen. Flynn, Sohn der alteingesessenen Familie Sullivan und Koch des Jachtclubs, unterstützt sie bei ihrem Vorhaben. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, und da Flynn nichts anderes in Hannah sieht als seine beste Freundin, darf er nie erfahren, dass sie schon lange mehr für ihn empfindet. Entschlossen, ihre Gefühle endlich zu überwinden, gibt sie dem Feuerwehrmann Taylor eine Chance. Aber plötzlich verhält sich Flynn ganz ungewohnt: Hannah bemerkt immer häufiger nachdenkliche Blicke und beiläufige Berührungen – oder bildet sie sich das nur ein …?

Rezension: Because of you I want to love

Der dritte Teil der Reihe konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Der Schreibstil war absolut umwerfend, emotional und bildhaft, leider konnte mich der Plot nicht so ganz abholen. Ich muss zugeben, dass ich (meistens) nicht der größte Friends to Lovers Fan bin, was hauptsächlich daran liegt, dass die Kommunikation zwischen den Charakteren meistens immer auf der Strecke bleibt und es so viele Missverständnisse gibt, die mir Reden einfach verhindert werden könnten. Nicht, dass ich das nicht verstehen könnte. Im echten Leben habe ich das Glück selbst so eine Geschichte erlebt zu haben, doch genauso wie rückblickend bei mir, macht es mich auch beim Lesen immer unheimlich wütend, wenn ausgerechnet die zwei Menschen, die sich sonst so gut verstehen, es nicht schaffen, offen miteinander zu reden. Und das obwohl es SO offensichtlich ist! Natürlich wäre es dann vielleicht nicht schlecht, wenn ich keine Friends to Lovers Romane lesen würde, es gab aber auch schon viele Bücher mit dem Trope, die mich absolut überzeugen konnten! Hier war das leider nicht der Fall, dafür war das Drumherum, das Setting, die Charaktere an sich, der Vibe und alles andere nahezu perfekt! Die ersten beiden Bände wären sicher genau mein Geschmack! Und alle, die den Trope lieben, dürfen dieses Buch hier übrigens auch nicht verpassen! 

Von mir gibt es 3 ✨

Das Comeback

Titel: Das Comeback
Autorin: Ella Berman
Klappentext: Teenie-Star Grace Turner war auf der Höhe ihrer Karriere. Aber ausgerechnet am Vorabend ihrer ersten Golden Globe - Nominierung verschwand sie. Jetzt, ein Jahr später, ist sie wieder da. Und sie will ihr Leben zurück. Doch dann bittet man sie, dem Mann, der acht Jahre lang jeden ihrer Schritte kontrollierte, den Preis für sein Lebenswerk zu überreichen. Sie begreift, dass sie nicht länger vor dem Geheimnis, das sie damals zerstörte, davonlaufen kann. Und sie ist die Einzige, die nichts zu verlieren hat ... 

Rezension: Das Comeback

Schmerzhaft, echt und greifbar — mit diesen Worten würde ich das Buch beschreiben. In das Comeback begleiten wir Grace, die als Teenager zum Film Star wurde und in dieser Zeit mit emotionalen wie auch körperlichen Missbrauch zu kämpfen hatte. Bermans Schreibstil ist hierbei bildlich und gefühlvoll, sodass man gar nicht anders kann als in die Geschichte gezogen zu werden! Das ist vermutlich auch ein Grund, warum ich das Buch innerhalb von zwei Tagen gelesen habe.

Grace würde ich als eine sehr komplizierte, dafür aber umso realere Hauptperson beschreiben. Ich konnte ihren Gedankengängen und Empfindungen gut folgen, weshalb es mir auch sehr leicht fiel, mit ihr zu fühlen. Überhaupt wird die Geschichte sehr nahbar erzählt, da sie ja auch einen sehr großen Realitätsbezug hat, der beim Lesen nicht selten weh getan hat. Auch die anderen Charaktere waren gut und bildlich beschrieben alle auf ihre Weise verständlich erzählt.

Das Buch war super schnell zu lesen, wobei auf der einen Seite super viel und auch nichts passiert ist. Trotzdem bin ich sofort in der Geschichte versunken und konnte mit dem Lesen kaum aufhören. Tatsächlich hätte ich gedacht, dass das Buch in eine andere Richtung verläuft, beziehungsweise ein anderes Ende nimmt. Doch besonders, nachdem ich die Anmerkung der Autoren gelesen habe, finde ich das jetzige Ende, dass sie Grace gegeben hat, für ihre Geschichte mehr als perfekt und abgerundet. 

Berman weiß wie sie ein tiefgründiges und emotionales Thema, dass in letzter Zeit glücklicherweise immer mehr an Aufmerksamkeit bekommen hat, auch für Außenstehende sehr real rüber bringen kann, was einen definitiv mitnimmt und erschüttert. Grace Geschichte ist zwar eine fiktive, gibt es in der Regel Realität leider jedoch zu genügen. Durch das Comeback bekommt man hier einen grandiosen Einblick in die schlimme Realität so vieler Menschen in der Schauspielbranche, die leider zum Alltag geworden ist. Für mich ein sehr gelungener Roman, der ein wichtiges Thema beleuchtet und nicht die Augen vor unangenehmen Gesprächsthemen verschließt.

Von mir gibt es 4,5 Sterne ✨

Ihr Ein und Alles

Titel: Ihr ein und alles 
Autorin: Silje Ulstein
Klappentext: Ein packender, sinnlich-atemloser Thriller über Einsamkeit und die vielen Facetten der menschlichen Kaltblütigkeit. Liv, Studentin mit einer schwierigen Kindheit, ertränkt ihr Unbehagen zusammen mit ihren beiden Mitbewohnern regelmäßig in Partys, Alkohol und Joints. Trost findet sie in der Gesellschaft von Nero, einer Baby-Schlange, die sie als Haustier hält und zu der sie sich auf fast symbiotische Weise hingezogen fühlt. In Anwesenheit der Schlange fühlt sich Liv zum ersten Mal in ihrem Leben sicher. Bis jemand aus ihrer Vergangenheit auftaucht und ihr Leben erneut ins Wanken gerät ...

Rezension: Ihr ein und alles

Ich glaube mich hat ein Buch selten mit so vielen gemischten Gefühlen zurück gelassen wie „Ihr ein und alles“. Auf der einen Seite war es beim Lesen wirklich leider so gar nicht meins, auf der anderen war es rückblickend betrachtet aber eigentlich auch echt super interessant. 

Fangen wir beim Schreibstil an. Dieser hat mir sehr gut gefallen. Ich kam gut in die Geschichte rein, es wurde super flüssig und vor allem bildlich erzählt und ich hatte nicht nur einmal Gänsehaut, weil ich mir beim Lesen jedes Gefühl genau vorstellen konnte! Eventuell hat es auch einfach an der Schlange gelegen. Ich muss zugeben, dass ich kein Schlangenfreund bin, beim Lesen haben sich mir da schon hin und wieder die Nackenhaare gekräuselt. 

Es wurde nie langweilig, für einen Thriller aber auch nicht ungewöhnlich spannend, was meinen Lesefluss teilweise etwas beeinträchtigt hat. Die Stimmung war die ganze Zeit über recht düster. Der Plot hat mir im Großen und Ganzen aber trotzdem gut gefallen, ich fand das Ende gut und es hat die Geschichte für mich gut abgerundet. 

Zwischen den Kapiteln sind wir immer wieder von Vergangenheit in Gegenwart gesprungen. Das Konzept mag ich an sich sehr gerne, weil man so auch nie zu viel weiß, aber gerade genug, um zu verstehen, warum die Dinge in der Gegenwart so laufen wie sie es tun. Allerdings bin ich manchmal dann doch durcheinander gekommen, weil es nicht nur verschiedene Zeiten, sondern auch Namen sind und die Kapitel nicht mit »Vergangenheit« und »Gegenwart« beschriftet waren, sondern mit Jahreszahlen. Besonders wenn ich mal eine kurze Lesepause hatte, musste ich immer wieder zurückblättern, um zu wissen, welche Jahreszahl welchen Handlungsstrang hatte. 

Alles in einem würde ich dem Buch 3 ✨ geben. 

In Zeiten des Todes

Titel: In Zeiten des Todes
Autorin: Luca D‘ Andrea
Klappentext: Ein Serienmörder bleibt jahrelang unentdeckt. Bis an einem kalten Winterabend die Leiche einer jungen Prostituierten gefunden wird. Der neue Commissario Luther Krupp übernimmt die Ermittlungen. Er will sich nicht an die korrupten Gesetze der Polizei halten. Doch dann stößt er auf die blutige Spur des Monsters von Bozen und gerät immer tiefer in die Schattenseiten der Justiz.

Rezension: In Zeiten des Todes

Ich war sehr gespannt auf In Zeiten des Todes, nicht zuletzt, weil es nach einem wahren Verbrechen geschrieben ist und ich das Monster von Bozen auch schon vor diesem Buch kannte! Leider habe ich es jetzt eher mit gemischten Gefühlen beendet und muss vorab sagen, dass ich schnell gemerkt habe, dass ich einfach nicht der Typ für diese Art von Thriller bin.

Der Schreibstil und ich sind eher weniger miteinander warm geworden. Es gab für mich merkwürdige Wortwahlen, abgehackte Sätze und auch die Sprache und Gedankengänge haben mich manchmal echt abgeschreckt. Geschrieben wird immer aus verschiedenen Perspektiven, hauptsächlich verfolgen wir aber den Ermittler Krupp und einen Journalisten namens Milla. Über Krupp habe ich gerne gelesen, bei ihm ging es viel um den Fall, das aufklären, den Konflikt mit anderen Polizisten, die Opfer etc. Ich bin ihm gerne gefolgt und habe mit ihm mehr über den Fall erfahren. Bei Milla war das eher weniger der Fall. Besonders zu Beginn fand ich seine Kapitel sehr anstrengend zu lesen, generell eher nichtssagend und habe teilweise wirklich oft überlegt, sie einfach zu überspringen, weil sie für mich irgendwie nichts interessantes zum Geschehen beigetragen haben. Gegen Ende wurde das dann immer besser, aber am Anfang hat mich das so gehört und das Buch hat nun auch einmal über 700 Seiten, durch die man erst einmal kommen musste.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass das Buch für Leute, die gerne komplexe Thriller mit solchen Schreibstilen lesen, super geeignet ist und würde es dann auch unbedingt empfehlen! Da ich den Fall an sich auch mega spannend fand!! Irgendwie habe ich gedacht, mir würde das auch gefallen, wurde aber leider eines besseren belehrt.

Aus persönlicher Sicht würde ich dem Buch 2,5 Sterne geben, objektiv betrachtet dann eher 3,5 - 4 Sterne, weshalb es letztendlich 3 geworden sind :))

 

Under your Spell

Titel: Under your Spell — dein Verstand sagt nein. Aber dein Herz ja.
Autorin: Laura Wood
Klappentext: Auch wenn sie nicht unterschiedlicher sein könnten, halten Clementine »Clemmie« Monroe und ihre beiden Halbschwestern Serena und Lil schon immer fest zusammen. Ihre Mütter wurden vom selben Rockstar schwanger und zogen ihre Töchter gemeinsam groß. Als Clemmie von ihrem Ex aufs Übelste abserviert wird, sind Serena und Lil sofort zur Stelle, und jede der drei hat einen Wunsch für Clemmie. Ausgerechnet auf einer Beerdigung auf dem Anwesen ihrer Mütter geht Serenas Wunsch prompt in Erfüllung: Clemmie erlebt eine unfassbar heiße Nacht mit einem Unbekannten. Nur blöd, dass dieser sich später als der weltberühmte Sänger Theo Eliott entpuppt, den Clemmie schon bald für sechs Wochen betreuen soll. Dabei hat sie sich doch geschworen, niemals etwas mit einem Rockstar anzufangen. Doch, allein zu zweit in einem Haus am Meer. Kann das gutgehen? 




Rezension: Under your Spell

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es war luftig und leicht zu lesen und für Zwischendurch sehr erfrischend. Ein Highlight oder Ähnliches wurde es für mich jedoch nicht.

Leider bin ich nicht so richtig in den Leseflow gekommen und auch eine Sogwirkung hat sich nicht entwickelt. Die Charaktere waren allesamt gut und tief erzählt und besonders mit den Protagonisten bin ich dank ihrer sympathischen Art sehr gut klar gekommen. 

Was für mich jedoch irgendwie nicht ganz so stimmig war, war die Liebesgeschichte. Mir ging das ganze irgendwie etwas schnell zwischen »wir ignorieren uns und wechseln nur ein Wort wie nötig« und »Ich bin verliebt«. Das alles war für mich etwas unrund und konnte mich emotional leider eher weniger berühren, obwohl durch Clemmies Rockstar Vergangenheit in Bezug auf ihren Vater eigentlich großes Potential da gewesen wäre. 

Auch das Ende hat mir nicht so gut gefallen. Auch hier ging e mir wieder zu schnell. Clemmie hat mit ihren Problemen, die sonst sehr beschäftigt haben, innerhalb weniger Sätze in einer Kapitel abgeschlossen als wäre es nichts, was ich irgendwie nicht ganz realistisch fand. 

Was mir aber gut gefallen hat, waren die Rockstar und Musik Elemente und natürlich die kurzen Ausschnitte der Songtexte. Generell fand ich die gesamte Idee hinter dem Buch super und definitiv ansprechend, nur für mich persönlich nicht 100% ideal umgesetzt. Vielleicht geht es euch da ja anders. 

Insgesamt gibt es 3 ✨ für ds Buch!

Dunkles Wasser

Titel: Dunkles Wasser — ein Kate Linville Thriller
Autorin: Charlotte Link
Klappentext: Eine stürmische Nacht an der Westküste Schottlands. Zwei Familien, die in einer Bucht zelten, werden im Schlaf von mehreren vermummten Männern überfallen. Die Gewalt eskaliert, am Ende überlebt nur Iris, die älteste Tochter einer der Familien, weil es ihr gelingt sich zu verstecken. Die Kilbride-Morde, wie sie von da an genannt werden, können nicht aufgeklärt werden. Viele Jahre später wird Iris plötzlich von einem unheimlichen Stalker verfolgt. Kurz darauf verschwindet ihre Freundin auf einer gemeinsamen Ferienreise spurlos. Opfer eines Verbrechens, das eigentlich Iris galt? Zufällig trifft Iris auf Ex-Inspector Caleb Hale. Zusammen mit Kate Linville beginnt er zu ermitteln und gerät, auch persönlich, immer tiefer in einen Albtraum ... 

Rezension: Dunkles Wasser

Mein erster Thriller von Charlotte Link und eigentlich hatte ich keine Ahnung, was auf mich zu kommt, habe mir dank ihrem Namen aber dann doch etwas erwartet (und wurde nicht enttäuscht!) Vorab kann ich auch gleich sagen, dass es kein Problem war, dass ich bisher noch keinen Band aus der Reihe gelesen hatte. Die Handlungsstränge der letzten Kate Linville Thriller waren hier nicht relevant oder wurden ausreichend erläutert, ohne dabei zu spoilern.

Für mich war dunkles Wasser ein sehr komplexer Thriller, der trotz vieler Namen, mehrere Handlungsstränge und dem Gewissen „um die Ecke denken“, sehr flüssig zu lesen und gut zu verstehen war! Der Einstieg war krass und hat direkt Lust auf mehr gemacht, die Auflösung kam dann immer nach und nach, was den Lesefluss immer wieder von neuem bestärkt hat! Kate war zudem auch eine sehr sympathische und nachvollziehbare Protagonisten, der ich gerne gefolgt bin und deren Gedankengänge ich immer gut verstanden habe. 

Die Kapitel wurden dabei zu nicht nur aus Kates, sondern auch aus anderen Perspektiven geschrieben, was mir jedoch sehr gut gefallen hat, da man das Geschehen so von mehreren Blickwinkeln erlebt hat, unter anderem auch aus der Sicht des Täters. Mit dem Ende hätte ich so ganz sicher nicht gerechnet und es ist ganz sicher auch ein Schocker für viele Fans der Reihe, wobei ich ehrlich gesagt noch nicht weiß, ob ich es gut oder schlecht finde. Was die Lösung des Falls angeht, bin ich jedoch sehr zufrieden und habe sie in Ansätzen tatsächlich auch schon selbst vorhergesehen, was meiner Meinung nach nicht weiter schlimm war.

Einen Stern Abzug gibt es dann aber doch, weil es für mich einfach kein Highlight war und gerade die ersten 100 Seiten nach dem Verbrechen sich etwas gezogen haben, bis die Geschichte dann mal ins Rollen kam! 4/5 Sternen ✨

Daydreams

Titel: Daydreams
Autorin: Laura Hankin
Klappentext: Vier Stars, ein Skandal und eine Reunion voller Drama, Liebe und Geheimnisse …

»The Daydreams« war die TV-Serie, die vor Jahren alle Herzen eroberte und Kat, Summer, Noah und Liana zu den bekanntesten Teenie-Stars ganz Amerikas machte: Jeder konnte ihre Songs mitsingen, jeder schwärmte für die Lovestory, jeder wollte so sein wie sie. Bis ein Skandal zur Absetzung der Show führte, und die Wege der vier sich trennten. Mittlerweile ist Kat eine erfolgreiche Anwältin, Influencerin Liana hat einen Profisportler geheiratet, Summer stolpert von einem Entzug in den nächsten, und Noah ist ein gefeierter Filmstar. Jetzt, 13 Jahre nach dem Ende der Show, treffen Kat, Liana, Noah und Summer bei einem Reunion-Special erneut aufeinander. Und während die vier bei den Dreharbeiten langsam wieder zusammenfinden, drohen alte Geheimnisse, Liebe und Rache erneut alles zu zerstören … 


Rezension: Daydreams

In Daydreams begleiten wir die vier gescheiterten Kinderstars, deren Wege sich nach einem Skandal rund um die Serie "The Daydreams" getrennt haben. Noah wurde ein erfolgreicher Schauspieler. Liana die Frau eines bekannten Sportlers. Kat eine Anwältin und Summer, der eigentliche Star der Show, wurde drogenabhängig.

Die vier treffen sich nach dreizehn Jahren zu einer Réunion wieder, bei der jeder seine eigenen Ziele verfolgt. Erzählt wird die Geschichte aus Kats Perspektive, womit ich sehr schnell warm geworden bin, aber es gab auch immer wieder Tagebucheinträge, Monolge der anderen, Nachrichtenbeiträge etc. die das Lesen irgendwie spannend gemacht haben. Zwar waren mir nicht alle sofort sympathisch, doch sie waren dafür umso greifbarer und realistischer geschrieben, als hätte das ganze wirklich genauso passieren können.

Überhaupt bin ich sehr gut durch das Buch gekommen, hatte nie Langeweile und kam sehr gut mit dem Schreibstil klar! Am Anfang dachte ich, es wäre leider sehr vorhersehbar, wurde dann aber doch hin und wieder sogar überrascht, wobei es dann natürlich trotzdem grob so geendet hat, wie man es eben erwartet hat (was ich aber gar nicht schlimm fand). Für mich hätte es sogar gerne noch ein paar mehr Seiten haben können, um die Beziehung zwischen Summer und Noah etwas besser zu beleuchten, da der Schluss dann zwar irgendwie rund irgendwie aber auch zu schnell kam.

 Dennoch hatte das Buch nichts großartig besonderes an sich, was es für mich zu einem Highlight oder ähnlichem hätte machen können und so kann ich eigentlich nur sagen, dass es einem sehr schöne Lesestunden beschert und für Zwischendurch super geeignet ist — besonders im Sommer! 

3,5 / 5 Sternen ✨

Danke an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

In fünf Jahren

Titel: In fünf Jahren
Autorin: Rebecca Serle
Klappentext: Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Als die ehrgeizige New Yorker Anwältin Dannie dies beim wichtigsten Bewerbungsgespräch ihrer jungen Karriere gefragt wird, ist ihre Antwort klar, hat sie doch einen minutiös ausgeklügelten Lebensplan. An diesem Abend macht ihr Freund ihr einen Heiratsantrag, und sie legt sich schlafen mit dem guten Gefühl, dass alles so läuft, wie sie es sich gewünscht hat. Doch als sie mitten in der Nacht aufwacht, befindet sie sich in einer fremden Wohnung, an ihrem Finger steckt ein anderer Ring, und neben ihr liegt ein ganz anderer Mann. Im Hintergrund laufen die Nachrichten, und sie sieht das Datum: Es ist derselbe Tag, der 15. Dezember, doch fünf Jahre in der Zukunft. Nach einer Stunde, die alles in Frage stellt, an das sie bisher geglaubt hat, wacht sie in ihrem eigenen Bett wieder auf. Und obwohl sie versucht, diesen Moment zu vergessen, kann sie es nicht. Bis sie viereinhalb Jahre später dem Mann aus ihrem Traum begegnet ...

Rezension: In fünf Jahren

»Dies ist eine Liebesgeschichte, aber nicht die Liebesgeschichte, die du erwartest.«

Besser könnte ich das Buch eigentlich gar nicht beschreiben. In fünf Jahren hat mich definitiv überrascht, was gut daran liegen kann, dass ich völlig ohne Erwartungen an dieses Buch heran getreten bin, aber eben auch, weil es anders ist als man am Anfang vermutet! Zugegeben, es war auch ein kleiner Coverkauf (oder besser Cover Rezensionsanfrage ;), da ich die schlichte, süße Aufmachung des Covers total hübsch finde! Aber jetzt mal zum Inhalt:

Dannie hat einen klaren Lebensplan für sich, doch dann hat sie einen Traum, in dem sie sich in fünf Jahren sieht. Und diese Zukunft ist ganz anders als sie sie sich vorstellt! Ein Thema, das ich sehr spannend fand, da ich mich selbst mit Zukunftsängsten und der großen was ist in fünf Jahren Frage manchmal ganz schön verrückt mache! Aber manchmal, da kommt eben alle ganz anders als geplant, was auch hier der Fall ist und wer weißt vielleicht ist anders nicht immer gleich schlecht! Dannie wird letztendlich plötzlich von ihrem ungewolltem Zukunftstraum in der Gegenwart eingeholt, womit das Buch dann so richtig beginnt, weshalb ich hier nicht zu viel ausführen möchte — am besten lasst ihr euch einfach überraschen!

 Ich muss zu geben, zu Beginn war ich etwas verwirrt. Da war dieser Traum und dann plötzlich wieder das Hier und Jetzt und ich wusste noch nicht so ganz, wo die Reise hinführt. Dass es eine unheimlich schöne, witzige und ergreifende Reise werden würde, habe ich dann aber schnell gemerkt. Ich mochte Serles Schreibstil und ihren Humor sehr! Es hat wirklich Spaß gemacht zu lesen. Das Buch ist für mich die perfekte Lektüre für leichte, sommerliche Abende oder den Strand!

4 / 5 Sternen ✨

Like Fire We Burn 

Titel: Like Fire We Burn
Autorin: Ayla Dade
Klappentext: Zwei Jahre und zweitausend Meilen Abstand zwischen ihnen waren nicht genug. Als Aria nach Aspen zurückkehrt, um das Bed & Breakfast ihrer kranken Mutter zu leiten, rechnet sie nicht mit der Wucht ihrer wieder aufflammenden Gefühle: Noch immer empfindet sie etwas für Wyatt, den charismatischen Eishockeyspieler, der sie damals so tief verletzt hat. Sie hat sich jedoch geschworen, ihm nicht mehr zu nahe zu kommen – was sich als unmöglich erweist, denn Wyatt muss notgedrungen ins B&B einziehen. Aria schöpft Hoffnung, als sie endlich jemand Neuen kennenlernt – und macht Wyatt klar, dass sie nur noch als Freunde Zeit verbringen können. Doch bei einem Ausflug ins verschneite Gebirge sprühen die Funken zwischen ihnen und Wyatt scheint sie mit aller Macht überzeugen zu wollen, dass Freundschaft nie genug sein wird …

Rezension: Like Fire We Burn

Nach dem tollen ersten Band der Reihe, musste ich natürlich auch den zweiten Band lesen! Jetzt habe ich es endlich geschafft… Besser Spät als nie! Wobei ich mich riesig gefreut habe, wieder ins wunderschöne Aspen zurückzukehren. Das Setting war demnach genau so toll und gemütlich wie in Band 1 und ich hab mich sofort wieder an diesen schönen Ort zurückversetzen können, weshalb es mir auch sehr leicht fiel, wieder ins Buch zu finden. 

Dieses Mal begleiten wir Aria und Wyatt, die schon eine gemeinsame Vergangenheit haben, die leider nicht ganz so schön geendet hat. Natürlich muss Wyatt da ausgerechnet in das B&B von Arias verstorbener Mutter einziehen. Schnell wird klar, dass da noch etwas zwischen ihnen ist, egal wie sehr Aria sich dagegen sträubt. Ihr dürft euch also auf eine Second Chance Romace freuen, die meiner Meinung nach sehr authentisch, emotional und fesselnd geschrieben wurde. 

Ayla Dades Schreibstil gefällt mit nach wie vor sehr gut und er lässt einen ganz leicht tief in das Geschehen eintauchen. Sie schreibt humorvoll, ergreifend und ernst zugleich! Mit den Charakteren fühlt man sich so sofort verbunden und vor allem Aria konnte ich auch einer sehr tiefgründigen Ebene gut nachvollziehen. Ich mochte die beiden Protas sehr, noch ein bisschen mehr als in Band 1 und habe wirklich auf jeder Seite mit ihnen gefühlt. 

Wer Angst hat, dass die Wintersport Thematik zu kurz kommt, den kann ich beruhigen. Wir kriegen auch hier genug, wenn auch etwas weniger, Eishockey(Spieler) Content, was mir sehr sehr gut gefallen hat! Definitiv eine Leseempfehlung, vor allem für die cozy Leser unter euch! 

Zwillingskrone

Titel: Zwillingskrone
Autorinnen: Catherine Doyle, Katherine Webber
Klappentext: Vor achtzehn Jahren wurde das Königspaar von Eana brutal von einer Hexe ermordet – nur Minuten nach der Geburt der Prinzessin, Rose. Der Vorfall hat den Krieg gegen alle magisch Begabten im Königreich neu entfacht. Nun steht Rose Valhart nicht nur kurz vor ihrer Krönung, sondern auch kurz vor ihrer Hochzeit. Ihr Leben könnte nicht perfekter sein – bis zu der Nacht, in der sie von Hexen entführt wird und erfahren muss, dass alles, was sie über die Geschichte ihres Königreichs zu wissen glaubte, eine Lüge ist.

Die Hexe Wren Greenrock ist Roses Zwillingsschwester, und sie hat sich ihr ganzes Leben lang auf den Tag vorbereitet, an dem sie den Platz ihrer Schwester im Palast einnimmt, um sich zur Königin krönen zu lassen. Sie will den Krieg gegen die Hexen, die zu Unrecht verfolgt werden, beenden – doch um das zu erreichen, muss sie alle um sie herum täuschen, Roses Verlobten ebenso wie den obersten Minister, der ein hinterhältiges Spiel treibt …

Rezension: Zwillingskrone

Ein Königshaus, Intrigen, Hexen, Krieg… für mich mehr als die perfekten Vorraussetzungen für eine grandiose Geschichte! In Zwillingskrone findet sich all das und ich kann gleich vorweg sagen: Ich wurde nicht enttäuscht. 

Der Klappentext verrät schon einiges und so gut wie er klingt, so gut war meiner Meinung auch das Buch! Ich will gar nicht zu viel verraten, um auf keinen Fall zu Spoilern, doch ich kann sagen, dass mir des Schreibstil, die Charaktere und das Setting mehr als nur gut gefallen haben. 

Hexengeschichten gehören mit zu meinen liebsten Fantasyromanen und das Thema wurde für mich in Zwillingskrone sehr gut aufgegriffen! Wren war ein Charakter mit dem ich mich sehr schnell identifizieren konnte und über den ich deshalb auch sehr gerne mehr gelesen habe. Ebenso ging es mir mit Rose, auch wenn sie mir am Anfang noch etwas auf die Nerven gegangen ist… 

Dank der Spielchen des obersten Ministers und der Tatsache, das Wren den Verlobten von Rose von sich überzeugen muss, verliert das Buch zu keiner Sekunde an Spannung und verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit! 

Schattenbraut

Titel: Schattenbraut
Autorin: Yangsze Choo 
Klappentext: Malaya 1893. Die 17-jährige Li Lan aus gutem, aber verarmten Hause erhält einen ungewöhnlichen Antrag: Sie soll den kürzlich verstorbenen Sohn der wohlhabenden Familie Lim heiraten. Aber Li Lan zögert. Kann sie sich wirklich einem Geist versprechen? Um sich auf die Probe zu stellen, taucht sie Nacht für Nacht ein in eine Welt, in der die Grenzen zwischen Realität und Traum verschwimmen. Das Schattenreich ist ein Ort des Schreckens, aber auch der Versuchung und der Freude. Dort deckt Li Lan nicht nur die Wahrheit über ihre eigene Familie und die ihres Verlobten auf – sie erkennt auch die Macht wahrer Liebe … 




Rezension: Schattenbraut

Zugegeben das Buch hatte mich schon beim Anblick von Cover und Titel — noch gespannter war ich dann aber doch auf den Inhalt. 

Das chinesisch-malaiische Setting hat mir wahnsinnig gut gefallen und es kam von der ersten Seite an super rüber. Ich habe noch nie ein Buch mit diesem Vibe gelesen, weshalb es erst etwas ungewohnt war, dafür jedoch eine sehr schöne und authentische Erfahrung. Auch der Plot hat mir sofort zugesagt. Die Braut eines Geistes werden? Ja, das klingt für mich dann doch schon ziemlich interessant, was schnell dazu führte, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. 

Nach gut der Hälfte gab es für mich dann jedoch immer wieder Stellen, die sich für mich etwas gezogen haben. Ich mochte es, dass Kleidung, Rituale und der Aberglaube so detailliert und authentisch beschrieben wurden, doch auch historische Hintergründe wurden oftmals länger und ausführlich thematisiert, was zwar interessant, für mich dann aber doch eher etwas holprig zu lesen war. Mit etwas mehr geschichtlicher Begeisterung hätte mir das Buch sicherlich mehr zugesagt… 

Auch die Liebesgeschichte war letztendlich etwas, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, da sie ebenfalls sehr holprig begonnen und dann plötzlich wie aus dem Nichts aufgetaucht ist. Unabhängig von der Geisterthematik war mir die Liebe der beiden, die im Klappentext ja noch als »Macht der wahren Liebe« bezeichnet wird, leider etwas zu unrealistisch und irgendwie auch nicht ganz rund. Zum Ende hin konnte ich mich zwar gut damit zurecht finden, doch besonders die Anfänge der beiden, fand ich nicht allzu schön zu lesen — das ist dann aber mehr mein persönliches Gefühl. 

Alles in einem war das Buch für mich ein interessanter Ausflug aus meiner Komfortzone heraus, den ich so auch immer wieder neu wagen würde! Es hat mich positiv überrascht, wenn auch nicht vom Hocker gerissen und somit solide 3,5/5 Sternen verdient :))


Fifty Fifty

Titel: Fifty Fifty
Autor: Steve Cavanagh
Klappentext: Eine ist unschuldig. Die andere eine eiskalte Killerin. Welcher der beiden Schwestern glaubst du?
Frank Avellino wurde mit äußerster Brutalität in seinem eigenen Schlafzimmer erstochen, der Täter muss in einem wahren Blutrausch gehandelt haben. Besser gesagt: die Täterin. Denn Franks Töchter Alexandra und Sofia beschuldigen sich gegenseitig der Tat. Die eine ist eine sadistische Mörderin, die andere unschuldig. Aber welche? Sowohl Eddie Flynn, der Sofia vor Gericht verteidigt, als auch Alexandras junge Anwältin Kate Brooks befürchten, dass die Wahrheit im Trubel um diesen spektakulären Fall untergeht. Denn der Ermordete war nicht nur ehemaliger Bürgermeister von New York, es gibt auch ein Millionenerbe zu verteilen. Und Eddie Flynns Chancen, die richtige Schwester vor dem Gefängnis zu bewahren, stehen fifty-fifty ...

Rezension: Fifty Fifty

Nachdem ich von Steve Cavanagh ja schon Thirtheen gelesen habe (die Rezension dazu findet ihr unten), wollte ich mir natürlich auch Fifty Fifty nicht entgehen lassen! 

Das Buch hat meiner Meinung nach gut gestartet. Die Spannung wurde recht schnell aufgebaut und nicht lange um den heißen Brei herumgeredet, was mir bei Thrillern immer sehr wichtig ist! Ich kannte den Schreibstil des Autors bereits und hatte so gar kein Problem, mich in die Geschichte einzufinden. 

Erzählt wird in zwei Perspektiven: Einmal natürlich aus der von Eddie Flynn, einmal aber auch aus Sicht der Mörderin. Die Kapitel sind mit „Sie“ gekennzeichnet und verraten somit bis zum Ende nicht wer die Mörderin ist, was ich total klasse und spannend fand! Cavanagh schafft es, einen das ganze Buch lang mitfiebern zu lassen und die Charaktere der beiden Schwestern so zu schreiben, dass man sich nie wirklich sicher sein kann, wen man jetzt für die Mörderin hält und wen für unschuldig. Genau das war auch der Hauptgrund, warum ich das Buch in Rekordzeit gelesen habe (natürlich lag ich am Ende dann mit meiner Vermutung mal wieder falsch…)

Wie immer konnte Cavanagh mich mit seinem Thriller total abholen, wenn ich auch sagen muss, dass ich ihn ein kleines bisschen schwächer als Thirteen fand (was absolut keine Kritik ist, denn Thirteen war grandios!) 

Soulbird

Titel: Soulbird - Das Geheimnis der Nacht
Autorin: Deborah Hewitt
Klappentext:  Nach einem tragischen Verlust kehrt die junge Alice Wyndham in die verborgene Parallelwelt Londons zurück. Dort will sie alles über ihre Herkunft und ihre erwachende Magie herausfinden. Denn Alice hat eine Verbindung zu Nachtschwalben, wundersamen Vögeln, die die Seele eines Menschen hüten. Doch ihre Gabe ist auch mit einem gefährlichen Vermächtnis verbunden. Der dunkle Fluch stellt ihre Liebe zu dem geheimnisvollen Verbrecherjäger Crowley auf eine harte Probe und droht, ihre ganze Welt ins Verderben zu stürzen. Um sie zu retten, muss Alice nicht weniger besiegen als den Tod selbst ... 

Rezension: Soulbird

Obwohl ich in meiner Rezension zu Band 1 eher etwas neutral dem Buch gegenüber stand, hat mich der zweite Teil sehr begeistern können. Die Welt, das Setting, die Magie. All das hat mir schon im ersten Band sehr gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass es noch besser werden könnte. In Band 2 kriegen wir, obwohl wir schon viel wissen, noch mehr tolle Einblicke in dieses durchdachte Konzept und die düster, magische Atmosphäre wird noch etwas besser zur Geltung gebracht. Allein wegen den Elstern wollte ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Im Vergleich zum ersten Band fiel es mir viel leichter das Buch zu lesen, was vielleicht daran lag, dass ich den Schreibstil und die Charaktere schon aus dem ersten Band kannte. Während Alice und ich davor noch nicht so warm miteinander waren, fand ich sie in Band zwei umso toller und auch nachvollziehbarer. Ihre Handlungen sind für mich sehr schlüssig und ich kann mich gut in sie hineinversetzen.

Besonders spannend ist natürlich der dunkle Fluch, der in der Handlung im Vordergrund steht. Ich persönlich finde, dass Alice und Crowley ein tolles Paar abgeben und habe ihre gemeinsame Entwicklung sehr genossen. Allein die beiden waren ein Grund, warum ich mich dann doch so auf Band 2 gefreut habe. Ihre Liebe gerät etwas ins wanken und wird vor eine große Probe gestellt, wie und ob sie diese meistern können, müsst ihr schon selbst herausfinden.

Wie auch in Band 1 (das ist dieses Mal mein einziger Kritikpunkt) gibt es manche Stellen im Buch, die sich sehr in die Länge ziehen und den Lesefluss etwas stören. Wenn man sich aber zusammenreißt und trotzdem weiterließt, kommt man in den Genuss einer tollen Geschichte.

Blossom

Titel: Blossom
Autorin: Amelia Cadan
Klappentext: Leith, 22, Baseball-Ass, Jurastudent und Südstaaten-Gentleman, versucht gerade sein gebrochenes Herz zu kitten, nachdem seine Langzeitfreundin ihn wegen eines anderen verlassen hat.
Jun, 20, brillante Schauspielstudentin mit japanischer Ex-Supermodell-Mutter, spielt auch im wahren Leben ständig eine Rolle, um nur ja nie ihre wahren Gefühle zu verraten. Denn hinter der glänzenden Fassade ihrer gutsituierten Familie verbirgt sich ein dunkles Geheimnis.
Als die beiden am selben Ostküsten-Ivy-League-College aufeinandertreffen, ist klar, dass sie NIE im Leben Freunde werden. Geschweige denn mehr. Leith stößt Juns unterkühlte Art ab und Jun kann mit Typen aus Sportteams nun wirklich nichts anfangen. Doch das Schicksal führt sie unverhofft auf den gleichen Uni-Ball und zwischen ihnen sprühen plötzlich Funken, die unerwartete Gefühle entflammen ...

Rezension: Blossom

Mittlerweile ist es wohl kein Geheimnis mehr, dass ich eine Vorliebe für klischeehafte enemies-to-lovers Geschichten habe, weshalb mich der Klappentext von "Blossom" natürlich sofort gecatcht hat. Dabei hat mich das Buch ein paar negative wie auch viele (und überwiegende) positive Seiten.

Leith und Jun sind meiner Meinung nach zwei tolle Charaktere, wobei man auch sagen muss, dass sie beide viele Charakterzüge haben, die nicht unbedingt neu sind. Mir waren sie allerdings beide schnell sympathisch und ich finde sie haben perfekt zur Geschichte gepasst. Besonders lernen wir da natürlich Jun kennen, die nach außen hin immer ihre perfekte Fassade aufrecht erhält, eigentlich aber ein dunkles Geheimnis zu hüten hat. Ihre kühle, abweisende Art kann ich in vielen Situationen sehr gut nachvollziehen und es war schön zu sehen wie sie nach und nach auftaut. Aber auch Leith wird näher beleuchtet. Dass er mit seinem Liebeskummer zu kämpfen hat und dies auch gut rüberkommt, fand ich super, denn auch Jungs haben gebrochene Herzen und dürfen diese gerne zeigen.

Der Schreibstil hat Potential, denn die Autorin erzählt flüssig und bildreich. Im Plotting hätte ich hin und wieder ein paar Änderungen vorgenommen. Manche Szenen wurden für meinen Geschmack zu kurz, andere dafür zu lange erzählt. Auch gab es hin und wieder einen Ortwechsel, der für mich nicht ganz flüssig erschien. Dafür kam durch die Handlung, den ein oder anderen Twist, dann aber doch keine Langeweile auf und man kam schnell durch die Seiten.

Das Ende hätte ich mir so nicht gewünscht, da es mir irgendwie zu einfach vorkam. Hier hätte ich gern etwas mehr Emotion gesehen und dafür den Teil davor etwas gekürzt. 

The Magpie Society

Titel: The Magpie Society: Aller bösen Dinge sind drei
Autorin: Zoe Sugg und Amy McCulloch
Klappentext: Während Audrey und Ivy noch auf der Suche nach dem Mörder ihrer Mitschülerin Lola sind, verschwindet ein weiteres Mädchen unter mysteriösen Umständen. Alles, was die beiden haben, ist ein Brief der geheimnisvollen Magpie Society. Die Polizei steht vor einem Rätsel, und die beiden Mädchen stoßen auf dunkle Geheimnisse ihrer ehrwürdigen Schule Illumen Hall.
Jemand spielt ein tödliches Spiel, und um ihn zu stellen, müssen Audrey und Ivy alle Regeln über Bord schmeißen ...

Rezension: Magpie Society

Ich kann euch gar nicht sagen wie sehr im mich auf diese Fortsetzung gefreut habe, denn Band 1 wurde für mich zu einem Jahreshighlight.  In dieser Rezension könnten möglicherweise Spoiler zu Band 1 vorkommen, lest euch also lieber meine andere Rezi durch, wenn ihr die Dilogie noch nicht kennt.

Wie auch in Band 1 begleiten wir weiterhin Ivy und Audrey auf ihrer Suche nach der Magpie Society. Die Frage, was mit Lola geschah, steht weiterhin im Raum und ist vorerst ungelöst. Wieder dürfen wir die Geschichten aus beiden Perspektiven beobachten, wobei ich auch schon zu meinem ersten Kritikpunkt komme... Ich liebe es Geschichten aus verschiedenen Perspektiven zu lesen, auch in Band 1 fand ich es äußerst gelungen. Im zweiten Teil allerdings (und da schiebe ich die Schuld dem Verlag und nicht den Autorinnen zu) ist es mir häufiger aufgefallen, dass die Namen der zwei Protas vertauscht wurden. Beispielsweise liest mein Kapitel in Ivys Sicht und plötzlich wird die Protagonistin mit Audrey angesprochen. Leider ist mir das nicht nur einmal aufgefallen, was ich sehr schade fand und mich auch teilweise sehr verwirrt hat.

Vom Schreibstil, dem Spannungsgrad und dem Plot steht Band 2 dem ersten jedoch fast in nichts nach. Die Ereignisse spitzen sich zu, es tauchen immer mehr Hinweise auf und schließlich kommen die zwei der Magpie Society immer näher. Hin und wieder ging mir alles etwas zu schnell, denn es war doch sehr turbulent, wodurch es auf der anderen Seite aber auch nicht langweilig wurde.

Ivy und Audrey sind mir beide nach wie vor sehr sympathisch und ich war froh, dass auch in Band 2 das Liebesleben der beiden nicht in den Vordergrund rückte. Es war zwar vorhanden, doch ihrer Freundschaft und vor allem der Handlung wurde nach wie vor die meiste Aufmerksamkeit zugesprochen. Band 2 war für mich etwas schwächer als der Vorgänger, konnte mich (bis auf die formalen Fehler) aber dennoch mitreißen.

Wie man sich einen Lord angelt

Titel: Wie man sich einen Lord angelt
Autorin: Sophie Irwin
Klappentext: Kitty Talbot ist jung, hübsch und clever – leider aber auch arm wie eine Kirchenmaus. Als ihr Verlobter sie sitzen lässt, stehen Kitty und ihre vier Schwestern vor dem Ruin, denn die Spielschulden ihres verstorbenen Vaters können sie aus eigener Kraft niemals begleichen. Also wagt Kitty sich für ihre Schwestern auf das gefährlichste Schlachtfeld im England des Jahres 1818: die Bälle der Lords und Ladys in London. Obwohl die unkonventionelle Kitty sich mindestens so viele Feinde wie Freunde macht, erliegt bald ein märchenhaft reicher Junggeselle ihrem Charme. Doch dessen älterer Bruder, Lord Radcliffe, durchschaut Kittys Spiel und unternimmt alles, um eine Hochzeit zu verhindern. Eigentlich wäre Lord Radcliffe ein wunderbar ebenbürtiger Gegner für Kitty – hätte die Liebe nicht längst ihre eigenen Pläne …

Rezension: Wie man sich einen Lord angelt

Nachdem Kitty von ihrem Verlobten sitzen gelassen wird, hat sie ein Problem, denn dieser war nicht nur ihre finanzielle Absicherung, sondern auch die ihrer vier Schwestern. Da sie die älteste ist und ihre Schwestern nicht auf den Heiratsmarkt schicken möchte, reist sie zu ihrer Tante nach London, um dort eine passende Partie an Land zu ziehen. Schnell zieht sie einige Blicke auf sich, im positivem wie im negativen Sinne.

Wie man sich einen Lord angelt ist für mich ein tolles Buch für alle, die (wie ich) nach Bridgerton nicht mehr genug von der englischen Ballsaison des 19. Jahrhundert kriegen können. Besonders hat mir hier jedoch gefallen, dass es sich bei der Protagonistin nicht um eine junge Frau handelt, die auf keinen Fall heiraten möchte, sondern um eine, die es in jedem Fall tun muss. Kitty war dabei eine sehr angenehme Prota. Ihre selbstbewusste, charmante Art hat mir sehr gut gefallen. Sie weiß, was sie zu sagen hat, lässt sich aber auch nichts gefallen und besonders die Szenen zwischen ihr und Lord Radcliffe mussten mich hin und wieder zum Schmunzeln bringen.

Natürlich ist der Ausgang des Buches keine sonderliche Überraschung und auch der Spannungsbogen ist meiner Meinung nach eher niedrig. Dafür lässt der sarkastisch, humorvolle Schreibstil einen weiterlesen wollen. Um genau zu sein wollte ich besonders immer dann weiterlesen, wenn Lord Radcliffe wieder ins Spiel kam. Wer kann schon etwas gegen eine gute enemies to lovers Geschichte sagen?

Kupferblut

Titel: Kupferblut - Gezeichnete der Dunkelheit
Autorin: Lea Diamandis
Klappentext: »Tränen und Asche verkleben meine Wimpern und nehmen mir die Sicht auf meine Welt, aus der immer größere Stücke herausbrechen – bis nichts mehr übrig ist.«

Als die Königin des Vier-Länder-Bündnisses die junge Schneiderin Soleya zu sich ruft, glaubt diese, dass all ihre Träume wahr werden. 

Was sie jedoch nicht weiß ist, dass in ihrem Blut der Schlüssel liegt, welcher der Welt die reine Magie zurückbringen kann. 

Bei einem Angriff durch die Festung der gestohlenen Künste offenbart sich durch die Drachenkriegerin Aiyana der eigentliche Plan der Königin. Und für Soleya stellt sich die Frage, wem sie wirklich vertrauen kann.

Rezension: Kupferblut

In „Kupferblut“ begleiten wir die junge Schneiderin Soleya, die urplötzlich einen Auftrag vom Königshaus bekommt und damit eine Anstellung im Palast ergattern könnte. Schnell wird sie dabei jedoch in einen Strudel aus Intrigen und Geheimnissen gezogen, aus dem sie so leicht nicht mehr herauskommt. Soleya befindet sich mit einem Mal mitten im Geschehen, welches Ausmaße annimmt, die so sicher keiner erwartet hätte! Mehr will ich zum Inhalt gar nicht sagen, denn meiner Meinung nach lebt das Buch besonders von der Spannung, die durch eben diese Geheimnisse und Lügen erzeugt wird. Obwohl der ein oder andere Plot nicht allzu überraschend war, fühlt man in jeder Sekunde mit Soleya mit und stellt sich selbst so viele Fragen, die nach und nach aufgedeckt werden. Langweilig wird einem beim Lesen da auf keinen Fall! 


Hinzu kommt, dass Lea Diamandis einen fantastischen Schreibstil hat, der einen perfekt in diese magische Welte aus Drachen und Magie eintauchen lässt. Sie erzählt sehr bildlich, farbenfroh und bindet dazu noch perfekt LGBTQ+ Themen mit ein. Außerdem benutzt sie auch genderneutrale Pronomen, was am Anfang etwas ungewohnt war, mich nach kurzer Zeit jedoch nicht mehr festlegt hat. Das Magiesystem ist durchdacht, die Welt sehr sehr gut ausgearbeitet — für mich als alten Fantasylover definitiv eine Meisterleistung! Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch, besonders die Protagonistinnen gefallen mir sehr sehr gut und ich wurde schnell mit ihnen warm! 


Soweit ich weiß wird diese Geschichte in einem zweiten Teil weitergehen, woraufhin ich mich riesig freue! Ein paar Charaktere haben sich bisher nämlich wirklich toll entwickelt und ich hoffe, dass ein paar der tollen Nebencharaktere weiter in den Vordergrund rücken! 4/5⭐️


Die kleine literarische Apotheke

Titel: Die kleine literarische Apotheke 
Autorin: Elena Molink
Klappentext: Blu hat gerade ihre Buchhandlung in Florenz eröffnet, doch das Geschäft läuft schleppend an. Erst nach dem Besuch eines ebenso charismatischen wie geheimnisvollen Kunden hat Blu eine Eingebung: Alle Besucher ihres Ladens suchen dringend Rat. Was tun gegen Liebeskummer, Einsamkeit und Stress? Ganz einfach: Lies ein Buch! Bücher sind Medizin. Und genau so verordnet Blu sie ab jetzt – inklusive Anwendungsgebiet und Dosierungsanleitung. Doch wer war der mysteriöse Mann, der Blu die rettende Idee eingab? Sie macht sich auf die Suche und begegnet dabei immer wieder hilfsbereiten Fremden, die ihr auf sonderbare Weise bekannt vorkommen…

Rezension: Die kleine literarische Apotheke

Die Idee einer literarischen Apotheke klingt irgendwie absurd und total genial zu gleich — für mich als Bücherwurm eine großartige Erfindung! Bücher über Buchhandlungen oder Protagonisten, die selbst über eine große Liebe zu Büchern verfügen, fand ich schon immer toll!

Dieses Buch war für nicht direkt ein Highlight, dafür aber trotzdem sehr unterhaltsam, was wohl der lockeren und humorvollen Atmosphäre zu verschulden ist, die beim Lesen aufkam.  Blu war mir mehr oder weniger sympathisch und auch mit ihren Mitbewohnerinnen kam ich gut klar. Die literarische Apotheke war wirklich niedlich, eine tolle Idee, die eine ganz eigene Aura kreiert hat, wenn auch nicht ganz so magisch und heilend wie ich es mir vorgestellt hatte — was nicht bedeutet, dass sie schlecht beschrieben wurde. Im Gegenteil, ich hätte auch gern so einen kleinen Wohlfühlort bei mir im Dorf!


Alles in einem für mich eine schönes Buch, das meiner Meinung nach zu viel Kritik bekommt. Man sollte sich vielleicht nicht zu viel erwarten, denn erst dann kann man sich wirklich darauf einlassen. Für zwischendurch ist es nämlich perfekt. 



Soulbird

Titel: Soulbird - Die Magie der Seele
Autorin: Deborah Hewitt
Klappentext: Seit ihrer Kindheit wird Alice Wyndham von Albträumen geplagt, deren Bedeutung sie nie entschlüsseln konnte. Bis plötzlich der geheimnisvolle, attraktive Crowley vor ihrer Tür steht und ihr Unglaubliches eröffnet: Alice hat eine uralte, seltene Gabe. Sie sieht Nachtschwalben, wundersame Vögel, die die Seele eines Menschen hüten. Und ein mächtiger Feind ist ihr auf den Fersen, um ihre Kräfte für sich zu nutzen. In letzter Sekunde kann Alice mit Crowleys Hilfe fliehen. Sie folgt ihm in ein verborgenes paralleles London voller Zauber und Gefahren, um mehr über ihre Fähigkeiten zu lernen. Doch ihre Magie ist mit einem dunklen Erbe verbunden …

Rezension: Soulbird

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen. Besonders jetzt im Nachhinein, wo ich sagen kann, dass diese düstere Stimmung der Farben gut zum Inhalt des Buches passen. Dieses ist nämlich vor allem eines: Mysteriös, spannend und geheimnisvoll.

Wir begleiten Alice, ein junges Mädchen, das schon ihr ganzes Leben lang von Albträumen und Vögeln heimgesucht wird. Ihr wird erst klar, dass sie eine außergewöhnliche Gabe besitzt als der mysteriöse Crowley auftaucht und ihr davon berichtet. Ab diesem Zeitpunkt ist das Buch meiner Meinung richtig spannend und das Konzept sehr sehr gut umgesetzt. Alice kann Nachtschwalben sehen, die Seelenvögel von Menschen. Eine sehr ungewöhnliche und interessante Gabe, die sie anfangs selbst nicht wirklich begreifen kann. Gemeinsam mit ihr reisen wir in ein London voller Magie und Fragen und stellen uns der Gefahr, die ihre Kräfte mit sich bringen. Denn jemand hat es auf ihre Magie abgesehen.

Es hat zwar etwas gedauert bis ich mit Alice warm geworden bin, was allerdings mehr am Schreibstil als an ihrem eigentlichen Charakter gelegen hat. Es ist schwer zu sagen, was mich daran gestört hat, doch ich habe schon ein paar Kapitel gebraucht, um erst einmal rein zu kommen. Ein großes Minus, doch ich bin dennoch froh mich durchgekämpft zu haben, denn das Buch wurde immer besser, desto weiter man gelesen hat. Und natürlich wollte ich wissen, was es mit Alices Gabe auf sich hat. Die Aspekte der finnischen Mythologie haben mir wahnsinnig gut gefallen, besonders, da es etwas anderes ist, was ich so bisher noch nicht kannte und nirgends gesehen habe. 

Am besten hat mir also wirklich die Idee gefallen. Die Welt ist super konzipiert, durchdacht und aufs Papier gebracht. Man taucht Stück für Stück weiter in die magische Parallelwelt Londons ein, wobei man immer gerade so viel erfährt, dass man unbedingt weiter lesen will, um mehr zu erfahren. Es gab vereinzelt lange, sich ziehende Stellen, dafür aber auch viel Spannung, Gefahr und Nervenkitzel, was das ganze gut kompensiert hat. 

Insgesamt würde ich sagen, dass Soulbird ein tolles Buch ist — vielleicht kein Highlight, aber dennoch sehr schön zu lesen. Ich freue mich jedenfalls auf Band 2 und bin gespannt wie es dort mit Alice und den Anderen weitergeht. 

Scholomance

Titel: Scholomance - der letzte Absolvent (Band 2)
Autorinnen: Naomi Novik
Klappentext: Scholomance ist eine Magierschule, wie es sie noch nie gegeben hat: keine Lehrer, keine Ferien, Freundschaft nur als Mittel zum Zweck und sehr ungleiche Überlebenschancen. Es gibt nur zwei Wege heraus aus der Schule — die Abschlussprüfung oder den Tod. Für El und Orion beginnt das letzte Jahr an der Scholomance und das tödliche Ritual der gefürchteten Abschlussprüfung wirft seine Schatten voraus. El setzt alles daran, dass ihre Gruppe überlebt. Doch die Chancen stehen von Tag zu Tag schlechter und der Kampf gegen die Schule wird immer brutaler. Bis El herausfindet, dass man manche Spiele nur gewinnen kann, wenn man alle Regeln über den Haufen wirft …

Rezension: Scholomance

Der erste Band der Scholomance Reihe war letztes Jahr tatsächlich ein kleines Highlight meinerseits, weshalb ich mich riesig auf „Der letzte Absolvent“ gefreut habe! 
Ganz so schnell wie erhofft bin ich zwar nicht ins Buch gekommen, was aber auch daran liegen kann, dass ich Band 1 schon vor längerer Zeit gelesen und mich mit Band 2 aus einer Leseflaute gekämpft habe. Ich versuche diese Rezension spoilerfrei zu halten, weshalb ich nur wenig auf den Inhalt eingehen werde.

Der Schreibstil war — wie auch schon in Band 1 — super gut. Er ist fesselnd, packend, leicht zu verstehen und lässt einen durch die Seiten fliegen. Besonders, weil die Geschichte super spannend ist. Sobald ich im Geschehen drin war, wollte ich nicht mehr raus und habe eine Seite nach der anderen verschlungen. Die Scholomance ist auch in Band 2 noch genial und faszinierend! Die Magie wird weiterhin stark thematisiert und vermittelt, was mir sehr gut gefallen hat, da wir hier auch neue Aspekte kennenlernen und man sich noch besser in das ganze Konzept und diese Welt einfühlen kann. außerdem gefällt mir, dass die Entwicklung mancher Charaktere hier deutlich gezeigt wird und auch realistisch und gut verpackt wurde. Els Abenteuer bleibt spannend und wir erleben wie sie tiefere Beziehungen eingeht . 

Das Buch steht Band 1 meiner Meinung nach in nichts nach und ist genauso spannend und faszinierend! Es gab zwar hier und da ein paar Längen, dafür auch einen unerwarteten Twist und einen fiesen Cliffhanger, der das Warten auf Band 3 wirklich unglaublich schwer macht! 

Like Snow We Fall

Titel: Like Snow We Fall
Autorin: Ayla Dade
Klappentext: Als Paisley mit nichts als ihren Schlittschuhen im Gepäck im verschneiten Aspen ankommt, raubt ihr die bezaubernde Winterwunderlandschaft den Atem. Angesichts des mit einer glitzernden Eisschicht überzogenen Silver Lake vor der mächtigen Kulisse der Rocky Mountains vergisst sie für einen Moment, dass sie vor ihrem alten Leben flieht. Ab jetzt zählt für sie nur noch die Zukunft: Die begabte Eiskunstläuferin nimmt einen Trainingsplatz an der renommiertesten Schule Aspens an und träumt insgeheim von Olympia. Auf ihrem Weg an die Spitze darf sie sich auf keinen Fall ablenken lassen – schon gar nicht von dem selbstverliebten Snowboarder Knox. Von allen gefeiert und unverschämt attraktiv, steht er im Mittelpunkt jeder Party. Paisley versucht, die Anziehungskraft zwischen ihnen zu ignorieren, denn er ist nicht gut für sie – bis sie unerwartet eine andere Seite an ihm kennenlernt …

Rezension: Like Snow We Fall

Da ich Eiskunstlaufen total großartig finde und immer wieder Netflix Serien mit dem Thema schaue oder mich auch selbst auf den Schlittschuhen probiere, war für mich eigentlich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Meine Erwartungen waren hoch und sie wurden definitiv nicht enttäuscht! Das winterliche Setting passt perfekt zur kalten Jahreszeit und die beiden Protagonisten sind mir auch beide mit der Zeit total ans Herz gewachsen.

Das Buch startet direkt damit, dass Paisley in Aspen landet. Das Setting dort ist wirklich zum träumen schön. Am liebsten würde ich meinen nächsten Urlaub direkt dort verbringen. Ayla Dade hat einen wunderschönen, angenehmen Schreibstil. Sie formuliert sehr detailreich und auch poetisch, was mich an manchen Stellen total in ihren Bann, an anderen aber auch etwas abgeschreckt hat.  Manchmal wurde es mir etwas zu viel des Guten. 

Auf den ersten Blick wirken Paisleys und Knoxs Charaktere recht typisch und klischeehaft. Sie, die zielstrebige Sportlerin, die sich nicht ablenken lassen will und er, der beliebte Draufgänger, der sie letztlich doch für sich gewinnt. Ganz so einfach ist es nicht, denn hinter der Fassade der beiden steckt noch so viel mehr. Besonders in Knox anderer Seite hab ich mich sofort verliebt und ihn direkt auf die lange Liste meiner Bookboyfriends gesetzt. Besonders die ehrlichen und tiefgründigen Gespräche zwischen ihm und Paisley fand ich unheimlich schön und berührend. Dafür hat Ayla Dade definitiv ein Händchen.

Das Buch hat mir in jedem Fall ein sehr schönes Leseerlebnis beschert. Am liebsten würde ich mich jederzeit wieder nach Aspen zurück träumen, weshalb ich jetzt auch direkt mit „Like Fire We Burn“ weitermachen werde!

Magpie Society

Titel: The Magpie Society - Die nächste bist du
Autorinnen: Zoe Sugg; Amy McCulloch
Klappentext: Als die 17-jährige Audrey aus den USA neu auf das traditionsreiche britische Internat Illumen Hall kommt, ahnt sie nicht, was auf der Abschlussparty im letzten Sommer passiert ist: Die Leiche einer Schülerin wurde ans Ufer gespült. Ivy, mit der sie das Zimmer teilt, lässt Audrey deutlich spüren, dass sie es lieber für sich alleine hätte. Und damit nicht genug: Es war vorher das Zimmer des toten Mädchens, Lola. Doch als ein mysteriöser Podcast behauptet, Lolas Tod sei kein Unfall gewesen, beginnen die beiden gegensätzlichen Mädchen gemeinsam Nachforschungen anzustellen. Denn offenbar ist ein Mörder auf freiem Fuß …

Rezension: The Magpie Society

Wow! Einfach nur: Wow! Mit "The Magpie Society" habe ich dieses Jahr definitiv ein weiteres Highlight gefunden. Die Buch strahlt eine unheimlich tolle und intensive Atmosphäre aus: Mysteriös, dunkel und rätselhaft. Illumen Hall hat einen unglaublichen Charme und gleichzeitig eine dunkle Vergangenheit, wodurch mich die Schule sofort in ihren Bann gezogen hat. Das Buch ist ein wahrer Pageturner. Jedes Mal, wenn ich das Buch eigentlich zur Seite legen wollte, musste ich noch ein Kapitel lesen und noch eins und noch eins. Der Schreibstil gefällt mir gut. Das Autorinnen Duo schreibt flüssig, tiefgründig und gleichzeitig humorvoll, was es so leicht macht dieses Buch durch zu suchten. 

Das Buch ist aus zwei Perspektiven geschrieben. Zum einen aus Aubreys, eine Schülerin aus den USA, die dieses Jahr erstmals nach Illumen Hall kommt und zum anderen aus Ivys, die schon lange Schülerin an der renommierten Schule ist und das verstorbene Mädchen persönlich gekannt hatte. Zu Beginn lassen die beiden sich von Vorurteilen leiten und werden nicht wirklich warm miteinander, doch ein geheimnisvoller Podcast, der die Behauptung aufstellt, Lolas Tod könnte kein Unfall, sondern Mord gewesen sein, bringt sie immer näher zusammen. Die beiden ermitteln gemeinsam und stoßen dabei auf eine uralte Geheimorganisation namens Magpie Society, die viele Fragen aufwirft und vielleicht auch etwas mit Lolas Tod zu tun haben könnte...

Die Freundschaft der beiden gefällt mir sehr gut, da sie realistisch ist und nicht von heute auf morgen entsteht. Was die Liebe angeht, ist sie in diesem Buch natürlich auch ein Thema, wird jedoch eher oberflächlich behandelt und ist kein ausschlaggebender Punkt im Lauf der Geschichte. Normalerweise brauche ich eine gute Lovestory in einem Buch, doch hier steht wirklich der mysteriöse Todesfall im Vordergrund, weshalb ich es nicht weiter schlimm fand.

In jedem Fall kann ich dieses Buch nur empfehlen! Es hat mich aus meiner Leseflaute gezogen und mir wieder einmal gezeigt, warum ich das Lesen so liebe. Leider endet es erstmal mit vielen unbeantworteten Fragen, weshalb ich mich schon riesig auf Band 2 freue !!

Die Sullivan Schwestern

Titel: Die Sullivan Schwestern 
Autorinnen: Zoe Sugg; Amy McCulloch
Klappentext: Aber genau das hat sich in den letzten Jahren geändert. Nun sind da nur noch verschlossene Türen und Dinge, die man einander nicht anvertrauen kann: Die 14-jährige Murphy, ihres Zeichens angehende Magierin, trauert um ihre Schildkröte. Die 17-jährige Claire hat gerade eine gnadenlose Absage von ihrem Traumcollege bekommen. Und die 18-jährige Eileen kämpft mit Dämonen, die immer weiter Besitz von ihr ergreifen. Doch dann setzte ein Brief, der die Schwestern über eine unerwartete Erbschaft informiert, eine Kette von Ereignissen in Gang, die ihrer aller Leben auf immer verändern wird.

Rezension: Die Sullivan Schwestern 

Vorab: Dieses Buch hat mich vollkommen abholen können! Es ist die perfekte Mischung aus Familiendrama, Abenteuer und Emotion und man bekommt einen tollen Einblick in jede Sicht der drei Schwestern, was einen direkt mit in die Geschichte zieht.

Alle drei der Sullivan Schwestern sind auf ihre Weise interessant, mysteriös und haben mit ihren jeweils eigenen Dämonen zu kämpfen. Jede hat eine spannende Geschichte zu erzählen und reagiert auf ihre ganze eigene Weise auf das tragische Geheimnis ihrer Familie. 
Über die Seiten hinweg würden mir jede immer sympathischer. Doch obwohl  ich sie alle drei super fand, ist meine Favoritin war Eileen. Vielleicht weil sie wie ich die älteste von drei Schwestern ist.  

Die Schwestern haben nur ihre Mutter als Verwandte, werden von dieser jedoch schon Jahre sich selbst überlassen. Da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Eileen, Claire und Murphy geschrieben ist, lernt man jede von ihnen durch ihre Gefühle und Gedanken kennen, wodurch man ihnen sehr emotional und intim begegnet. Das ist vermutlich auch der Grund, warum ich mich irgendwie mit ihnen allen identifizieren und sie gut verstehen kann.

Ich habe eigentlich eine ganz andere Geschichte erwartet, bin jedoch sehr froh, dass ich letztlich mit einem mysteriösen Familiendrama überrascht wurde. Der Schreibstil war äußerst angenehm und gut zu lesen und der Humor genau mein Ding. Die kurzen Kapitel und wechselnden Sichten haben es mir außerdem erleichtert schnell durch die Seiten zu kommen, sodass ich das Buch in wenigen Tagen gelesen hatte. Das Ende war meiner Meinung nach sehr gelungen, realistisch und rund. Das Buch ist nur zu empfehlen! 

Vier Frauen

Titel: Vier Frauen — Jedes. Wort. Eine. Lüge.
Autorinnen: Gina LaManna
Klappentext: In einem luxuriösen Spa-Hotel an der kalifornischen Küste feiert ein Society-Paar die Hochzeit des Jahres. Keine Extravaganz ist zu kostspielig, alles soll perfekt sein. Doch während des Probedinners der Schock. Ein Mann ist tot – ermordet. Der Polizei sitzen vier der weiblichen Gäste gegenüber: Ginger, deren glückliches Familienleben am seidenen Faden hängt. Kate, die sich alles kaufen kann, nur nicht das, was sie sich am meisten wünscht. Lulu, die sich sicher ist, dass ihr Mann sie betrügt. Und Emily, die weiß, dass sie das dunkle Geheimnis aus ihrer Vergangenheit nicht mehr lange wird verbergen können. Alle vier gestehen seelenruhig, den Mann getötet zu haben. Und zwar ganz allein ...

Rezension: Vier Frauen

Wenn vier Frauen den selben Mord gestehen und felsenfest behaupten, dass sie die Tat alleine begannen haben, stellt sich selbstverständlich eine große Frage: Wer lügt?
Die Grundidee des Buches fand ich ziemlich interessant, weshalb ich mich letztendlich dazu entschieden habe, das Buch lesen zu wollen. Auf dem Cover steht zwar Thriller, doch für mich war es mehr ein Roman. Etwas enttäuschend, aber kein allzu großer Kritikpunkt, da der Plot trotzdem sehr interessant war.

Das Buch beschäftigt sich hauptsächlich mit den Lebensgeschichten der vier geständigen Frauen, die alle auf ihre Art besonders und interessant waren. Jede von ihnen hat eine spannende Vergangenheit, was es einem erleichtert durch die Seiten zu finden. Auch der Schreibstil ist flüssig und einfach zu verstehen. Immer wieder gibt es auch Passagen, die dem Verhör angehören, was ich persönlich immer ganz cool fand und gerne gelesen habe.

Ein Kritikpunkt meinerseits ist das Ende des Buches. Nicht, wie es ausgegangen ist, sondern der Weg dorthin. Es gibt Stellen an denen sich das Buch, besonders zum Schluss hin, etwas zieht und das, obwohl man bereits fast sicher sein kann wer das Opfer und wer der Täter ist. Ganz sicher war ich mir zwar nicht, lag letzten Endes aber doch richtig. Das Buch ist für mich für Zwischendurch sehr unterhaltsam und gut durchdacht, allerdings kein Highlight.

Die Schwestern Grimm

Titel: Die Schwestern Grimm
Autorin: Menna Van Praag
Klappentext: Goldie, Lyiana, Scarlet und Bea sind Halbschwestern. Geboren am selben Tag, sind sie die Töchter von verschiedenen Müttern und eines Vaters – des mächtigen Dämons Grimm. Getrieben von dem Wunsch, die Erde zu beherrschen, verlieh er jeder Tochter die Macht über ein Element: Erde, Luft, Wasser und Feuer. Um ihr volles Potenzial zu entfalten müssen sie als erwachsene Frauen in das Reich ihres Vaters zurückkehren. Kurz vor ihrem achtzehnten Geburtstag stehen die Schwestern Grimm vor der schwierigsten Entscheidung ihres Lebens: Streben sie nach der dunklen Macht ihres Vaters, oder wollen sie die Welt und die Menschen, die sie lieben vor dem düsteren Grimm retten?

Rezension: Die Schwestern Grimm

Zur kalten Jahreszeit gehören für mich auch irgendwie ein paar düsterere Bücher, zu denen "Die Schwestern Grimm" definitiv zählt. Das Setting und die Atmosphäre in dem Buch fand ich ziemlich genial, da das etwas unheimliche Gefühl super bei mir ankam! 

Die Idee, die hinter diesem Buch steckt, finde ich einfach genial. Sie bietet so viel Potential, das meiner Meinung nach (fast) ganz ausgeschöpft wurde. Der Schreibstil hat mir dabei sehr gut gefallen. Am Anfang musste ich mich etwas daran gewöhnen, genauso wie an die mehreren Perspektiven (Goldie, Lyiana, Scarlet und Bea), doch im Verlauf der Geschichte fand ich ihn super angenehm und spannend. Jede Perspektive ist etwas anders und jede der Halbschwestern auf ihre Art interessant. Der Beginn des Buches hat mich schnell gecatcht. Menna Van Praag schreibt sehr fantasievoll, bildhaft und düster - eine mega Kombi! 

Die Geschwister waren mir nicht alle sofort sympathisch, dafür waren sie aber umso realer. Ich konnte mit ihnen fühlen, hoffen, leiden und mich freuen. Ihre Gefühle kamen sehr gut wieder und die Autorin schafft es gut einem einen Einblick in ihr Inneres zu geben. Was den Inhalt angeht, möchte ich nicht viel verraten. Jedes noch so kleine Detail könnte ein Spoiler sein und ich finde gerade die Unwissenheit macht dieses Buch aus. 

Mein einziger (und großer) Kritikpunkt ist die Länge des Romans, der etwa 600 Seiten fasst. So spannend es auch war, es gab immer wieder ein paar unnötige und lästige Längen. Besonders zum Schluss hin hat sich das Buch immer wieder etwas gezogen, was es mir schwer gemacht hat weiter zu lesen, wodurch ich doch recht lange für alles gebraucht habe. Der stockende Lesefluss hat auch meine Begeisterung während des Lesens etwas gemildert. Dafür war das Ende jedoch wieder sehr gut, weshalb ich es nach wie vor empfehlen würde!

We don´t talk anymore

Titel: We don´t talk anymore
Autorin: Julie Johnson
Klappentext: Josephine Valentine und Archer Reyes sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich, obwohl sie doch unterschiedlicher nicht sein könnten: Zwar besuchen beide die elitäre Exeter Academy, aber während Josephine als Tochter reicher Eltern mit Privilegien und Erwartungen aufwächst, muss Archer für seine Chancen und Erfolge kämpfen. Doch als sie bemerken, dass aus ihrer Freundschaft Liebe wird, ändert sich alles zwischen ihnen. Aus Angst, ihre Gefühle könnten nicht erwidert werden, halten Archer und Josephine ihre neuen Empfindungen verborgen. Zu groß ist ihre Sorge, den einen Menschen zu verlieren, der sie vervollständigt. Und dann ist da noch ein dunkler Schatten in Archers Umfeld, von dem Josephine nichts weiß und der all ihre geheimen Träume und Hoffnungen zerstören könnte.

Rezension: We don´t talk anymore

Für gewöhnlich bin ich kein allzu großer Fan von Friends-to-lovers Romanen. In diesem Bereich hat mich We don´t talk anymore wirklich positiv überrascht. Zwischen Josephine und Archer, die seit ihrer Kindheit befreundet, jedoch in zwei vollkommen unterschiedlichen gesellschaftlichen Verhältnissen aufgewachsen sind, herrscht eine ziemlich greifbare und irgendwie interessante Spannung. Es fiel mir leicht die Geschichte rund um die beiden zu lesen, da es nie langweilig wurde und man das gewisse Prickeln, das in der Luft lag, auch durch die Seiten spüren - so sehr Archer seine Gefühle auch zu verbergen versucht. Natürlich gab es viele Klischees, die hin und wieder auch vorhersehbar waren, doch das hat mich nicht weiter gestört, da mir der Schreibstil und die Art wie diese Klischees eingebaut wurden, recht gut gefallen haben.

Archer und Josephine sind beides tolle Charaktere, mit denen ich schnell warm wurde. Josephine wurde von ihren reichen Eltern oftmals vernachlässigt und hat dafür immer viel Zeit mit Archer und seiner Familie verbracht. Sie ist eine sehr liebe, einfühlsame und auch leicht schüchterne Person. Archer ist mehr das Gegenteil. Seine Familie ist weniger vermögend und hat ein paar Probleme, die im Buch behandelt werden. Gegenüber Josephine, die ihm alles bedeutet, ist er im Verlauf der Bücher immer wieder sehr abweisend und kühl, was damit zusammen hängt, dass er sie vor etwas beschützen will. Etwas, das mit seiner Vergangenheit zu tun hat und das ich an dieser Stelle bewusst nicht spoilern möchte. 

Was mich etwas überrascht hat war, dass es ein Young Adult und kein New Adult Buch war. Irgendwie bin ich von letzterem ausgegangen, doch die Gesichte spielt in der High School. Grundsätzlich hab ich nichts gegen Young Adult, musste mich aber erst einmal an diesen Umstand gewöhnen und hab demnach ein paar Seiten gebraucht, um in die Geschichte rein zu kommen.

Julie Johnson hat es geschafft eine herzzereißende, intensive und emotionale Liebesgeschichte zu schreiben, die vor allem eins ist: wunderschön. Mir hat es wirklich Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Archer und Joesphines Geschichte hat mir super gut gefallen und ich kann sie nur empfehlen. Aber Achtung: Sie endet mit einem fiesen Spoiler. 

Villains Collection

Hörbücher / Gelesen von Tanja Geke
Inhalt:  Schneewittchens Stiefmutter, das Biest, die Meerhexe Ursula, die dunkle Fee Maleficent und Hexe Gothel – diese berühmt-berüchtigten Schurkinnen und Bösewichte teilen ein unheilvolles Schicksal: Sie alle begegnen den drei teuflischen Hexenschwestern Lucinda, Ruby und Martha und verfallen dem Bösen. In ihrer außerordentlichen Verschlagenheit und Tücke gelingt es den drei Schwestern, sich in die Herzen und Gedanken ihrer Opfer einzuschleichen und diese in Hass, Missgunst und Rachefantasien zu verstricken. Doch dann müssen die gemeinen Schwestern selbst um ihr Leben fürchten, denn das von ihnen gesäte Böse kehrt sich gegen sie und schlägt zurück... 
 Enthält: Die Schönste im ganzen Land – Das Biest in ihm – Die Einsame im Meer – Das Geheimnis der Dunklen Fee – Das verzauberte Haar – Das Geheimnis der Schwestern 

Rezension: Villains Collection

Bei der Villains Collection handelt es sich um eine Sammlung der Hörbüchern zu der Disney Villains Reihe aus dem Carlsen Verlag, die die ersten fünf Teile (Die Schönste im ganzen Land – Das Biest in ihm – Die Einsame im Meer – Das Geheimnis der Dunklen Fee – Das verzauberte Haar – Das Geheimnis der Schwestern) enthält.

Ich selbst habe die ersten beide Teile dieser Reihe bereits gelesen und fand sie großartig. Die Geschichte der Bösewichte mal aus ihrer Sicht zu lesen, ist genial und ein Muss für alle Disney Liebhaber! Umso mehr habe ich mich gefreut, gleich alle fünf Teile als Hörbuch hören zu können. Ich habe mit Die einsame im Meer begonnen, also dem 3.Band, und habe mich sofort an die angenehme Erzählstimme von Tanja Geke gewöhnt. Alle vier Teile, die ich bisher kenne, waren super spannend und schön zum lesen/hören. Die Hörbücher sind dabei auch super geeignet, um sie nebenbei laufen zu lassen. Die Storyline ist nicht allzu komplex und man verpasst auch beim Aufräumen nichts wichtiges ;)

Zu den Geschichten an sich möchte ich gar nicht zu viel sagen, außer so viel: Lest/ Hört diese Bücher! Die Villains Collection ist dabei absolut zu empfehlen!

(PS: Ein passendes Bild folgt in Kürze)

Beyond Eternity

Titel: Beyond Eternity 
Autorin: Greta Mílan
Klappentext: Stell dir vor, du verliebst dich unsterblich in einen Typen und erfährst dann, dass du ihn nicht lieben darfst, weil du von einer rachsüchtigen Göttin verflucht wurdest und deine Liebe dich darum das Leben kosten würde. Willkommen in Naylas Welt!

Jupiter, Mars, Minerva, Venus: Die alten römischen Gottheiten spielten in Naylas Leben bisher überhaupt keine Rolle. Doch das ändert sich, als sie einen furchtbaren Autounfall hat – und ihn auf unerklärliche Weise unverletzt überlebt. Als kurz darauf die zwei mysteriösen Typen Philemon und Cyrian an Naylas High School auftauchen, spürt sie, dass die beiden etwas verbergen und auch in ihr selbst ein Geheimnis erwacht. Besonders zu dem unnahbaren Cyrian fühlt Nayla sich auf eine fast magische Weise hingezogen. Doch ihre Gefühle haben keine Zukunft, denn ihre Liebe würde Nayla in Lebensgefahr bringen …

Rezension: Beyond Eternity

          Das Buch hatte mich schon, als ich erfahren habe, dass es um römische Götter geht! Mythologien — egal ob römisch, griechisch oder nordisch, haben mich schon immer fasziniert und ich liebe es, wenn sie in Bücher Thema sind! So auch in Beyond Eternity, an das ich 
dementsprechend hohe Erwartungen hatte, die es jedoch super erfüllt hat! 

Beginnen wir am Einstieg, dieser fiel mir zuerst leider etwas schwer… Die ersten Seiten gingen runter wie heißes Öl, denn ich war neugierig und begeistert, leider hat sich der Anfang dann aber etwas gezogen. Mir hat es etwas zu lange gedauert bis Nayla endlich herausgefunden hat, dass etwas mit ihr nicht normal ist und dann hat es auch noch einmal recht lange gedauert, bis sie dann auch wusste bzw. akzeptiert hat warum und was an ihr nicht normal ist… 

Jetzt aber zu den Sachen, die mich begeistert haben, denn andere Kontras habe ich nicht mehr. Erst einmal zum
Schreibstil, der flüssig, bildhaft und leicht zu lesen war. Sich in das Geschehen und in Naylas Welt zu finden war überhaupt kein Problem und ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, als würde mich der Schreibstil abschrecken. Auch die Charaktere fand ich super. Hier und da gibt es ein paar Klischees, doch diese sind gut eingebaut und machen die Prota sowie ihre Mitmenschen super interessant und auch sympathisch! Jeder ist auf seine Art etwas anders und macht neugierig! Auch die Storyline gefiel mir super gut. Die Rachegöttin Thematik fand ich genial, besonders, weil ich sie so noch nicht in Büchern gesehen habe! Es war spannend bis zum Schluss, nach dem ich unbedingt Band 2 auch lesen muss!!! Ich hab das Gefühl alles was ich sagen würde, würde Spoilern, deswegen belasse ich es dabei: Lest dieses Buch!
        

Wer das Feuer entfacht

Titel: Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
Autorin: Paula Hawkins
Klappentext: Auf einem Hausboot in London wird die Leiche eines brutal ermordeten jungen Mannes gefunden. Besonders drei Frauen geraten danach ins Visier der Ermittlungen.
Laura, die aufgewühlt wirkende junge Frau, die nach einem One-Night-Stand mit dem Opfer zuletzt am Tatort gesehen wurde. Carla, die Tante des Opfers, bereits in tiefer Trauer, weil sie nur Wochen zuvor eine Angehörige verlor. Und Miriam, die neugierige Nachbarin, die als Erste auf die blutige Leiche stieß und etwas vor der Polizei zu verbergen scheint.
Drei Frauen, die einander kaum kennen, mit ganz unterschiedlichen Beziehungen zum Opfer. Drei Frauen, die aus verschiedenen Gründen zutiefst verbittert sind. Die auf unterschiedliche Weise Vergeltung suchen für das ihnen angetane Unrecht. Wenn es um Rache geht, sind selbst gute Menschen zu schrecklichen Taten fähig. Wie weit würde jede einzelne von ihnen gehen, um Frieden zu finden?

Rezension: Wer das Feuer entfacht

Wer Paula Hawkins kennt, weiß, dass die Autorin wirklich wahnsinnig gute und spannende Bücher schreiben kann. Girl on the train war in meinen Augen ein Meisterwerk, weshalb ich Wer das Feuer entfacht natürlich nicht widerstehen konnte. Meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht, allerdings muss ich gleich sagen, dass dieses Buch für mich nicht an Girl on the train herankommt.

Was mich sofort überzeugen konnte, war der packende und spannende Erzählstil der Autorin. An die Erzählart musste ich mich zwar erst wieder etwas gewöhnen, doch ich kannte sie ja schon aus ihren vorherigen Büchern und finde sie einfach genial. Es fiel mir wirklich schwer das Buch aus den Händen zu legen, da ich zu fast jedem Zeitpunkt unbedingt wissen wollte, was als nächstes passiert.

Besonders gut hat mir auch der Charakterbau gefallen. Im Visier der Ermittlungen stehen ja drei Frauen, die alle recht verschieden sind, alle jedoch etwas mit dem Opfer zu tun hatten. Auf den ersten Blick würde man vermutlich nicht vermuten, dass eine der Frauen überhaupt in der Lage wäre, jemanden umzubringen, umso näher man blickt, desto weniger unwahrscheinlich wird diese Annahme jedoch. Die Charaktere sind in jedem Fall vielfältig und super interessant gestaltet. Meine Favoritin der drei war ja Miriam, einfach, weil ich sie von Anfang an super spannend und geheimnisvoll fand und unbedingt mehr über sie erfahren wollte! Wie auch Laura hat sie psychisch einen kleinen Knacks weg, was von der Autorin so unglaublich gut umgesetzt wird! Super toll fand ich auch Irene, die Mutter des Ermordeten, die auf den ersten Blick wie eine harmlose 80 Jährige wirkt, in Wahrheit aber so viel mehr zu bieten hat!

Die Tatsache, dass jeder der Verdächtigen etwas mit dem Mord zu tun haben könnte, macht die Sache umso spannender. In der einen Sekunde gibt es ein Motiv, dann aber doch wieder nicht. Gerade denkt man noch, man hat die Geschichte durchschaut, steht im nächsten Moment aber schon wieder auf dem Schlauch. Jeder könnte der Mörder sein und dann irgendwie doch keiner mehr. Dieses Schema zieht sich durch das ganze Buch, was es so unglaublich spannend macht! Man will unbedingt wissen, wer der Mörder ist und ich sage euch gleich, dass ihr auf hundert falschen Fährten tappen werdet, bevor ihr das Rätsel löst! 


Als die Stadt in Flammen stand

Titel: Als die Stadt in Flammen stand
Autorinnen: Kimberly Jones, Gilly Segal
Klappentext: Lena hat Stil, einen coolen Freund und einen Plan. Campbell dagegen will einfach nur das Jahr an der neuen Schule schaffen. Als die Mädchen ein Footballmatch besuchen, geraten sie plötzlich in eine Masseneskalation. Eine Eskalation, die von Hass und Gewalt getragen ist und bei der sich beide unverhofft Seite an Seite wiederfinden. Lena und Campbell sind nicht befreundet. Doch das ist unwichtig, wenn die Stadt in Flammen steht und man aufeinander angewiesen ist, will man die Nacht überleben ...

Rezension: Als die Stadt in Flammen stand

Mein Gefühl hat mir von Beginn an gesagt, dass mich dieses Buch länger begleiten würde, als die Zeit, die ich brauche, um es zu lesen und das ist auch so. Als die Stadt in Flammen stand ist eines dieser Bücher, die einen einfach nicht los lassen, auch wenn man sie beendet. In dem Buch geht es um Rassismus, Armut, gesellschaftliche Disparitäten und Ungerechtigkeit. Auch Polizeigewalt und Black Lives Matter spielt eine große Rolle.

Das Buch hat mich stark an The hate u give von Angie Thomas erinnert, dass mich heute noch nachdenken lässt und in mir wirklich etwas bewegt hat. Ganz große Empfehlung an dieser Stelle!

Jetzt aber zu meiner Meinung zu diesem Buch, beginnend mit dem Schreibstil, der mir sehr gut gefallen hat. Die Autorinnen schreiben klar und deutlich, keine komplizierten oder ellenlange Sätze, die man mehrmals lesen muss. Und doch geht die Tiefe ihrer Worte in keinem Fall verloren. Ihre Erzählart ist einfach, aber eindringlich und in jedem Fall flüssig zu lesen. Die Sätze sind leicht zu lesen, das gelesene jedoch nicht immer einfach zu verdauen.

Im Vordergrund des Geschehens stehen zwei Mädchen. Lena und Campbell haben wenig miteinander zu tun und auf den ersten Blick auch nicht viel gemeinsam. Die beiden lernen sich gezwungen kennen, als bei einem Spiel Unruhen ausbrechen und sie gemeinsam ihren Weg nach draußen finden müssen. Die beiden müssen zusammenarbeiten und sich dabei Vorurteilen, Ängsten und Konflikten stellen. In meinen Augen hatten beide ihre sympathischen und unsympathischen Momente, was jedoch nicht weiter schlimm war, weil sie so nur umso echter und realistisch herüberkamen. In meinen Augen steht die Sympathie der beiden Protagonistinnen in diesem Buch nicht im Vordergrund, weshalb ich es auch im Nachhinein nicht schlimm fand, dass ich nicht ganz mit ihnen warm geworden bin.

Als Leser verfolgt man das Geschehen zwar von außen, ist aber trotzdem irgendwie mittendrin. An manchen Stellen musste ich wirklich kurz Pause machen, innehalten und reflektieren. Man denkt sich vielleicht, dass man gerade ja "nur" ein Buch liest, doch wenn man über die gesellschaftlichen Probleme nachdenkt, die innerhalb des Verlaufs aufgezeigt werden, fällt einem auf, dass sie realer und aktueller sind als sie sein sollten. Das Buch ist zwar kurz, doch wenn man zwischen den Zeilen liest, scheint es nie aufzuhören. Die Themen, die man findet, wenn man genau hinsieht, sind auch in unserem Leben gegeben und es in meinen Augen wert einmal wirklich darüber nachzudenken, was unsere Gesellschaft ausmacht und wie wir uns verhalten. 

Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau

Titel: Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau
Autorin: Karma Brown
Klappentext: Alice, frisch verheiratet, zieht mit ihrem Mann in einen schicken Vorort im Norden New Yorks. Doch die viel zu große, adrette Villa ist ihr von Anfang an unbehaglich. Als sie im Keller ein mit persönlichen Kommentaren gespicktes Kochbuch aus den 1950er-Jahren auffindet, beginnt sie sich für Nellie, die Vorbesitzerin des Hauses, zu interessieren. Alice kocht sich — zunächst nur aus Langeweile — in die Vergangenheit zurück. Bis sie anhand von Briefen entdeckt, dass Nellies Leben (und ihre Rezepte) ein düsteres Geheimnis bergen. Mit fatalen Folgen für Alice und ihren Mann ...

Rezension: Todsichere Rezepte für die moderne Hausfrau

Das Buch hat mich positiv überrascht! Das Genre passt nicht ganz zu dem, was ich sonst lese, doch dem Klappentext konnte ich dennoch nicht widerstehen. Und siehe da, ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch hat mir ein paar sehr schöne Lesestunden geschenkt, die mich durch alle möglichen Emotionen jagten. Das Buch ist humorvoll, entrüstend, schockierend, irgendwie traurig und doch fand ich es toll.

Dank des Schreibstils kann man den Gefühlen der Protagonistinnen gut folgen und bekommt die recht gedrückte Stimmung sehr gut vermittelt. Zu Beginn der Kapitel sind immer wieder kleine Zitate des letzten Jahrhunderts angebracht worden, die mich schmunzeln wie den Kopf schütteln ließen. Alles war gleichzeitig absurd wie realistisch, eben der Alltag, dem eine Hausfrau zu dieser Zeit ausgesetzt war und es (leider) teilweise heute noch ist.

Die verschiedenen Perspektiven von Alice (2018) und Nellie (1950) fand ich super. Beide waren mir super sympathisch und beide befanden sich in einer ähnlichen Situation, wenn auch fast siebzig Jahre dazwischen liegen. Hin und wieder hätte ich mich gerne in das Geschehen geschmuggelt, um Alice einmal kräftig zu schütteln. So froh ich auch bin, dass sich das Frauenbild in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt hat, gibt es immer noch viele Situationen, in denen man davon wenig mitbekommt. Es dann noch einmal im direkten Vergleich zu sehen und sich in eine Hausfrau der 50er Jahre zu versetzen, macht mich an manchen Stellen dann doch noch recht fassungslos. 

Viel habe ich zu dem Buch gar nicht zu sagen, außer dass es eine tolle Idee mit gelungener Umsetzung ist! Super spannend und "todsicher" äußerst überraschend! Für Zwischendurch auch eine super Empfehlung! Besonders für diejenigen, die wie ich gerne mal in andere Genre schnuppern!

Sommernacht

Titel: Sommernacht
Autorin: Lucy Foley
Klappentext: Eine abgelegene Insel vor der wilden Küste Irlands: An einem Sommertag versammeln sich Familie und alte Freunde, um die Hochzeit von Julia und Will zu feiern. Alles ist bis ins kleinste Detail geplant, es soll ein rauschendes Fest werden – doch der Wind dreht, und ein heftiger Sturm schneidet die Insel von der Außenwelt ab. Bald macht das Gerücht die Runde, dass dieser Ort ein schreckliches Geheimnis verbirgt. Und auch unter den Gästen dringen immer unaufhaltsamer alte Feindseligkeiten und lang begrabene Geheimnisse ans Licht. Dann wird einer der Feiernden tot draußen im Moor gefunden. Und die Situation auf der Insel eskaliert ...

Rezension: Sommernacht

Ich liebe ja Thriller, also konnte ich bei diesem Klappentext gar nicht Nein sagen! Dementsprechend hab ich mir großes von dem Buch erhofft und was soll ich sagen, ich hab großes bekommen!

Der Schreibstil von Lucy Foley ist äußerst mitreißend und spannend. Jedes mal dachte ich mir "ach, nur noch ein Kapitel" und plötzlich waren es zehn mehr. Ein wahrer Pageturner, den man nur schweren Herzens aus der Hand legt. Die Spannung hat zu keiner Sekunde gefehlt. Immer wenn ich mir dacht, ok, jetzt zieht es sich etwas, kam die nächste Offenbarung und ich war wieder direkt im Bann des Buches! Mehr will ich gar nicht auf den Inhalt eingehen, schließlich möchte ich nicht spoilern. Überzeugt euch lieber selbst davon, wie gut es ist! Die Charaktere waren außerdem super interessant! Sie hatten wirklich Tiefe und waren jeder für sich authentisch und vielseitig. Auch wenn ich nicht jeden mochte, fand ich sie allesamt genial und gut gestaltet!

Ein Kritikpunkt, den ich oft bei Thrillern habe ist das Ende. Ehrlich gesagt hatte ich auch hier etwas Angst davor, was vollkommen unbegründet war. Das Ende war super, stimmig und keineswegs überstürzt oder unrealistisch. Ich konnte also gut mit dem Buch abschließen, auch wenn ich gerne noch weiter gelesen hätte. Ein Glück, dass Sommernacht nicht das einzige Buch der Autorin ist ;)

Light Years

Titel: Light Years - Die Gefährten
Autorin: Kass Morgan
Klappentext: Die Quatra-Flotten-Akademie ist die absolute Eliteschule des Universums. Um Angriffe der mysteriösen Sylvaner abwehren zu können, öffnet sie erstmals die Tore für Studenten aller Planeten. Darunter ist die kluge Vesper – Tochter der Direktorin und unter dem ständigen Druck, sich beweisen zu müssen. Doch im entscheidenden Test wird sie vom Außenseiter Cormak geschlagen. Dass Vesper Gefühle für ihn entwickelt, macht sie nur noch wütender. Zum Glück freundet sie sich rasch mit den beiden weiteren Mitgliedern ihrer Einheit an: Arran und Orelia. Nach außen sind die vier bald das perfekte Team im Kampf gegen die Sylvaner. Doch zwei von ihnen verbergen ein dunkles Geheimnis ...

Rezension: Light Years

Das Buch hat mir wirklich wirklich gut gefallen. So gut, dass es sich innerhalb von zwei Tagen weglesen ließ. Der Schreibstil war angenehm, außerdem war es nach den ganzen Ich-Perspektiven auch mal wieder schön ein Buch in der dritten Person zu lesen.

Die Thematik hat mir sofort gefallen: Das All, ein neues Sonnensystem, neue Planeten und eine Akademie, die Schüler zu Piloten und Offizieren in der Flotte ausbildet. Klingt genial, nicht? Nichts anderes hatte ich von Kass Morgan erwartet, die schließlich eine meiner allerliebsten Serien ins Leben geholt hat.

Die Charaktere (es gibt 4 Protagonisten, aus deren Sicht abwechselnd erzählt wird) waren mir alle auf ihre eigene Weise sympathisch, der eine sofort, der andere eben nach ein paar Seiten. Sie waren authentisch und interessant, haben alle eine Geschichte zu erzählen und noch wichtiger: auch eine zu schreiben. Obwohl sie alle ihre eigenen Päckchen zu tragen haben und nicht ganz die gleichen Ziele vertreten, haben sie doch etwas gemeinsam, was sie letztendlich zusammen wachsen lässt: Nämlich die Akademie. Das Konzept dieser Schule hat mir sehr gut gefallen und auch die verschiedenen Planeten, die nicht unbedingt gut aufeinander zu sprechen sind, fand ich ziemlich interessant.

Langweilig wurde das Buch nie, allerdings hat mir hin und wieder dann aber doch die brennende Spannung gefehlt, die ich mir erhofft hatte. Meiner Meinung nach hätte das Buch ruhig etwas länger sein können, damit man die Geschichte etwas detaillierter verfolgen hätte können. So ging alles manchmal etwas schnell. Eine Liebe war schnell geknüpft und ein Streit mal eben schnell verflogen — genau da haben mir die intensiven Emotionen gefehlt, die dem Buch das letzte Fünkchen an Spannung verliehen hätten.


Nichtsdestotrotz ein tolles Buch! Ich freue mich auf die Fortsetzung, besonders, da das Buch nicht völlig abgeschlossen endet. Es juckt mich in den Fingern weiter zu lesen — leider geht das noch nicht.

Die Stadt ohne Wind

Titel: Die Stadt ohne WInd - Arkas Reise
Autorin: Eleonore Bevillepoix
Klappentext: Mit ihrem treuen Pferd ist Arka auf dem gefährlichen Weg in das sagenumwobene Hyperborea. Die dreizehnjährige Kriegerin sucht dort ihren Vater, den sie noch nie gesehen hat. Die Stadt ist ein geheimnisvoller Ort, sie liegt im rauen Gebirge und wird von einer magischen Kuppel geschützt, die nicht nur Feinde abwehrt, sondern auch die kalten Winde der schneebedeckten Gipfel. Und außerdem die letzte Stadt der Welt, in der Magie noch erlaubt ist. Einer der mächtigen Magier soll Arkas Vater sein. Doch das abgeschottete Leben der großen Magier in den hohen Türmen macht es Arka fast unmöglich, ihn zu finden. Einen überraschenden Verbündeten findet sie in dem Magier Lastyanax. Der talentierte und ehrgeizige junge Mann hat es aus der Armut zum Minister geschafft. Und auch er verfolgt eine Mission: Er sucht einen Mörder, der in der Stadt sein Unwesen treibt und sogar seinen früheren Mentor getötet hat. Doch wie sollen sie einen Täter finden, der keine Spuren hinterlässt außer einem eisigen Windhauch? Und welches Rätsel steckt hinter Arkas Herkunft?

Rezension: Die Stadt ohne Wind

Zurzeit schwärme ich immer über die wunderschönen Cover, die meine Reziexemplare haben, was bei diesem Buch nicht anders ist. Ich meine hallo? Wie schön kann ein Buch eigentlich sein? In echt kommen die goldenen Details noch viel besser zum Vorschein! Abgesehen davon misst das Buch über 500 Seiten, ist also doch ein ganz schöner Brummer, von dem ich euch gleich sagen kann, dass er nichtsdestotrotz nicht langatmig war.

Aber beginnen wir wie immer mit dem Inhalt. In "Die Stadt ohne Wind" begleiten wir die junge Arka, die in die Stadt ohne Wind namens Hyperborea reist, um ihren Vater zu finden, den sie nie kennengelernt hat. Ihr Abenteuer geht ziemlich schnell los und sie findet sich einer Welt von Gefahren, Intrigen und Magie wieder. Relativ früh lernt sie dabei Lastyanax kennen, der von nun an mit ihr auf der Suche ist.

Der Schreibstil von Eleonore Devillepoix gefällt mir recht gut, auch wenn ich mich erst einmal an ihn und die ganzen neuen Eindrücke gewöhnen musste. Am Anfang ist es etwas viel auf einmal, aber ich habe sehr schnell rein gefunden und hatte dann quasi den Dreh raus. Arkas Welt ist wirklich vielfältig und wahnsinnig interessant - Genau das, was eine gute Fantasywelt eben aus macht. Ich habe mich dort sehr schnell zurecht gefunden und konnte dank der bildhaften Beschreibungen und dem mitreißenden Schreibstil einwandfrei in diese Welt abtauchen.

Arka ist eine sehr kämpferische Protagonisten, was ich immer super finde. Sie ist mutig, entschlossen und hat das Herz am rechten Fleck, was es einem einfach macht sie zu mögen und mit ihr mitzufiebern. Auch mit Lastyanax wurde ich schnell warm, er ist in meinen Augen ein ziemlich interessanter Charakter, über den man nie alles weiß, aber unbedingt mehr erfahren will!

Schlussendlich muss ich sagen, dass die Geschichte wirklich genial war. Von Seite zu Seite wurden immer neue Dinge enthüllt, man stellte sich neue Fragen oder war plötzlich total vor den Kopf gestoßen. Langeweile gibt es auf den 500 Seiten also nicht. Nichtsdestotrotz ist es eben ein Fantasy Roman und die richtige Portion an Romance, die ich sonst so liebe, habe ich leider missen müssen - was keine große Überraschung war und ich auch nicht anders erwartet hätte. Ich liebe das Genre Fantasy trotzdem und kann jedem anderen Liebhaber dieses Buch empfehlen! Leider war es dennoch kein Highlight, wobei ich gar nicht genau sagen warum, aber mein Bauch sagt mir vier Sterne.

Bevor ich dich sah

Titel: Bevor ich dich sah
Autorin: Emily Houghton
Klappentext: Als Alice Gunnersley ausgerechnet das Krankenhausbett neben dem immer gut gelaunten Alfred Mack zugeteilt wird, kann sie ihr Pech kaum fassen. Denn während Alfie in einer Tour quasselt, will Alice einfach nur ihre Ruhe haben. Seit sie mit schweren Verbrennungen ins St.-Francis-Hospital eingeliefert wurde, spricht sie mit niemandem, vermeidet jeden Blick in den Spiegel und hält den Vorhang, der ihr Bett vom Rest der Station trennt, fest verschlossen. Als sie eines nachts jedoch hört, wie Alfred heftige Albträume quälen, wird ihr klar, dass sie nicht die einzige ist, die mit ihrem Schicksal hadert. Von nun an teilen sie Nacht für Nacht ihre Ängste und Sorgen miteinander. Gemeinsam stellen sie fest, dass es in Ordnung ist, wenn das Leben mal nicht in Ordnung ist. Dass die unsichtbaren Verletzungen oft mehr weh tun als die sichtbaren. Dass die Welt da draußen manchmal mehr Mut erfordert als ein Krankenhausaufenthalt. Und dass man sich in einen Menschen verlieben kann, ohne ihn je gesehen zu haben…

Rezension: Bevor ich dich sah

In dem Buch begleiten wir Alice Gunnersley, die mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Dort spricht sie mit niemanden, vermeidet sogar Blickkontakt und macht den Vorhang vor ihrem Bett unter keinen Umständen auf. Als sie jedoch eines Nachts Alfred hört, der von Albträumen geplagt wird, stellt sie fest, dass nicht nur sie mit ihrem Schicksal und mit Ängsten zu kämpfen hat. Es dauert eine Weile, doch die beiden beginnen ihre Ängste miteinander zu teilen, sich ihren Kummer von der Seele zu reden und auch zu verlieben ohne sich jemals gesehen zu haben.

Emily Houghton hat einen unglaublich traumhaften Schreibstil. Sie schreibt ruhig, einfühlsam und auf einer Art poetisch, die einem direkt unter die Haut geht. Diese Geschichte ist unglaublich tiefgründig und herzerwärmend zugleich, dass ich am liebsten noch einmal reset drücken würde, um sie von vorne zu lesen. Dieses Buch hat mich wirklich lachen und weinen lassen (vielleicht nicht wortwörtlich, aber ich habe beim Lesen so viele Emotionen verspürt wie schon lange nicht mehr). 

Alice und Alfred sind für mich total Wohlfühlcharaktere — sie beide haben viel durchgemacht, erleben im Lauf der Geschichte aber eine tolle Charakterentwicklung. Besonders Alice lernt aus sich rauszukommen, nicht alles in sich hinein zu fressen und besonders, dass es ok ist Angst zu haben und dass es gut ist diese zu teilen. In diesem Roman steckt ganz viel Wahres und Wichtiges und ein kleiner Funken Mut, den jeder von uns auch in der realen Welt gebrauchen kann!

Haltet unbedingt die Taschentücher bereit, wenn ihr nah am Wasser gebaut seit, denn diese Geschichte wird euer Herz definitiv zum Schmelzen bringen! Ich würde „Bevor ich dich sah“ 4,5 Sterne geben und ganz klar in die Kategorie Herzensbuch einordnen! In Zukunft will ich unbedingt wieder was von Emily Houghton lesen!

Wilde Saat

Titel: Wilde Saat
Autorin: Octavia Butler
Klappentext: Doro ist ein Unsterblicher, der seit der Zeit der Pharaonen auf unserer Welt ist. Er beherrscht die Fähigkeit, menschliche Körper zu übernehmen, so meisterhaft, dass er nicht getötet werden kann. Seit tausend Jahren greift Doro immer wieder in die Geschicke eines kleinen afrikanischen Dorfes ein. Er entscheidet, wer mit wem Kinder zeugen darf, um so einen perfekten Menschen zu züchten. Doch eines Tages verwüsten Sklavenhändler sein Dorf und nehmen Doros »Kinder« mit in die Neue Welt. Als der Unsterbliche ihnen hinterherreist, macht er eine unglaubliche Entdeckung: Anyanwu, eine Gestaltwandlerin und Heilerin und ebenso unsterblich wie er. Sie könnte der Schlüssel zu Doros Plänen sein – doch Anyanwu hat ihre eigenen Pläne, und so beginnt ein Kampf zwischen zwei Halbgöttern, der die Zukunft der gesamten Menschheit für immer verändern wird.

Rezension: Wilde Saat

Nachdem ich schon ewig keinen Science-Fiction Roman mehr gelesen habe, habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut! Besonders das Cover ist ja wohl schon mal ein absoluter Hingucker!

In "Wilde Saat" begleiten wir den unsterblichen Doro, der alles tut, um seine Unsterblichkeit aufrecht zu erhalten - auch Menschen "züchten", um sie perfekt zu machen. Dann begegnet er Anyanwu, die ebenfalls unsterblich ist. Sie könnte ihm helfen bei seiner Reise in die neue Welt und dabei einen perfekten Menschen zu erschaffen - könnte ihn aber auch für immer vernichten.

Zuvor habe ich noch kein Buch von Octavia Butler gelesen, habe aber schnell festgestellt, dass ihr Schreibstil sehr angenehm und flüssig zu lesen ist. Sie beschreibt Doros Welt sehr bildhaft und vielfältig, sodass man sie wirklich greifen konnte und sich mittendrin befunden hat. Die Spannung war von der ersten Seite an da und ist mit Doros Reise stetig gestiegen. Besonders gefallen hat mir das Aufeinandertreffen der beiden Unsterblichen, was ziemlich intensiv war. Die beiden haben für mich eine mega krasse Ausstrahlung und ich konnte mir wirklich gut vorstellen wie viel Spannung bei ihnen meist in der Luft lag. Butler erzählt nicht nur mitreißend, sondern bringt dabei auch echt immer wieder tolle Zitate und auch Weisheiten mit ein, die im Nachhinein wirklich zum Nachdenken anregen. Es ist also alles andere als oberflächlich.

Auch wenn Doro und Anyawu nicht zu meinen liebsten Protagonisten zählen, fand ich es super sie auf ihrer Reise zu begleiten und ihr Verhalten mega interessant. Mit ihnen wurden zwei großartige Charaktere geschaffen und um sie herum eine großartige Welt! Wenn ich einen Kritikpunkt nennen muss, dann die Länge ihrer Reise. Obwohl die Spannung nie ganz weg war, gab es doch Passagen an denen ich das Buch gerne mal weggelegt hätte. Die zwei schienen nie zu einem Ende zu kommen und als es dann da war, blieb ich doch etwas unbefriedigt zurück. Der Schluss war im Vergleich zum Rest doch etwas schwach, ich hätte es mir etwas epischer gewünscht.

Alles in einem aber ein tolles Buch! Science-Fiction ist für mich immer ein hm-naja Genre gewesen und wird das vielleicht auch bleiben, aber (!) dieses Buch hat wirklich Potential mich eines besseren zu belehren.

Kate in waiting

Titel: Kate in waiting - Liebe ist (nicht) nur Theater
Autorin: Becky Albertalli
Klappentext: Anderson ist Kates bester Freund. Seit sie denken können, teilen die beiden einfach alles: die Leidenschaft für Musicals, die Höhen und Tiefen des Alltags und sogar ihre Schwärmereien..
Doch als Matt Olsson in ihrem Theater-Kurs auftaucht, wird ihre Harmonie empfindlich gestört. Denn Matt ist nicht nur ausgesprochen talentiert und mehr als nur ein bisschen attraktiv – er ist auch haargenau Kates Typ. Die Sache hat allerdings einen gewaltigen Haken: Auch Anderson ist völlig hin und weg von Matt …

Rezension: Kate in waiting

    Bevor ich auf die Geschichte eingehe, muss ich erst einmal meine Liebe zu diesem wunderschön gestalteten Cover ausdrücken! In echt glitzert es sogar - Ich bin wirklich hin und weg! Auch die Aufmachung der Kapitel, die in Szenen verfasst wurden wie es eben im Theater üblich ist, fand ich ein sehr schönes Detail! 

Jetzt zur Geschichte: Becky Albertalli konnte mich schon mit "Love, Simon" absolut überzeugen, weshalb ich für dieses Buch ebenso große Erwartungen hatte. Jetzt kann ich sagen: Ich wurde nicht enttäuscht!

In "Kate in waiting" begleiten wir Kate, die sich in den neuen Schüler Matt verguckt. Das Problem? Auch ihr bester Freund Anderson, mit dem sie wirklich ein Herz und eine Seele ist, hat ebenfalls ein Auge auf Matt geworfen... Die Freundschaft der beiden wird dadurch auf eine harte Probe gestellt, obwohl sie sich geschworen haben, dass sich niemand - auch nicht Matt! - zwischen sie stellen darf.

Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte reinzukommen. Im Nachhinein kann ich aber wirklich nicht sagen woran das lag, denn eigentlich war der Anfang direkt super genial, witzig und spannend. Das Buch ist generell in einem sehr angenehmen und vor allem humorvollen Schreibstil geschrieben. Wir erleben alles aus Kates Perspektive und kriegen dabei jeden Gedankengang mit, was hin und wieder ziemlich amüsant war. Sie ist hin und hergerissen, denn obwohl sie eindeutig in Matt verknallt ist, will sie trotzdem eine gute Freundin für Anderson sein, der ja ebenfalls etwas verschossen ist. Kate war mir dabei recht schnell sympathisch, obwohl sie, um es nett auszudrücken, hin und wieder etwas blind ist.

Besonders gut hat mir auch gefallen, dass das LGBTQ+ Thema so eingebaut wurde, dass es etwas Normales ist (Was es ja auch sein sollte!). Anderson geht mit seiner Sexualität total offen um und sein Charakter zeigt einem, dass Sexualität nichts mit der Persönlichkeit eines Menschen zu tun hat. Außerdem wird er von seinen Freunden so akzeptiert wie er ist und nicht für den "Schwulen" gehalten, sondern einfach für ihren besten Freund Anderson, der nun einmal schwul ist. Diese Formulierung aus dem Buch ist mir bis jetzt hängen geblieben, weil sie einfach so wahr ist.

Alles in einem ein herrlich schönes Buch, mit ganz viel Humor und der richtigen Prise an Ernsthaftigkeit und Aufklärung! Absolut zu empfehlen!
        

Lovely. Pretty. Sexy.

Titel: Lovely. Pretty. Sexy - Drei heiße Kurzgeschichten
Autorin: J. Kenner
Klappentext: Sie sind stark, sie sind gefährlich – und unfassbar gutaussehend! Pierce Blackwell und die Brüder Cayden und Connor Lyon haben eine Sicherheitsfirma gegründet: Zusammen bauen sie Blackwell-Lyon Security auf und sind fest entschlossen, jede freie Sekunde in die Arbeit zu stecken. Beziehungen sind da im Moment kein Thema, denn sie erfordern Zeit, wie die drei in der Vergangenheit immer wieder gemerkt haben. Ihr Einsatz zahlt sich aus, die Firma wird immer erfolgreicher. Doch so ganz können die drei dann doch nicht auf Frauen verzichten: Sexy Flirts, tiefe Blicke und heiße Nächte bleiben nicht aus. Und während die Flammen der Leidenschaft immer höher lodern, entwickeln sich Gefühle, mit denen keiner der drei Männer gerechnet hätte …

Rezension: Lovely. Pretty. Sexy.

Nachdem ich den ersten Band "Lovely little liar" bereits als E-Book gelesen habe, kam der Sammelband in Taschenbuchform wie gerufen, da mir Band eins schon recht gut gefallen hat. Die Geschichte rund um Pierce Blackwell fand ich dabei wirklich gelungen. Für gewöhnlich bin ich kein großer Fan von Kurzgeschichten, da ich Charaktere und deren Entwicklung lieber über mehrere Seiten hinweg verfolge, doch die Blackwell-Lyon Geschichten haben es in sich! Alle drei Bände sind vor allem eins: Spannend, sexy und mitreißend. Dabei wirken sie nicht klischeehaft oder grenzwertig unrealistisch, was ich zuerst befürchtet hatte. Um genau zu sein hatten die Plots in meinen Augen das perfekte Maß an Klischee und Neuem, sodass es nicht allzu vorhersehbar war und trotz dem ein oder anderem absehbaren Element spannend blieb. Der Schreibstil ist in allen drei Bänden angenehm und flüssig zu lesen. Gegen Ende hin wird er in meinen Augen sogar noch etwas stärker, weshalb der letzte Teil "Sexy little sinner" auch mein liebster des Sammelbands war. J. Kenner bringt auf wenigen Seiten (ca. 150 pro Kurzgeschichte) die Gefühle und Emotionen der Charaktere ziemlich gut rüber und ich konnte mich in überraschend kurzer Zeit ziemlich gut in eben diese hinein versetzen. Dem Buch fehlt es in dieser Hinsicht also definitiv nicht an Tiefe und Intensität. Wie für eine Kurzgeschichte üblich verlief die Romanze natürlich etwas schneller als man es im normalen Leben wohl gewohnt wäre, was ich immer etwas schade finde. Etwas mehr Aufmerksamkeit hätte ich mir für die Beziehung zu den Nebencharakteren gewünscht, wobei auch diese in Kurzgeschichten leider schnell mal unter gehen. Wenn man von diesen Aspekten mal absieht, die für Kurzgeschichten eben üblich sind, haben mir alle drei Bände ziemlich gut gefallen. Die Leichtigkeit, die in ihnen liegt, macht es einem einfach sie nebenbei und in kurzer Zeit zu lesen und sie machen in jedem Fall richtig Spaß!

Beste Freundin

Titel: Beste Freundin - Niemand lügt so gut wie du 
Autorin: Claire Douglas
Klappentext: Als Kinder waren Jess und Heather die allerbesten Freundinnen. Sie teilten alles miteinander. Bis ein einziger Tag ihre Freundschaft unwiderruflich zerstörte. Jahre später kehrt Jess in ihre idyllische Heimatstadt an der Küste Englands zurück. Dort soll sie die Berichterstattung zu einem brutalen Doppelmord übernehmen. Doch als Jess erfährt, dass Heather die Hauptverdächtige ist, ist sie fassungslos. Kann ihre beste Freundin von damals eine eiskalte Mörderin sein? Jess beginnt zu recherchieren und stellt mit Grauen fest, dass alle Hinweise zu dem Tag führen, den sie für immer aus ihrem Leben streichen wollte. Der Tag, an dem Heathers Schwester spurlos verschwand und sie alle ins Unglück stürzte …

Rezension: Beste Freundin

Das Buch klingt wirklich vielversprechend und allein der Klappentext bietet so viel Potential! Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch und ja, sie wurden zu einem großen Teil erfüllt!
Der Thriller ist wirklich gut aufgebaut und durchdacht. Es gibt unzählige Mysterien und Geheimnisse. Jedes mal dachte ich mir, dass ich das Buch durchschaut hätte, doch schon beim nächsten Hinweis waren meine Lösungsansätze hinfällig. Dazu kommt noch die Protagonistin, die ich super interessant fand. Denn natürlich hat auch sie das ein oder andere Geheimnis, wobei sie doch eigentlich diejenige ist, die das Rätsel lösen will. Es war angenehm ihrer Perspektive und Gedankengängen zu folgen, wobei es der Schreibstil der Autorin einem auch recht einfach macht. So schnell legt man das Buch da nämlich nicht aus der Hand, sondern fliegt förmlich durch die Seiten! Das gesamte Setting hat einfach gestimmt und das schöne Thriller-Feeling, das ich so sehr liebe, war definitiv vorhanden. 

Etwas enttäuschend war daher das Ende. Ein guter Thriller ohne ein gutes Ende? Schwierig.
Dabei war es nicht einmal die Auflösung, die mich etwas unbefriedigt zurücklässt, sondern die Art wie es aufgelöst wurde. Während zuvor noch alles ziemlich mysteriös und ineinander verschachtelt war, lief mir die Auflösung etwas zu geordnet ab. Es passiert alles so nacheinander als würde man einfach einen Punkt nach der anderen auf einer Liste abhacken. Dabei kam mir die Auflösung dann doch etwas wahllos vor und nicht hundert Prozent durchdacht.

Alles in einem, ein super spannender Thriller mit Suchtpotential, aber einem Schluss, der dem restlichen Buch leider nicht ganz gerecht wird.

Jedes Jahr im Juni

Titel: Jedes Jahr im Juni
Autorin: Lia Louis
Klappentext: Für Emmie ist Lucas die ganz große Liebe – seit dem Tag, als sie einen roten Luftballon mit einem Brief in den Himmel steigen ließ und Lucas ihr antwortete. Emmie weiß, dass er ihr Seelenverwandter ist, und doch hat sie es nie übers Herz gebracht, Lucas ihre Gefühle zu gestehen. Jedes Jahr treffen sich die beiden am selben Ort. Jedes Jahr hat er ein ganz besonderes Geschenk für sie. Und jedes Jahr hofft Emmie aufs Neue, dass Lucas sich auch in sie verlieben wird. Doch dieses Jahr ist alles anders. Denn was Lucas ihr verkündet, lässt Emmies Herz in tausend Stücke zerbrechen. Hat sie ihn damit für immer verloren?

Rezension: Jedes Jahr im Juni

Ein wundervolles leichtes Buch für Zwischendurch mit ganz viel Gefühl und Emotion! Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, locker und leicht. Man fliegt gerade so durch die Seiten. Es gibt keine langgezogenen Passagen und alles in einem macht das Lesen in diesem Buch einfach Spaß. Es gab immer wieder kurze Rückblicke, womit manche vielleicht Probleme haben könnten, meinen Lesefluss hat es allerdings nie unterbrochen und fand gerade diese machen das Buch ein klein wenig besonders.

Emmies Perspektive zu verfolgen hat mir auch sehr gut gefallen, da ich sie als eine sehr angenehme und sympathische Protagonistin sehe, der man gerne folgt. Leider hat sie es in ihrem Leben nicht leicht, aber sie ist stark und wächst mit dem Verlauf des Buches immer weiter. Ihre Entwicklung fand ich von Seite zu Seite immer schöner mit anzusehen.

Das ganze Buch ist super authentisch, beschäftigt sich mit großen und kleinen Hindernissen, die einem das Leben nun einmal vor die Füße wirft. Selbstverständlich geht es um die Liebe, doch ich finde auch, dass Themen wie Freundschaft und Familie in diesem Buch wunderschön aufgegriffen und behandelt worden sind. Auch Schicksalsschläge und Traumata spielen eine Rolle, die wohl oder übel zum Leben dazu gehören.

Auch die Ausarbeitung der Nebencharaktere fand ich super. Sie waren alle sympathisch, authentisch und alles kam einfach wunderschön echt rüber. Das Buch an sich war etwas vorhersehbar, doch ich hab mich ziemlich gefreut, dass meine Vermutung letztendlich richtig war und mein gewünschtes Ende eingetreten ist. Das Ende fand ich nämlich einfach perfekt. Ein gelungener Abschluss und ein tolles Debüt!!!


Irgendwo ist immer irgendwer verliebt

Titel: Irgendwo ist immer irgendwer verliebt
Autorin: Jenn McKinley
Klappentext: Chelsea ist 29, Single, erfolgreich in ihrem Job – und unglücklich. Doch erst als ihr Vater ihr verkündet, dass er wieder heiraten möchte, realisiert Chelsea, dass sie seit dem Tod ihrer Mutter ein Leben auf Sparflamme geführt hat: Keine Abenteuer, keine Freude, keine Liebe. Glücklich war sie das letzte Mal vor sieben Jahre während ihrer Europareise nach dem College. Ein Jahr lang reiste Chelsea durch Irland, Frankreich und Italien, genoss das Leben in vollen Zügen – und verliebte sich in Colin, Jean Claude und Marcelino. Kurzerhand reist Chelsea zurück nach Europa und sucht ihr verlorenes Glück – und die große Liebe.

Rezension: Irgendwo ist immer irgendwer verliebt

In dem Buch begleiten wir Chelsea, die ein 29 jähriger Workaholic ist und feststellt, dass sie eigentlich nicht glücklich in ihrem Leben ist. Seit dem Tod ihrer Mutter hat sie sich stark verändert und ist nicht mehr die lebensfreudige, spontane und lustige Chelsea, die sie einmal war. Als sie endlich einsieht, dass es an der Zeit ist ihr Leben zurückzukriegen und endlich wieder glücklich zu werden, beschließt sie eine Reise in die Vergangenheit zu machen und die Orte und Männer aufzusuchen, in die sie sich zuletzt verliebt und mit denen sie sich wirklich lebendig gefühlt hat.

Chelsea versucht sich selbst wiederzufinden, muss dabei jedoch feststellen, dass die Chelsea von früher vielleicht doch nicht mehr existiert und sie stattdessen die Frau akzeptieren und lieben lernen sollte, die sie heute ist. Eine starke Persönlichkeit, die viel durchgestanden und erreicht hat und sich meistens einfach nur selbst im Weg steht.

Das Buch ist unheimlich flüssig geschrieben, der Schreibstil ist großartig und der Humor genau mein Ding. Zwischen Chelsea und ihrem Arbeitskollegen Jason herrscht eine gewisse Hassliebe, die einfach großartig ist und mich mehr als einmal zum schmunzeln brachte. Obwohl mir Chelsea am Anfang aufgrund ihrer etwas verbissenen und sturen Art etwas auf die Nerven ging, wurde ich schnell mit ihr warm und konnte mich auch gut in sie hinein versetzen.


Für mich ist das Buch eine super Geschichte für zwischendurch mit viel Humor, Tiefgang und der richtigen Dosis an Urlaubsfeeling, um in den Seiten vollkommen untertauchen zu könne. Den Schluss fand ich nach ein paar Seiten etwas vorhersehbar, was ich jedoch keinesfalls schlimm finde, da er mir super gut gefallen hat und ich auf das Ende sogar gehofft habe. Ein sehr gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle!